{"id":3238,"date":"2025-06-30T19:19:04","date_gmt":"2025-06-30T19:19:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=3238"},"modified":"2025-06-30T19:19:04","modified_gmt":"2025-06-30T19:19:04","slug":"makro-liquiditaet-dollar-schwach-bitcoin-stark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/makro-liquiditaet-dollar-schwach-bitcoin-stark\/","title":{"rendered":"Makro-Liquidit\u00e4t: Dollar schwach, Bitcoin stark?"},"content":{"rendered":"
Ist das vielleicht der Wendepunkt f\u00fcr Krypto? Der US-Dollar verliert dramatisch an Wert, die Liquidit\u00e4t schwappt weltweit in die M\u00e4rkte, alle Augen sind auf die Zentralbank gerichtet. Was Anleger wissen m\u00fcssen.<\/p>\n
So eine Konstellation erleben wir selten:<\/strong>\u00a0Nur einmal, vielleicht zweimal pro Jahr, kippt das gro\u00dfe Bild an den M\u00e4rkten. Die Zeichen mehren sich, dass Risiko-Assets vor einem neuen Aufw\u00e4rtstrend stehen. Allen voran Bitcoin, aber sp\u00e4ter nat\u00fcrlich auch Altcoins.<\/p>\n Trotz all der negativen Schlagzeilen zu Krieg, Inflation oder neuen Handelsz\u00f6llen<\/a> bleibt der wahre Taktgeber f\u00fcr die M\u00e4rkte die Liquidit\u00e4t.\u00a0Wer \u201crauszoomt\u201c, kann den Wachstum \u00fcber die letzten Monate (s. Grafik unten) gut nachvollziehen.<\/p>\n Der US-Dollar hat seit Jahresbeginn massiv verloren. Laut Daten von Tradingview ist es der schw\u00e4chste Jahresstart seit \u00fcber 50 Jahren. Die Dollarschw\u00e4che hat die globale, auf den Dollar bezogene M2-Geldmenge deutlich wachsen lassen Historisch betrachtet gilt: F\u00e4llt der Dollar, steigt die globale Liquidit\u00e4t. Das schiebt vor allem Aktien und Bitcoin mit Verz\u00f6gerung nach oben. Diese Entwicklung l\u00e4sst sich in aktuellen M2-Geldmengen-Analysen<\/a> eindeutig ablesen.<\/p>\n Die Dollar-Positionierung am Markt hat sich seit Anfang 2025 radikal gedreht<\/a>: Von \u201clong\u201c auf jetzt pl\u00f6tzlich \u201cultra-short\u201c. Die Entmachtung des Dollars schreitet voran<\/a>, fast alle Investoren sind aktuell b\u00e4risch auf den US-Dollar eingestellt. Das sieht man selten. Laut Analysen von Bank of America<\/a> sind Fondsmanager aktuell so niedrig im Dollar gewichtet wie zuletzt 2005, auch Goldman Sachs<\/a> verweist auf eine der extremsten Dollar-Short-Positionierungen der letzten Dekade (siehe Grafik unten).<\/p>\n Aus Erfahrung sind solche Extreme oft ein Kontraindikator, denn wenn alle auf fallende Kurse setzen, steigt die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine Gegenbewegung. Sprich, der Dollar k\u00f6nnte in den kommenden Wochen zumindest eine technische Erholung oder Phase der Stabilisierung erleben.<\/p>\n Weil Bitcoin und andere Risiko-Assets meist entgegengesetzt zum Dollar laufen, k\u00f6nnte ein Dollar-Bounce kurzfristig zum Problem f\u00fcr den Krypto-Markt werden, langfristig jedoch stehen die Chancen weiterhin gut.<\/p>\n Wichtig f\u00fcr den Markt ist nat\u00fcrlich auch die Entwicklung bei der US-Notenbank. Trotz anhaltendem Quantitative Tightening (QT) hat sich die Netto-Liquidit\u00e4t der Federal Reserve in den letzten Jahren kaum ver\u00e4ndert. Durch versteckte Ma\u00dfnahmen, Stichwort \u201cStealth QE\u201c, pumpt die Fed unbemerkt frisches Geld in den Markt, allen voran beispielsweise das \u201cReverse-Repo-Programm\u201d, das mehr als 2 Billionen US-Dollar in die M\u00e4rkte zur\u00fcckgef\u00fchrt hat.<\/p>\n Weil die US-Regierung an der Schuldenobergrenze kratzt, zapft sie ihr Staatskonto, das Treasury General Account (TGA), massiv an. Diese Milliarden landen direkt im Finanzsystem und st\u00fctzen unter Anderem auch Risiko-Assets. Solange noch keine Einigung zur Schuldenobergrenze steht, bleibt dieser Liquidit\u00e4ts-Boost erhalten.<\/p>\n Hier entscheidet sich dann, ob der aktuelle Schwung Bestand hat oder durch ein Sommerloch vor\u00fcbergehend ausgebremst wird. Lies hier unsere detaillierte Bitcoin-Prognose bis 2030<\/a>.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nDollar wird geshortet<\/h2>\n
<\/a><\/p>\nZentralbanken stehen zwischen den St\u00fchlen<\/strong><\/h2>\n