{"id":26204,"date":"2026-04-21T13:21:07","date_gmt":"2026-04-21T13:21:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=26204"},"modified":"2026-04-21T13:21:07","modified_gmt":"2026-04-21T13:21:07","slug":"krypto-betrueger-fordern-im-namen-irans-kryptowaehrungen-fuer-freie-fahrt-durch-hormus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/krypto-betrueger-fordern-im-namen-irans-kryptowaehrungen-fuer-freie-fahrt-durch-hormus\/","title":{"rendered":"Krypto-Betr\u00fcger fordern im Namen Irans Kryptow\u00e4hrungen f\u00fcr freie Fahrt durch Hormus"},"content":{"rendered":"

Die Krise in der Stra\u00dfe von Hormus hat eine neue Krypto-Komponente bekommen. Betr\u00fcger geben sich als iranische Stellen aus und verlangen Bitcoin oder USDT f\u00fcr angeblich sichere Durchfahrten. Das Pikante daran: Die Masche dockt direkt an eine ohnehin explosive geopolitische Lage an.<\/p>\n

Neue Krypto-Masche<\/h2>\n

Was bislang wie ein bizarrer Randaspekt des Hormus-Konflikts wirkte, ist inzwischen ein klarer Betrugsfall. Reuters berichtet unter Berufung auf die griechische maritime Risikofirma MARISKS, dass Reedereien Nachrichten erhalten haben, in denen f\u00fcr eine sichere Passage durch die Stra\u00dfe von Hormus Krypto-Zahlungen verlangt werden \u2013 konkret Bitcoin oder Tether. Die Botschaften geben sich als offizielle Freigaben iranischer Stellen aus. MARISKS widerspricht dem ausdr\u00fccklich und stuft die Mitteilungen als Scam ein.<\/p>\n

Dass die Masche \u00fcberhaupt verfangen kann, hat mit dem Umfeld zu tun. Die Passage ist seit Wochen massiv gest\u00f6rt, hunderte Schiffe und rund 20.000 Seeleute sitzen laut Reuters in der Region fest. Am Montag passierten in 24 Stunden lediglich drei Schiffe die Meerenge, wo vor Beginn der Eskalation im Schnitt rund 140 Schiffe pro Tag unterwegs waren.<\/p>\n

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Fraudulent messages promising safe passage through the Strait of Hormuz in exchange for cryptocurrency have been sent to some shipping companies whose vessels are stranded west of the waterway, Greek maritime risk management firm MARISKS has warned https:\/\/t.co\/Lo9GXdxxzJ<\/a><\/p>\n

\u2014 Reuters (@Reuters) April 21, 2026<\/a><\/p><\/blockquote>\n

Die T\u00e4ter nutzen eine echte Grauzone \u2013 und drehen sie ins Kriminelle<\/h2>\n

Der Betrug ist gerade deshalb so perfide, weil er an ein reales politisches Thema andockt. Reuters hatte bereits vergangene Woche berichtet, dass Teheran sichere Passagen durch Hormus mit Geb\u00fchren verkn\u00fcpfen will. V\u00f6lkerrechtlich ist das hoch umstritten, weil die UN-Seerechtskonvention Schiffen grunds\u00e4tzlich eine ungehinderte Transitpassage zuspricht. Genau diese Grauzone nutzen die T\u00e4ter nun aus: Sie imitieren staatliche Autorit\u00e4t in einem Moment, in dem Reeder und Crews unter enormem Druck stehen.<\/p>\n

Besonders heikel ist ein weiterer Punkt: MARISKS vermutet, dass mindestens ein Schiff, das am 18. April beim Auslaufen unter Beschuss geriet, auf die Betrugsmasche hereingefallen sein k\u00f6nnte. Belegt ist das bislang aber nicht. Reuters schreibt ausdr\u00fccklich, die Agentur habe weder die Empf\u00e4nger der Nachrichten noch m\u00f6gliche Zahlungen unabh\u00e4ngig verifizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n

Iran macht aus Hormus eine Mautstelle \u2013 Bloomberg berichtet von Krypto-Zahlungen<\/a><\/p><\/blockquote>\n