{"id":26162,"date":"2026-04-20T15:05:48","date_gmt":"2026-04-20T15:05:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=26162"},"modified":"2026-04-20T15:05:48","modified_gmt":"2026-04-20T15:05:48","slug":"millionen-verlust-durch-kelp-hack-layerzero-macht-lazarus-verantwortlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/millionen-verlust-durch-kelp-hack-layerzero-macht-lazarus-verantwortlich\/","title":{"rendered":"Millionen-Verlust durch Kelp-Hack: LayerZero macht Lazarus verantwortlich"},"content":{"rendered":"
LayerZero legt sich fest: Hinter dem Exploit bei Kelp DAO k\u00f6nnte Nordkoreas Lazarus-Gruppe stecken. Der Fall ist brisant, weil er nach bisheriger Lesart nicht aus einem simplen Smart-Contract-Bug entstand, sondern aus einer fehlenden Sicherheitsreserve in der Bridge-Konfiguration.<\/p>\n
Der Angriff auf Kelp DAO entwickelt sich vom DeFi-Hack zur Grundsatzfrage f\u00fcr Cross-Chain-Infrastruktur. LayerZero erkl\u00e4rte am Montag, vorl\u00e4ufige Hinweise deuteten auf einen \u201ehochentwickelten staatlichen Akteur\u201c hin, wahrscheinlich auf die Lazarus-Gruppe. LayerZero spricht von rund 290 Millionen US-Dollar Verlust.<\/p>\n
Kelp selbst hatte den Vorfall bereits am 18. April \u00f6ffentlich gemacht und erkl\u00e4rt, man habe \u201everd\u00e4chtige Cross-Chain-Aktivit\u00e4t\u201c bei rsETH festgestellt und die betreffenden Vertr\u00e4ge auf Mainnet und mehreren Layer-2-Netzwerken pausiert.<\/p>\n
Das Unternehmen behauptet bislang keinen beh\u00f6rdlich best\u00e4tigten Abschluss der Attribution, sondern spricht ausdr\u00fccklich von vorl\u00e4ufigen Hinweisen. Trotzdem ist der Vorwurf politisch heikel, weil Lazarus seit Jahren als nordkoreanische Hackerformation im Kryptosektor gilt. Die USA machten die Gruppe schon 2022 \u00f6ffentlich f\u00fcr den Ronin-Hack verantwortlich.<\/p>\n
F\u00fcr den Markt noch entscheidender ist LayerZeros zweiter Punkt: Laut der Stellungnahme gebe es keine Ansteckung auf andere Cross-Chain-Assets oder Anwendungen. Aave reagierte dennoch sofort und fror rsETH- und wrsETH-M\u00e4rkte auf allen relevanten Deployments ein. Gleichzeitig betonte das Protokoll, die eigenen Pools seien sicher und die Ursache liege nicht in einer Schwachstelle von Aave selbst. Das ist f\u00fcr die Einordnung zentral, denn genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob aus einem Einzelvorfall ein systemischer Schock wird. Wer Aave als DeFi-Baustein besser einordnen will, findet dazu den passenden Hintergrund bei Coinspeaker:\u00a0Masterplan f\u00fcr Aave: Diese Krypto-Vision verfolgt der Gr\u00fcnder<\/a>.<\/p>\n Masterplan f\u00fcr Aave: Diese Krypto-Vision verfolgt der Gr\u00fcnder<\/a><\/p><\/blockquote>\n