{"id":30282,"date":"2026-09-06T13:48:00","date_gmt":"2026-09-06T11:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=30282"},"modified":"2026-09-06T13:48:00","modified_gmt":"2026-09-06T11:48:00","slug":"xrp-etf-positionen-goldman-sachs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/xrp-etf-positionen-goldman-sachs\/","title":{"rendered":"183,5 Millionen Dollar: Institutionelle XRP-ETF-Positionen offengelegt"},"content":{"rendered":"
Goldman Sachs<\/strong> hat unter den offengelegten institutionellen Haltern von Spot-XRP-ETFs die Spitzenposition \u00fcbernommen: Die Bank hielt zum Ende des zweiten Quartals 2026 ETF-Exposure im Wert von 87,45 Millionen US-Dollar<\/strong>, was rund 84,05 Millionen XRP<\/strong> entspricht.<\/p>\n Die Zahlen stammen aus einer Auswertung von Bloomberg-Intelligence-Analyst James Seyffart auf Basis der bei der US-B\u00f6rsenaufsicht SEC eingereichten 13F-Formulare zum Stichtag 30. Juni.<\/p>\n Insgesamt hielten bekannte institutionelle Anmelder laut den Bloomberg-Intelligence-Daten 183,5 Millionen US-Dollar<\/strong> in US-Spot-XRP-ETFs, was ungef\u00e4hr 176,4 Millionen XRP<\/strong> entspricht. Goldman Sachs baute seine Position im Quartal um ein \u00c4quivalent von 83,15 Millionen XRP aus; die entsprechende 13F-Einreichung bei der SEC<\/a> erfolgte am 14. August.<\/p>\n Jane Street Group<\/strong> landete mit 16,64 Millionen Dollar und knapp 16 Millionen XRP auf Rang zwei, nachdem das Handelshaus sein XRP-\u00c4quivalent um rund 13,57 Millionen erh\u00f6ht hatte. Millennium Management<\/strong> folgte mit 16,20 Millionen Dollar und etwa 15,58 Millionen XRP, wobei der Zuwachs mit lediglich 22.991 XRP deutlich moderater ausfiel.<\/p>\n Dahinter reihten sich weitere Namen aus Banking, Trading und Wealth Management ein: Intesa Sanpaolo mit 14,42 Millionen Dollar, Marex UK Holdings mit 8,12 Millionen Dollar, Ironbridge Private Wealth mit 6,10 Millionen Dollar, Kaleidoscope Capital mit 3,88 Millionen Dollar, Wolverine Asset Management mit 2,33 Millionen Dollar, Bain Capital Private Equity mit 2,17 Millionen Dollar sowie CreativeOne Wealth mit 1,94 Millionen Dollar. Wie Bitwise seine institutionellen XRP-Positionen strukturiert und absichert<\/a>, liefert dabei zus\u00e4tzlichen Kontext dazu, welche Mechanismen hinter solchen Exposure-Zahlen stehen k\u00f6nnen.<\/p>\n Nach Kategorien betrachtet dominierten Investment Advisers<\/strong> mit 120,89 Millionen Dollar beziehungsweise etwa 116,20 Millionen XRP-\u00c4quivalent das Feld. Hedgefondsmanager kamen auf 25,08 Millionen Dollar, Brokerages auf 17,85 Millionen Dollar und Banken auf 14,83 Millionen Dollar. \u00dcber alle Kategorien hinweg summierten sich die offengelegten Best\u00e4nde auf 183,47 Millionen Dollar beziehungsweise rund 176,35 Millionen XRP, das kombinierte \u00c4quivalent stieg im Quartal um 103,37 Millionen.<\/p>\n Wichtig f\u00fcr die Einordnung: Form-13F-Meldungen erfassen ETF-Anteile beziehungsweise bestimmte kontrollierte Wertpapiere von Managern mit mindestens 100 Millionen Dollar an qualifizierenden Verm\u00f6genswerten \u2013 nicht direkt gehaltene Tokens. Das Exposure kann laut den zugrundeliegenden Angaben Market-Making, Arbitrage, Hedging oder klassisches Portfoliomanagement unterst\u00fctzen. Die Rangliste ist damit kein eindeutiger Beleg f\u00fcr eine langfristige Richtungswette auf XRP, zumal auch Goldman Sachs‘ Haltung gegen\u00fcber regulierten Krypto-Produkten<\/a> zuletzt Bewegung zeigte.<\/p>\n Die US-Spot-XRP-ETFs verwalteten am 4. September zusammen rund 1,48 Milliarden US-Dollar<\/strong> an Nettoverm\u00f6gen, an diesem Handelstag ohne Netto-Zu- oder -Abfl\u00fcsse. Die kumulierten Nettozufl\u00fcsse lagen laut SoSoValue-Daten<\/a> bei etwa 1,68 Milliarden Dollar. Am 3. September verzeichnete die Kategorie noch 6,14 Millionen Dollar Zufl\u00fcsse, einen Tag zuvor einen Nettoabfluss von 7,20 Millionen Dollar.<\/p>\n Zu den am US-Markt gehandelten Produkten z\u00e4hlen Canary Capitals XRPC, Franklin Templetons XRPZ, Grayscales GXRP, 21Shares‘ TOXR und REX-Ospreys XRPR \u2013 Fonds, die sich in Geb\u00fchren, Liquidit\u00e4t und Struktur unterscheiden, aber alle indirekte XRP-Exposure \u00fcber Brokerage-Konten bieten. Wie sich die institutionelle Nachfrage neben Ripples eigenen ETF-\u00dcberlegungen entwickelt, zeigt auch die laufende Debatte um Ripples Escrow-ETF-Pl\u00e4ne<\/a>.<\/p>\n Die kommenden 13F-Berichte f\u00fcr das dritte Quartal 2026 d\u00fcrften zeigen, ob Banken und Hedgefonds ihre XRP-ETF-Positionen weiter ausbauen oder reduzieren. Diese Einsch\u00e4tzung stammt aus begleitender Marktbeobachtung und nicht aus den bislang ver\u00f6ffentlichten Bloomberg-Intelligence-Zahlen selbst \u2013 belastbar wird sie erst mit der n\u00e4chsten Offenlegungsrunde.<\/p>\n Kryptow\u00e4hrungen und darauf basierende ETF-Produkte bleiben volatil; institutionelles Exposure \u00fcber 13F-Meldungen sagt nichts \u00fcber k\u00fcnftige Kursentwicklungen aus. Wer XRP oder XRP-ETFs handelt, sollte beachten, dass Transaktionen pseudonym, nicht anonym erfolgen und je nach Anbieter KYC-Pflichten greifen. Weiterf\u00fchrenden Kontext zu institutioneller Nachfrage und regulatorischen Weichenstellungen liefert die Analyse zu Ripples Escrow- und ETF-Pl\u00e4nen<\/a>.<\/p>\nGoldman, Jane Street und Millennium f\u00fchren die Rangliste an<\/h2>\n

ETF-Anteile zeigen Exposure, nicht direkten XRP-Besitz<\/h2>\n
XRP-ETF-Markt w\u00e4chst trotz wechselnder Zufl\u00fcsse weiter<\/h2>\n

N\u00e4chste 13F-Runde liefert neuen Vergleichspunkt<\/h2>\n
Risikohinweis und weitere Informationen zu XRP-ETFs<\/h2>\n