{"id":22799,"date":"2026-02-10T09:31:28","date_gmt":"2026-02-10T09:31:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=22799"},"modified":"2026-02-10T09:31:28","modified_gmt":"2026-02-10T09:31:28","slug":"ripple-baut-institutionelle-krypto-verwahrung-aus-und-positioniert-sich-so-als-infrastruktur-backbone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/ripple-baut-institutionelle-krypto-verwahrung-aus-und-positioniert-sich-so-als-infrastruktur-backbone\/","title":{"rendered":"Ripple baut institutionelle Krypto-Verwahrung aus und positioniert sich so als Infrastruktur-Backbone"},"content":{"rendered":"
Ripple treibt den Ausbau seiner institutionellen Infrastruktur weiter voran.<\/p>\n
In einer am Montag (9. Februar) ver\u00f6ffentlichten Mitteilung k\u00fcndigte das Unternehmen eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem Schweizer Cybersecurity-Spezialisten Securosys sowie dem Staking-Infrastrukturanbieter Figment an.<\/p>\n
Ziel der Partnerschaft ist es, Ripples institutionelle Custody-Plattform technisch aufzur\u00fcsten und regulatorisch anschlussf\u00e4hig zu machen \u2013 insbesondere f\u00fcr Banken, Verwahrstellen und regulierte Finanzdienstleister.<\/p>\n
Analysten werten den Schritt als gezielte Vereinfachung eines bislang komplexen Marktsegments. Institutionen sollen k\u00fcnftig Verwahrung und Staking anbieten k\u00f6nnen, ohne selbst Validatoren zu betreiben oder eigene Key-Management-Systeme entwickeln zu m\u00fcssen.<\/p>\n
Genau diese operativen H\u00fcrden galten bislang als zentrales Hemmnis f\u00fcr viele regulierte Marktteilnehmer!<\/p>\n
Die neuen Integrationen bauen auf mehreren strategischen Vorbereitungen: Erst im vergangenen Jahr hatte Ripple den franz\u00f6sisch regulierten Custody-Anbieter Palisade \u00fcbernommen und parallel Chainalysis-Tools f\u00fcr Compliance und Transaktions\u00fcberwachung integriert.<\/p>\n
In Kombination erm\u00f6glichen diese Bausteine nun die sichere Verwaltung kryptografischer Schl\u00fcssel \u00fcber Hardware-Sicherheitsmodule (HSMs), wahlweise On-Premise oder cloudbasiert.<\/p>\n
F\u00fcr regulierte Institute ist die Neuerung entscheidend, da sie bestehende Sicherheits- und Governance-Anforderungen aus der klassischen Finanzwelt abbildet.<\/p>\n
Gleichzeitig \u00f6ffnet Ripple seine Plattform st\u00e4rker f\u00fcr Proof-of-Stake-Netzwerke. \u00dcber Figment erhalten Institutionen Zugang zu Staking-Diensten f\u00fcr Netzwerke wie Ethereum und Solana, inklusive integrierter Echtzeit-Compliance-Pr\u00fcfungen.<\/p>\n
Damit positioniert sich Ripple nicht nur als Zahlungsanbieter, sondern zunehmend als umfassender Infrastrukturpartner f\u00fcr digitale Verm\u00f6genswerte!<\/p>\n
In der eigenen Einordnung betont Ripple, dass die neuen Integrationen vor allem eines leisten sollen: k\u00fcrzere Implementierungszeiten und einen schnelleren Markteintritt f\u00fcr institutionelle Custody-Angebote.<\/p>\n
Hinter dieser Argumentation steht eine klare strategische Neuausrichtung. Das Unternehmen will \u00fcber sein Kerngesch\u00e4ft im Zahlungsverkehr hinauswachsen und sich in Bereichen wie Verwahrung, Treasury-Management und Post-Trade-Services etablieren.<\/p>\n
Dabei ist wichtig, Ripple sauber einzuordnen. Das Unternehmen ist nicht nur Entwickler einer Blockchain-basierten Zahlungsinfrastruktur, sondern auch Emittent von XRP und dem US-Dollar-Stablecoin RLUSD, der Ende 2024 eingef\u00fchrt wurde.<\/p>\n
Entsprechend hoch ist das Interesse Ripples, institutionelle Anwendungsf\u00e4lle rund um diese \u00d6kosysteme zu f\u00f6rdern.<\/p>\n
Die Ank\u00fcndigung folgt zudem kurz nach dem Start einer neuen Corporate-Treasury-Plattform, mit der Ripple klassische Cash-Management-Systeme mit digitaler Asset-Infrastruktur verbinden will.<\/p>\n
Auch hier richtet sich der Fokus klar auf Unternehmen und Finanzinstitute, die digitale Verm\u00f6genswerte in bestehende Prozesse integrieren m\u00f6chten, ohne ihre operative Struktur grundlegend zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n
Der Vorsto\u00df erfolgt in einem zunehmend umk\u00e4mpften Markt. W\u00e4hrend Proof-of-Stake-Netzwerke institutionelles Interesse am Staking wecken, bleibt die regulatorische Lage in vielen Jurisdiktionen unsicher.<\/p>\n
Figment selbst hatte bereits im Oktober seine Zusammenarbeit mit Coinbase ausgeweitet, sodass Kunden von Coinbase Custody und Prime Staking \u00fcber mehrere Chains hinweg \u2013 darunter Solana, Sui, Aptos und Avalanche \u2013 nutzen k\u00f6nnen. Auch andere Akteure positionieren sich:<\/p>\n
Anchorage Digital f\u00fchrte Ende vergangenen Jahres Staking-Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Hyperliquid-\u00d6kosystem ein, w\u00e4hrend Fireblocks k\u00fcrzlich ank\u00fcndigte, die Stacks-Blockchain zu integrieren, um institutionellen Zugang zu Bitcoin-basierten Lending- und Yield-Produkten zu schaffen.<\/p>\n
Insgesamt zeigt sich ein klarer Trend: W\u00e4hrend klassische Krypto-Narrative an Zugkraft verlieren, verlagert sich der Wettbewerb zunehmend auf professionelle Infrastruktur.<\/p>\n
Ripples j\u00fcngste Schritte sind vor diesem Hintergrund weniger Marketing als vielmehr ein kalkulierter Versuch, sich dauerhaft als institutioneller Backbone der Blockchain-\u00d6konomie zu etablieren.<\/p>\n
Hier unsere langfristige XRP-Prognose<\/a>!<\/strong><\/p>\n