{"id":25713,"date":"2026-04-10T10:43:18","date_gmt":"2026-04-10T10:43:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=25713"},"modified":"2026-04-10T10:43:18","modified_gmt":"2026-04-10T10:43:18","slug":"bitcoin-quantencomputer-bernstein-3-bis-5-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/bitcoin-quantencomputer-bernstein-3-bis-5-jahre\/","title":{"rendered":"Bernstein warnt: Bitcoin hat nur noch 3 bis 5 Jahre f\u00fcr das Quanten-Upgrade"},"content":{"rendered":"
Die neue Quanten-Debatte um Bitcoin bekommt frischen Schub. Bernstein warnt nicht vor einem sofortigen Kollaps, sieht f\u00fcr das Netzwerk aber nur noch ein enges Zeitfenster f\u00fcr ein Sicherheits-Upgrade.<\/p>\n
Bernstein-Analyst Gautam Chhugani und sein Team sprechen ausdr\u00fccklich von einem\u00a0\u201emanageable upgrade cycle\u201c, also einem beherrschbaren Upgrade-Prozess statt eines existenziellen Risikos. Gleichzeitig sagen sie aber auch klar, dass der bisher oft bem\u00fchte Reflex \u201edas Problem ist noch ein Jahrzehnt entfernt\u201c nicht mehr wirklich tr\u00e4gt.<\/p>\n
Der Ausl\u00f6ser f\u00fcr diese neue Dringlichkeit liegt nicht bei Bernstein selbst, sondern bei Google Quantum AI. In dem am\u00a030. M\u00e4rz 2026\u00a0ver\u00f6ffentlichten Whitepaper schreiben die Forscher, dass sich der f\u00fcr Bitcoin relevante Angriff auf die elliptische Kurven-Kryptografie mit\u00a0h\u00f6chstens 1.200 logischen Qubits\u00a0beziehungsweise in bestimmten Architekturen mit\u00a0weniger als einer halben Million physischer Qubits\u00a0theoretisch in Minuten ausf\u00fchren lie\u00dfe. Google betont zugleich, dass post-quantenfeste Verfahren existieren, ihre Einf\u00fchrung aber Zeit braucht und deshalb die Dringlichkeit steigt.<\/p>\n
Wer die erste Schockwelle dazu nachlesen will, findet bei Coinspeaker den thematisch passenden Anschluss in\u00a0Google schl\u00e4gt Alarm: Dieses Paper k\u00f6nnte Bitcoin ersch\u00fcttern<\/a><\/p>\n \ud83d\udea8 CRYPTO: BERNSTEIN RESEARCH SAYS BITCOIN HAS 3-5 YEARS TO PREPARE FOR QUANTUM COMPUTING THREAT<\/p>\n Bernstein Research, the Societe Generale-owned brokerage, said quantum computing poses a credible but manageable threat to Bitcoin, estimating the industry has a three to five year\u2026 pic.twitter.com\/6QFMObpXjn<\/a><\/p>\n \u2014 BSCN (@BSCNews) April 8, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n Bernstein sieht das h\u00f6chste Risiko bei rund\u00a01,7 Millionen BTC\u00a0in alten Legacy-Wallets aus der Fr\u00fchzeit des Netzwerks. Googles Whitepaper erkl\u00e4rt dazu technisch, wo die Schwachstellen liegen: Public Keys, die dauerhaft onchain sichtbar sind, wiederverwendete Adressen und die Offenlegung des \u00f6ffentlichen Schl\u00fcssels beim Senden einer Transaktion. Selbst nominal sicherere Adressen verlieren ihren Schutz, wenn Nutzer dieselbe Adresse mehrfach verwenden oder nur einen Teilbestand ausgeben und der Public Key dadurch sichtbar wird.<\/p>\n Gleichzeitig ist nicht jede Horror-Schlagzeile sauber. Googles Forscher halten fest, dass viele Bitcoin-Best\u00e4nde weiterhin hinter kryptografischen Hashfunktionen verborgen sind und dass\u00a0Proof-of-Work\u00a0derzeit gerade\u00a0nicht\u00a0als realistisches Quanten-Einfallstor gilt. Im Whitepaper hei\u00dft es sogar ausdr\u00fccklich, dass man sich um Quantenangriffe auf das Mining\u00a0in den n\u00e4chsten mehreren Jahrzehnten\u00a0keine Sorgen machen m\u00fcsse.<\/p>\n Leser, die die Grundsatzfrage in Ruhe einordnen wollen:\u00a0Bitcoin und die Gefahr durch Quantencomputer: Warum das Risiko sehr klein ist<\/a>.<\/p>\n\n
Nicht alles an Bitcoin ist bedroht \u2013 aber ein heikler Teil schon<\/h2>\n