{"id":26098,"date":"2026-04-19T10:16:29","date_gmt":"2026-04-19T10:16:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=26098"},"modified":"2026-04-19T10:16:41","modified_gmt":"2026-04-19T10:16:41","slug":"kelp-und-drift-hack-schocken-defi-branche-unter-massivem-druck-steht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/kelp-und-drift-hack-schocken-defi-branche-unter-massivem-druck-steht\/","title":{"rendered":"Kelp- und Drift-Hack schocken DeFi: Branche unter massivem Druck steht"},"content":{"rendered":"
Der j\u00fcngste Angriff auf Kelp DAO versch\u00e4rft die Nervosit\u00e4t im DeFi-Sektor erheblich. So wurde die rsETH-Bridge des Protokolls offenbar f\u00fcr rund 292 bis 293 Millionen US-Dollar ausgenutzt. Damit handelt es sich nach aktuellem Stand um den gr\u00f6\u00dften DeFi-Hack des Jahres 2026. Kelp selbst best\u00e4tigte verd\u00e4chtige Cross-Chain-Aktivit\u00e4t bei rsETH und stoppte daraufhin Vertr\u00e4ge auf Mainnet sowie mehreren Layer-2-Netzwerken. Laut Berichten wurden rund 116.500 rsETH bewegt, was etwa 18 Prozent des umlaufenden Angebots entsprechen soll. Besonders brisant: Die Folgen blieben nicht auf Kelp beschr\u00e4nkt, sondern schlugen direkt auf andere DeFi-Bausteine durch, vor allem auf Aave.<\/p>\n
Schon vor zwei Wochen hatte der Drift-Hack die Branche schwer getroffen. Dort wurden rund 285 Millionen US-Dollar entwendet. Nach Angaben von Drift und Berichten von Decrypt soll der Angriff monatelang vorbereitet worden sein.<\/p>\n
Die mutma\u00dflichen T\u00e4ter bauten Vertrauen auf, traten teils pers\u00f6nlich auf und nutzten laut den bisherigen Erkenntnissen Social-Engineering-Methoden, kompromittierte Tools und b\u00f6sartige Entwicklerumgebungen. Drift ordnete den Fall mit \u201emittlerer bis hoher\u201c Sicherheit einer nordkoreanisch verbundenen Gruppe zu. In kurzer Folge zwei derart gro\u00dfe Angriffe zu sehen, ist f\u00fcr DeFi hochproblematisch: Das Narrativ lautet derzeit nicht Wachstum, sondern strukturelle Verwundbarkeit.<\/p>\n
Die besten Krypto-Presales in 2026<\/a> – hier mehr erfahren<\/strong><\/p>\n Der Fall Kelp belastet Experten zufolge vor allem deshalb, weil er erneut das Kernproblem von DeFi offenlegt: Ein einzelner technischer Fehler kann sich \u00fcber das gesamte \u00d6kosystem fortpflanzen. Nach den bisherigen Berichten wurde nicht einfach nur ein Wallet leerger\u00e4umt. Stattdessen traf der Vorfall mit rsETH ein Asset, das als vernetzter Baustein in mehreren Anwendungen verwendet wird. Genau das macht solche Angriffe so gef\u00e4hrlich. Sobald ein Token in Lending-Protokollen, Bridges oder als Sicherheit in weiteren Anwendungen steckt, wird aus einem isolierten Exploit schnell ein systemisches Risiko. Im Fall Kelp geriet besonders Aave unter Druck, weil die gestohlenen beziehungsweise mutma\u00dflich unbesichert freigesetzten rsETH dort als Kollateral genutzt wurden und dadurch neue Risiken f\u00fcr Liquidit\u00e4t und m\u00f6gliche Bad Debt entstanden.<\/p>\n People ask why it\u2019s a bad day for DeFi?<\/p>\n Kelp DAO just lost $293M in the largest hack of 2026.<\/p>\n But zoom out: Biggest hacks: — Ted (@TedPillows) April 18, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\nKelp zeigt, warum DeFi-Probleme selten isoliert bleiben<\/strong><\/h2>\n
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$600M+ stolen in 2 weeks.
10+ protocols compromised.
AI is lowering the barrier for attackers.<\/p>\n
Kelp (bridge exploit \u2192 Aave impact)
Drift ($285M, AI\u2026<\/p>\n