{"id":20594,"date":"2026-01-13T21:13:09","date_gmt":"2026-01-13T21:13:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=20594"},"modified":"2026-01-13T21:13:09","modified_gmt":"2026-01-13T21:13:09","slug":"marktupdate-bitcoin-altcoins-spaetes-finale-langer-abschwung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/marktupdate-bitcoin-altcoins-spaetes-finale-langer-abschwung\/","title":{"rendered":"Marktupdate: Bitcoin & Altcoins \u2013 Sp\u00e4tes Finale, langer Abschwung?"},"content":{"rendered":"
US-Aktien auf Rekordniveau, Bitcoin in der Seitw\u00e4rtsrange \u2013 und im Hintergrund ein politisch aufgeladener Fed-Konflikt. Eine aktuell diskutierte Markt-These skizziert ein \u201esp\u00e4tes Finale\u201c bei Risikoassets \u2013 gefolgt von einem langen Abschwung bis 2027.<\/p>\n
In einer aktuellen Markt-These von Oliver Michel wird nicht von einem pl\u00f6tzlichen Crash ausgegangen, sondern von einer\u00a0mehrstufigen Abw\u00e4rtsbewegung: ein erstes Abrutschen, eine Erholung nach \u201eA-B-C\u201c-Logik \u2013 und erst danach die Phase, in der viele Anleger merken, dass das Problem struktureller ist als gedacht.<\/p>\n
Zeitlich wird das an historischen Mustern \u201enach Beginn einer Zinssenkungsphase\u201c aufgeh\u00e4ngt: Michels nimmt den S&P 500 als Beispiel und leitet aus fr\u00fcheren Crash-Phasen eine grobe Zeitschiene ab: das Platzen der Dotcom-Blase (langsamer, aber z\u00e4h) versus Finanzkrise (tiefer, brutaler).<\/p>\n
Aus dieser Logik wird dann ein Zielkorridor abgeleitet, in dem sich \u2013 wenn es so kommt \u2013 ein\u00a0Boden erst im Sommer 2027\u00a0ausbilden k\u00f6nnte. Das ist ein\u00a0Szenario, das vor allem eines leisten soll: Zeit und Schmerzhaftigkeit eines B\u00e4renmarkts mental greifbar machen.<\/p>\n
Die These steht und f\u00e4llt nicht mit einem einzelnen Trigger, sondern mit der Annahme, dass Risikoassets insgesamt \u201esp\u00e4t im Zyklus\u201c laufen und dass eine sp\u00e4tere Eintr\u00fcbung dann alle Beta-Assets erwischt.<\/p>\n
\nBITCOIN und ALTCOINS: M\u00fcssen die L\u00fccke zu US-Indizes jetzt schlie\u00dfen \ud83d\udea8<\/p>\n
Zum ganzen Interview: https:\/\/t.co\/ytTGlkHCxC<\/a><\/p>\n
Bisher h\u00e4lt beim Bitcoin die Unterst\u00fctzung bei 80.500 Dollar. W\u00e4hrend politische Spannungen, der Machtkampf zwischen Donald Trump und Jerome Powell sowie neue\u2026 pic.twitter.com\/lGpG3XsIAW<\/a><\/p>\n
\u2014 DER AKTION\u00c4R (@aktionaer) January 13, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n
Bitcoin-Volumen wird d\u00fcnner, Altcoins im Schlepptau<\/h2>\n
Trotz politischer Schlagzeilen und makro\u00f6konomischer Impulse zeigt sich Bitcoin bislang erstaunlich gelassen. Von\u00a0explosiver Dynamik\u00a0fehlt jede Spur; der Markt bleibt in einer\u00a0engen Seitw\u00e4rtsrange, w\u00e4hrend der Kurs in den vergangenen sieben Tagen immerhin um\u00a02,6 Prozent\u00a0zulegen konnte. Laut\u00a0CoinGecko<\/a>\u00a0notiert die gr\u00f6\u00dfte Kryptow\u00e4hrung aktuell bei rund\u00a094.350 US-Dollar.<\/p>\n
Charttechnisch\u00a0sieht Analyst\u00a0Oliver Michel\u00a0ein zunehmend ausged\u00fcnntes Handelsvolumen und einen klar definierten Korridor. Entscheidende Relevanz hat dabei die\u00a0Unterst\u00fctzungszone um 80.500 US-Dollar\u00a0\u2013 ein Bruch darunter w\u00fcrde das technische Bild sp\u00fcrbar eintr\u00fcben.<\/p>\n
Altcoins sind dabei im Standby:<\/a>\u00a0Ethereum zeigt ein \u00e4hnliches Muster \u2013 viel Seitw\u00e4rts, wenig Trendbest\u00e4tigung, denn ohne Bitcoin-Breakout keine nachhaltige Altcoin-Expansion.<\/p>\n
Parallel dazu bleibt auch der Blick auf die Aktienm\u00e4rkte wichtig. Sollten die gro\u00dfen\u00a0US-Indizes\u00a0ihre St\u00e4rke fortsetzen, entst\u00fcnde laut Michel ein\u00a0Performance-Gap, das sich mittelfristig schlie\u00dfen m\u00fcsse \u2013 entweder, weil Aktien korrigieren oder, im besseren Fall, weil Krypto nachzieht. Damit w\u00e4re die aktuelle Phase eher eine\u00a0Korrektur im Bullenmarkt, nicht der Beginn eines neuen B\u00e4renzyklus.<\/p>\n
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Fed-Konflikt als Brandbeschleuniger: Powell best\u00e4tigt Subpoenas<\/h2>\n