{"id":22320,"date":"2026-02-03T00:22:04","date_gmt":"2026-02-03T00:22:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=22320"},"modified":"2026-02-03T00:22:04","modified_gmt":"2026-02-03T00:22:04","slug":"makroumfeld-drueckt-bitcoin-nachhaltig-unter-80-000-us-dollar-warum-der-markt-risk-off-faehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/makroumfeld-drueckt-bitcoin-nachhaltig-unter-80-000-us-dollar-warum-der-markt-risk-off-faehrt\/","title":{"rendered":"Makroumfeld dr\u00fcckt Bitcoin nachhaltig unter 80.000 US-Dollar: Warum der Markt \u201eRisk-off\u201c f\u00e4hrt"},"content":{"rendered":"
Der Kryptomarkt ist lange schon z\u00e4h, \u00fcber das Wochenende ist die Stimmung nun noch eine Etage tiefer gelandet. Bitcoin h\u00e4ngt wieder unter 80.000 US-Dollar fest, Ethereum bei 2300 US-Dollar, ein Fear-and-Greed-Index zur\u00fcck in extremer Angst. Was ist passiert und wie geht es weiter?<\/p>\n
Es mag dem ein oder Anderen schwer fallen zuzugeben, aber schaut man auf die Faktenlage sieht es aktuell ziemlich d\u00fcster aus f\u00fcr Bitcoin & Co. Die Angst dominiert die M\u00e4rkte. Es handelt sich um eine Fortsetzung eines l\u00e4ngeren, stetigen R\u00fcckgangs bei zunehmenden Liquidit\u00e4tssorgen.<\/p>\n
Mit Trumps Wahl des neues Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh<\/a> k\u00f6nnte m\u00f6glicherweise weniger \u201efrisches Geld\u201c im System landen, sollte die US-Notenbank k\u00fcnftig restriktiver agieren, Coinspeaker berichtete. Entscheidend ist auch gar nicht, ob Warsh \u201epro Krypto\u201c ist, sondern dass Investoren erwarten, dass unter ihm Geldpolitik m\u00f6glicherweise wieder straffer werden. Krypto hat immer von hoher Liquidit\u00e4t und einer gro\u00dfen Fed-Bilanz profitiert, doch das k\u00f6nnte jetzt in nachhaltig ins Straucheln geraten, wenn sich die Erwartungen drehen.<\/p>\n Auch geopolitisch sieht es d\u00fcster aus. Zwei Explosionen im iranischen Hafen nahe\u00a0Bandar Abbas, die demnach auf Gaslecks zur\u00fcckgef\u00fchrt wurden und gleichzeitig \u00fcber erh\u00f6hte Alarmbereitschaft im\u00a0Iran\u00a0nach Trumps Aussagen, Kriegsschiffe in den Golf zu schicken.<\/p>\n Bekanntlich stirbt die Hoffnung zu letzt. Immer wieder finden sich auf Social Media auch Argumente, warum nach wie vor ein bullisches Szenario denkbar w\u00e4re.<\/p>\n Analyst Benjamin Cowen von Into The Cryptoverse ist beispielsweise der Meinung, dass Bitcoin m\u00f6glicherweise noch einen weiteren starken Aufw\u00e4rtsschub vor sich habe, vergleiche man die Charts mit denen von Google und Nvidia. Ein Retest eines fr\u00fcheren Tiefs k\u00f6nnte f\u00fcr ihn der Auftakt f\u00fcr die n\u00e4chste starke Aufw\u00e4rtsphase sein.<\/p>\n This is the bull case for Bitcoin by the way.<\/p>\n If Bitcoin sweeps the low, the pattern would look a lot like prior patterns by GOOG and NVDA.<\/p>\n I would assume that the rally would not result in a new all time high, but a macro lower high, before going to the 200W SMA. pic.twitter.com\/nCdqW2sM29<\/a><\/p>\n \u2014 Benjamin Cowen (@intocryptoverse) January 31, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n Was man dagegen nicht sch\u00f6n reden kann, sind die Spuren im Derivatehandel. Laut den Daten von Glassnode<\/a> gab es in den letzten Tagen Liquidationen in Billionenh\u00f6he, bei denen Long-Positionen rasant schnell abgebaut werden.