{"id":30598,"date":"2026-09-19T15:12:00","date_gmt":"2026-09-19T13:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=30598"},"modified":"2026-09-19T15:12:00","modified_gmt":"2026-09-19T13:12:00","slug":"clarity-act-senat-kryptoregeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/clarity-act-senat-kryptoregeln\/","title":{"rendered":"Senat stoppt CLARITY Act: US-Kryptoregeln bleiben offen"},"content":{"rendered":"
Der US-Senat hat am 15. September den Antrag auf Beendigung der Debatte \u00fcber H.R. 3633, den Digital Asset Market Clarity Act<\/strong>, mit 49 zu 50 Stimmen abgelehnt und damit die f\u00fcr ein Weitergehen n\u00f6tige Drei-F\u00fcnftel-Mehrheit verfehlt. Ripples Chief Legal Officer Stuart Alderoty<\/strong> reagierte zwei Tage sp\u00e4ter mit der Forderung, die Kryptobranche m\u00fcsse ihre politische Kommunikation dringend vereinheitlichen \u2013 ein Aufruf, der die anhaltende Unsicherheit \u00fcber ein einheitliches US-Marktstrukturgesetz unterstreicht.<\/p>\n Der CLARITY Act sollte einen einheitlichen bundesweiten Rahmen f\u00fcr US-Kryptom\u00e4rkte schaffen, mit klareren Zust\u00e4ndigkeiten und verbindlichen Betriebsregeln f\u00fcr Unternehmen der Branche. Trotz mehr als 100 w\u00e4hrend der Verhandlungen aufgenommener \u00c4nderungen scheiterte die \u00fcberarbeitete Fassung an der prozeduralen H\u00fcrde im Senat.<\/p>\n Damit bleibt der US-Markt f\u00fcr digitale Verm\u00f6genswerte weiterhin ohne das dauerhafte gesetzliche Fundament, das Ripple und andere Branchenvertreter seit Jahren fordern. Mehr Hintergrund zur politischen Blockade im Senat liefert die Analyse zum Scheitern der CLARITY-Act-Debatte<\/a>.<\/p>\n Alderoty, der neben seiner Funktion bei Ripple auch als Pr\u00e4sident der Ripple-finanzierten National Cryptocurrency Association fungiert, ver\u00f6ffentlichte seine Forderung am 17. September auf X. Er bewertete das Abstimmungsergebnis als politischen R\u00fcckschlag, nicht als inhaltliche Ablehnung von Kryptow\u00e4hrungen, und kritisierte konkurrierende Botschaften einzelner Unternehmen und Interessenvertretungen als Schw\u00e4che der Branche.<\/p>\n Ripple selbst bezeichnete das Ergebnis in einer Stellungnahme nach der Abstimmung als verpasste Chance und betonte, dass Verbraucher und Digital-Asset-Unternehmen weiterhin einheitliche Bundesstandards ben\u00f6tigen. CEO Brad Garlinghouse<\/strong> hatte die \u00fcberarbeitete Gesetzesfassung vor der Abstimmung \u00f6ffentlich unterst\u00fctzt. Wie Alderoty bereits zuvor f\u00fcr eine st\u00e4rkere Fokussierung der Branche auf konkrete politische Ziele geworben hatte, zeigt der fr\u00fchere Beitrag, in dem er einen klareren Fokus auf Krypto-Arbeitspl\u00e4tze<\/a> forderte.<\/p>\n Das Scheitern der Cloture-Abstimmung beendet die gesetzgeberischen Bem\u00fchungen nicht. Sieben demokratische Senatoren k\u00fcndigten an, die partei\u00fcbergreifenden Verhandlungen \u00fcber den CLARITY Act fortzusetzen, was auf m\u00f6gliche weitere Anl\u00e4ufe hindeutet.<\/p>\n Offen bleibt, ob sich die politischen und inhaltlichen Differenzen \u00fcberwinden lassen und wann eine \u00fcberarbeitete Fassung erneut zur Abstimmung gestellt wird. Einen konkreten Termin nennt die Prim\u00e4rquelle nicht. Wie sich die US-Kryptoregulierung auch ohne ein solches Gesetz weiterentwickeln k\u00f6nnte, ordnet der Beitrag zur US-Kryptoregulierung nach dem CLARITY-Act-R\u00fcckschlag<\/a> ein.<\/p>\n Der Senatsr\u00fcckschlag blockiert vorerst den von der Branche gew\u00fcnschten einheitlichen US-Rechtsrahmen, \u00e4ndert laut Ripple aber nichts an der bestehenden rechtlichen und regulatorischen Behandlung von XRP. Das Unternehmen trennt damit explizit die XRP-spezifische Situation von der ungel\u00f6sten Frage eines umfassenden Bundesgesetzes f\u00fcr den breiteren Digital-Asset-Markt.<\/p>\n Alderotys zentrale Schlussfolgerung bleibt organisatorisch: Die Kryptobranche m\u00fcsse ihre politische Botschaft b\u00fcndeln, um bei k\u00fcnftigen Verhandlungsrunden im Kongress erfolgreicher aufzutreten.<\/p>\n Kryptow\u00e4hrungen sind grunds\u00e4tzlich nicht anonym, sondern pseudonym, und Transaktionen k\u00f6nnen bei entsprechenden regulatorischen Anforderungen wie KYC-Pflichten nachvollzogen werden. Weitere Einordnungen zur laufenden US-Kryptoregulierung<\/a> helfen bei der eigenst\u00e4ndigen Einsch\u00e4tzung der Rechtslage.<\/p>\n Quelle:<\/strong> Bitcoin.com News<\/a><\/p>\nWas die gescheiterte CLARITY-Abstimmung regelungspolitisch offenl\u00e4sst<\/h2>\n
Marktreaktion und Akteurspositionen<\/h2>\n
Umsetzungswahrscheinlichkeit und offene Fragen<\/h2>\n
Fazit und Einordnung<\/h2>\n