{"id":1058,"date":"2025-06-11T17:25:27","date_gmt":"2025-06-11T17:25:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=1058"},"modified":"2025-06-19T12:32:48","modified_gmt":"2025-06-19T12:32:48","slug":"bitcoin-winter-vorbei-michael-saylor-1-million-kursziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/bitcoin-winter-vorbei-michael-saylor-1-million-kursziel\/","title":{"rendered":"Bitcoin auf dem Weg zur Million? Michael Saylor ruft Ende des Kryptowinters aus"},"content":{"rendered":"
Michael Saylor, der Mann hinter Strategy, vormals MicroStrategy, hat in einem Interview gegen\u00fcber Bloomberg<\/a> am gestrigen 10. Juni eine selbstbewusste Ansage gemacht: Der Krypto-Winter, wie wir ihn kannten, sei Geschichte. Die Zeiten, in denen Bitcoin nach jeder Rallye wieder um 80 oder 90 Prozent einknickt, seien vorbei.<\/p>\n Zur Erinnerung: Nach dem Allzeithoch von rund 67.000 US-Dollar im November 2021 fiel Bitcoin in ewigen Abw\u00e4rtstrend, den gef\u00fcrchteten Kryptowinter, bis auf rund 15.000 Dollar am Tiefpunkt. Genau das, so Saylor, werde es in Zukunft nicht mehr geben. W\u00f6rtlich sagte er:<\/p>\n \u201eWinter is not coming back. We\u2019re past that phase. If Bitcoin\u2019s not going to zero, it\u2019s going to $1\u202fmillion.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n F\u00fcr Saylor ist das keine Frage des Ob, sondern des Wann. Bitcoin habe die Phase der fundamentalen Unsicherheit l\u00e4ngst hinter sich gelassen. Die Institutionen sind an Bord, die regulatorischen Fronten kl\u00e4ren sich. Das Angebot ist begrenzt. Wer jetzt noch glaubt, dass ein weiterer brutaler B\u00e4renmarkt vor der T\u00fcr steht, hat laut Saylor den Schuss nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n BREAKING: BILLIONAIRE MICHAEL SAYLOR TELLS BLOOMBERG #BITCOIN<\/a> IS GOING TO $1 MILLION AND THAT THERE WILL NEVER BE ANOTHER CRYPTO WINTER<\/p>\n COMPANIES AND ETFS „ARE BUYING THE ENTIRE SUPPLY.“ PARABOLIC SOON \ud83d\ude80 pic.twitter.com\/Vv7qSRIgst<\/a><\/p>\n \u2014 The Bitcoin Historian (@pete_rizzo_) June 10, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n Ein zentrales Argument Saylors ist, dass das t\u00e4gliche Angebot neuer Bitcoin nach dem j\u00fcngsten Halving bei nur noch rund\u00a0450 BTC<\/strong>\u00a0liegt. Das sind umgerechnet etwa\u00a050 Millionen US-Dollar<\/strong> pro Tag. Institutionelle Investoren aber kaufen laut Saylor derzeit ein Vielfaches dieser Menge (durch beispielsweise Bitcoin-ETFs), immer mehr Interesse kommt sowohl vom Privat- als auch vom Staatssektor.<\/p>\n Er argumentiert, wenn mehr Kapital in den Markt flie\u00dft als neue Bitcoin entstehen und HODLer nicht verkaufen ist eine Kurssteigerung unausweichlich. Allein Strategy h\u00e4lt nach eigenen Aussagen mittlerweile \u00fcber\u00a01 Prozent des zirkulierenden Bitcoin-Angebots.<\/strong><\/p>\n Saylor formuliert seine Prognose bewusst bin\u00e4r. F\u00fcr ihn steht fest: Entweder wird Bitcoin langfristig wertlos oder er steigt auf eine Gr\u00f6\u00dfenordnung, die sich mit der Rolle eines digitalen Goldes oder sogar einer globalen Reservew\u00e4hrung deckt.<\/p>\n Dass er mit dieser Meinung nicht allein steht, zeigt die wachsende Unterst\u00fctzung aus Politik, Finanzwelt und Technologiebranche. Auch JPMorgan oder BlackRock positionieren sich zunehmend Bitcoin-freundlich. US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00e4u\u00dfert sich immer wieder pro-Bitcoin<\/a>, eine US-Bitcoin-Staatsreserve ist nach wie vor im Gespr\u00e4ch. Zuletzt auch die Ukraine, die einen neuen Gesetzesentwurf f\u00fcr eine eine digitale Bitcoin-Reserve<\/a> eingereicht hat, Coinspeaker berichtete. Bitcoin ist l\u00e4ngst im Mainstream angekommen.<\/p>\n Saylor richtet sich in seinem Statement explizit an die Bitcoin-Shortseller. Wer noch gegen Bitcoin wettet, verstehe das Gesch\u00e4ftsmodell nicht und werde langfristig verlieren. Seine These: Wer glaubt, mit fallenden Kursen auf Dauer Gewinne zu erzielen, ignoriert das fundamentale Angebot-Nachfrage-Verh\u00e4ltnis.<\/p>\n Michael Saylor malt ein bullishes Bild. Seine Aussagen sind zugespitzt, aber nicht aus der Luft gegriffen. Die Fundamentaldaten sprechen tats\u00e4chlich f\u00fcr eine zunehmende Angebotsverknappung bei gleichzeitiger institutioneller Nachfrage.<\/p>\n Nichtsdestoweniger ist der Bitcoinkurs noch weit von den prognostizierten 1 Millionen US-Dollar weg. Ob der gesamte Markt wirklich keinem Kryptowinter mehr ausgesetzt sein wird, ist dann doch etwas sehr selbstbewusst prognostiziert. R\u00fccksetzer sind schlie\u00dflich normal und geh\u00f6ren auch zu einer langfristigen Aufw\u00e4rtsbewegung dazu. Wer sich also von Saylors nie schwindenden Bitcoin-Optimismus angestecken l\u00e4sst, sollte wom\u00f6glich dennoch n\u00fcchtern kalkulieren und das eigene Risikomanagement nicht vergessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Michael Saylor erkl\u00e4rt bei Bloomberg: Der Bitcoin-Winter sei vorbei, stattdessen Kursziel eine Million US-Dollar. Was steckt dahinter? Die Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n","protected":false},"author":184,"featured_media":1056,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[132,9,1,34],"tags":[],"class_list":["post-1058","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bitcoin-de","category-bitcoin-news","category-news","category-press-release"],"acf":[],"yoast_head":"\n\n
Saylors Argumente: Institutionelle Nachfrage und Angebots-Schock<\/h2>\n
Michael Saylors Prognose: \u201cWenn Bitcoin nicht auf null geht, dann auf eine Million\u201c<\/h2>\n
Fazit<\/h2>\n