<\/p>\n Sobald ein abrupter Kursrutsch Trader \u201ean Risiken erinnert\u201c, k\u00f6nnen Preisbewegungen sich selbst verst\u00e4rken.\u00a0Stopps, Margin Calls und erzwungene Schlie\u00dfungen dr\u00fccken zus\u00e4tzlich auf den Kurs und schaffen dadurch wiederum neue Ausl\u00f6ser.<\/p>\n F\u00fcr Altcoins gilt das wie immer typischerweise noch st\u00e4rker, weil Liquidit\u00e4t und Orderbuchtiefe oft deutlich d\u00fcnner sind; hier reicht schon weniger Druck f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Ausschl\u00e4ge. Ethereum ist unter 2.300 US-Dollar gefallen, Solana unter 100 US-Dollar.<\/p>\n JUST IN: Over $1,000,000,000 liquidated from the crypto market in the last 4 hours.<\/p>\n Bitcoin: Fell under $76,000 \u2014 Watcher.Guru (@WatcherGuru) January 31, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n Michael Saylor\u00a0und Strategy ist nicht wegzudenken aus dem Kryptomarkt. Doch aktuell verpuffen die Gewinne nach und nach und die Null r\u00fcckt immer n\u00e4her. Strategy weist<\/a> per 02.02.2026 einen durchschnittlichen Erwerbskurs von 76.052 US-Dollar aus. Dass Bitcoin aktuell nur moderat dar\u00fcber notiert, macht die Aktie und die Narrative darum herum besonders sensibel.<\/p>\n Aus \u201eunter Wasser\u201c folgt jedoch nicht automatisch \u201emuss verkaufen\u201c. Strategy beschreibt seine Bitcoin-Position ganz klar als langfristige Treasury-Strategie; Details zu Best\u00e4nden und Kennzahlen werden regelm\u00e4\u00dfig offengelegt.<\/p>\n Strategy’s average bitcoin price is just over $76K https:\/\/t.co\/U3VQdPbBse<\/a><\/p>\n \u2014 zerohedge (@zerohedge) January 31, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n Die Fed hat Ende Januar den Leitzins unver\u00e4ndert gelassen und in ihrer Erkl\u00e4rung betont, die Inflation sei weiterhin \u201esomewhat elevated\u201c; zugleich verweist sie auf Unsicherheiten im Ausblick.<\/p>\n Auf der anderen Seite stehen Daten, die eine Abk\u00fchlung signalisieren: Die w\u00f6chentlichen Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenhilfe lagen zuletzt bei 209.000, also eher Stabilit\u00e4t statt Rezession.<\/p>\n Doch selbst \u201egute\u201c Inflationssignale sind nicht automatisch bullisch. Wenn M\u00e4rkte sinkende Inflation als Zeichen einer wirtschaftlichen Abk\u00fchlung interpretieren, kann Krypto kaum davon profitieren.<\/p>\n Was bleibt unterm Strich? Lies hier: Bitcoin Kurs Prognose: Stehen Kryptow\u00e4hrungen vor einem neuen B\u00e4renmarkt?<\/a><\/p>\n
<\/p>\nDie Hoffnung stirbt zuletzt: Nur ein R\u00fccksetzer im intakten Bullenmarkt?<\/h2>\n
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Massenliquidationen: 1.000.000.000 US-Dollar innerhalb von 4 Stunden<\/h2>\n
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\nETH: Fell under $2,300
\nSolana: Fell under $100 pic.twitter.com\/l7NHrEksQh<\/a><\/p>\nBekommt Strategy bald Probleme?<\/h2>\n
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Makro-Realit\u00e4t: Fed bleibt vorsichtig; Truflation zeigt Abk\u00fchlung, aber der Markt traut dem Frieden nicht<\/h2>\n