{"id":4077,"date":"2025-07-17T10:00:51","date_gmt":"2025-07-17T10:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/?p=4077"},"modified":"2025-07-20T09:29:20","modified_gmt":"2025-07-20T09:29:20","slug":"bbva-bank-empfiehlt-wohlhabenden-kunden-bitcoin-kauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.coinspeaker.com\/de\/bbva-bank-empfiehlt-wohlhabenden-kunden-bitcoin-kauf\/","title":{"rendered":"Spaniens zweitgr\u00f6\u00dfte Bank empfiehlt wohlhabenden Kunden den Kauf von Bitcoin"},"content":{"rendered":"
Auf der DigiAssets-Konferenz in London gab Philippe Meyer, Leiter f\u00fcr Blockchain-L\u00f6sungen bei der BBVA Schweiz, bekannt, dass die Bank ihren Private-Banking-Kunden empfiehlt, 3 bis 7 Prozent ihres Portfolios in Kryptow\u00e4hrungen (Bitcoin und ggf. Ethereim) zu investieren. Er erkl\u00e4rte, dass die Empfehlung speziell auf die Risikoprofile der Kunden zugeschnitten sei:<\/p>\n
„Seit September letzten Jahres beraten wir unsere Privatkunden auch zum Thema Bitcoin. F\u00fcr das riskantere Profil erlauben wir bis zu 7 Prozent (des Anlageportfolios) in Kryptow\u00e4hrungen.“<\/em><\/p>\n Dar\u00fcber hinaus versicherte er, dass selbst kleine Investitionen die Portfolio-Performance mitunter deutlich verbessern k\u00f6nnen, ohne aber dabei das Risiko dramatisch zu erh\u00f6hen:<\/p>\n „Bei einem ausgewogenen Portfolio kann eine Erh\u00f6hung der Krypto-Reserven um lediglich 3 Prozent bereits die Performance erh\u00f6hen. Bei einer Verteilung von 3 Prozent gehen Sie kein gro\u00dfes Risiko ein.“<\/em><\/p>\n Dieses strategische Umdenken stellt eine deutliche Abkehr vom Schweigen der Banken zu Krypto-Investitionsstrategien dar und zeigt das wachsende institutionelle Vertrauen in digitale Verm\u00f6genswerte.<\/p>\n Die Leitlinien von BBVA Switzerland basieren auf etablierten Theorien der risikoadjustierten Diversifikation.<\/p>\n Dabei wird Bitcoin als nicht korrelierter Verm\u00f6genswert eingestuft, der zum validen Schutz vor makro\u00f6konomischen Schwankungen beitragen kann, w\u00e4hrend Ether f\u00fcr seinen Nutzen in Smart Contracts, DeFi und der aufkommenden Infrastruktur der Token-\u00d6konomie gesch\u00e4tzt wird.<\/p>\n Meyer stellte zudem fest, dass die Einbeziehung von Kryptow\u00e4hrungen in Portfolios von verm\u00f6genden Privatpersonen bereits im Jahr 2021 begann, formelle Allokationsempfehlungen jedoch erst nach einer regulatorischer Stabilisierung und einer Erholung der Marktstimmung aufkamen.<\/p>\n Bereits im Jahr 2024 erkannte Meyer das Potenzial von Krypto und erkl\u00e4rte, dass Kryptow\u00e4hrungen eine Tages ein ganz normales Asset an der Wall Street sein werden.<\/p>\n Er betonte auch, dass Infrastrukturverbesserungen \u2013 wie die Einf\u00fchrung von Bitcoin-Spot-ETFs in den USA und der zuverl\u00e4ssigen Verwahrung \u2013 Kryptow\u00e4hrungen von einer spekulativen Neuheit in eine strategische Portfoliokomponente verwandelt h\u00e4tten.<\/p>\n Indes bietet BBVA \u00fcber seine Schweizer Niederlassungen bankverwaltete Depotdienstleistungen an und nutzt dabei eine regulierte Infrastruktur zur Verwahrung von Kundenverm\u00f6gen.<\/p>\n Doch obwohl die Verwahrung \u00fcber einen Dienstleister „grunds\u00e4tzlich einfacher“ ist, sollten Anleger die Vorteile der Selbstverwahrung bedenken \u2013 insbesondere dann, wenn sie einen bedeutenden Teil ihres Portfolios in Kryptow\u00e4hrungen investieren.<\/p>\nArgumente f\u00fcr eine moderate Portfolio-Allokation in Kryptow\u00e4hrungen<\/h2>\n
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