{"id":22617,"date":"2026-02-04T17:07:17","date_gmt":"2026-02-04T17:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=22617"},"modified":"2026-02-04T17:07:17","modified_gmt":"2026-02-04T17:07:17","slug":"kevin-warsh-fed-bitcoin-trump","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/kevin-warsh-fed-bitcoin-trump\/","title":{"rendered":"Kevin Warsh als Fed-Chef: Warum M\u00e4rkte und Bitcoin nerv\u00f6s werden"},"content":{"rendered":"
Wenn Bitcoin in den letzten Wochen etwas gezeigt hat, dann das: Es reicht inzwischen eine Fed-Personalie, und der Markt bekommt kalte F\u00fc\u00dfe. Am 30.01. kam die Meldung, dass Trump den fr\u00fcheren Fed-Governor\u00a0Kevin Warsh\u00a0als Powell-Nachfolger nominieren will. Das ist nicht nur US-Innenpolitik, das ist Welt-Finanzarchitektur \u2013 und Krypto h\u00e4ngt inzwischen sichtbar am Tropf dieser Architektur.<\/p>\n
Powell ist nicht \u201emorgen weg\u201c, aber das Zeitfenster ist gesetzt: So endet seine Amtszeit als Fed-Chair am\u00a015. Mai 2026.\u00a0Schon die Aussicht auf einen Kurswechsel reicht, um Erwartungen neu zu preisen: Anleiherenditen, Dollar, Risikoassets. Und genau da liegt das Krypto-Problem: Bitcoin profitiert historisch eher von gro\u00dfz\u00fcgigen Finanzbedingungen als von einem Umfeld, in dem Liquidit\u00e4t entzogen wird. Dass der Markt Warsh mit Bilanzabbau verbindet, ist deshalb kein Detail, sondern Kern der Reaktion. Aber Trump hofft auf Zinssenkungen.<\/p>\n
\n\ud83d\udca5BREAKING:<\/p>\n
\ud83c\uddfa\ud83c\uddf8 Trump says he hopes new Fed chair Kevin Warsh will do more rate cuts. pic.twitter.com\/3xMpxvM16s<\/a><\/p>\n
\u2014 Crypto Rover (@cryptorover) February 1, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n
Zinssenkung plus Bilanzabbau: Klingt nach Gas und Bremse zugleich<\/h2>\n
Es gibt die Erwartung, Warsh k\u00f6nne zwar Zinssenkungen unterst\u00fctzen, gleichzeitig aber die Fed-Bilanz schrumpfen wollen.\u00a0Diese Kombination ist f\u00fcr M\u00e4rkte knifflig: Der Leitzins ist der sichtbare Hebel, die Bilanzpolitik ist der Liquidit\u00e4tsunterbau. Wenn die Bilanz schrumpft, sinkt strukturell die Notenbanknachfrage nach Treasuries \u2013 das kann die langen Renditen hochdr\u00fccken, selbst wenn vorne gesenkt wird.\u00a0Genau deshalb wetten Investoren auf eine steilere Zinskurve.<\/p>\n
Hier weiterlesen: ISM-PMI \u00fcber 50: Wird das die Bitcoin-Wende?<\/a><\/p>\n
Der erste Markt-Reflex: Risiko runter, Bitcoin mit im Gep\u00e4ck<\/h2>\n
Bitcoin<\/a> ist im Zuge dieser Gemengelage unter\u00a080.000 US-Dollar\u00a0gefallen und geblieben \u2013 begr\u00fcndet ausdr\u00fccklich mit Liquidit\u00e4ts- und Straffungssorgen.\u00a0Das ist wichtig, weil es die Richtung zeigt: Nicht die Technologie hat sich \u00fcber Nacht ver\u00e4ndert, sondern der Diskontierungsmechanismus der M\u00e4rkte. Bitcoin wird kurzfristig wieder als Makro-Vehikel gehandelt.<\/p>\n
Hei\u00dft das: Warsh = B\u00e4renmarkt? So platt w\u00e4re es unseri\u00f6s. Aber: Wenn sich die Erwartung durchsetzt, dass die Fed k\u00fcnftig weniger Liquidit\u00e4t liefert als der Markt eingepreist hat, bleibt Krypto anf\u00e4llig \u2013 besonders nach einem schwachen Januar, den mehrere Marktberichte als deutlichen R\u00fccksetzer beschreiben.<\/p>\n
Coinspeaker hat den Warsh-Effekt auf Bitcoin und Liquidit\u00e4t bereits als eigenes Thema detailliert aufbereitet: Neuer Fed-Chef Kevin Warsh: Was das f\u00fcr Bitcoin & Co. bedeutet<\/a><\/p>\n
\nKevin Warsh on Bitcoin:<\/p>\n
„You made reference to Bitcoin and I though I heard a little condescension in your voice, that people are buying Bitcoin.
\nIt could provide market discipline, it could tell the world that things need to be fixed. Bitcoin does not make me nervous.<\/p>\nThe\u2026 pic.twitter.com\/uGWb9S3d35<\/a><\/p>\n
\u2014 matthew sigel, recovering CFA (@matthew_sigel) January 30, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n