Der US-Bitcoin-Miner MARA Holdings hat im vierten Quartal 2025 einen massiven Ergebniseinbruch verbucht. Ein Nettoverlust von 1,7 Milliarden US-Dollar – ausgelöst durch die Neubewertung der umfangreichen Bitcoin-Reserven – markiert eine deutliche Trendwende. Dennoch reagierten Anleger positiv: Ein strategisches Joint Venture im Bereich KI-Infrastruktur ließ die Aktie zweistellig steigen und verschob den Fokus auf künftige Wachstumsfelder.
Der Bitcoin-Kurs im Überblick: Konsolidierung im Seitwärtskanal
Auf dem 4H-Chart dominiert weiterhin eine intakte Abwärtsstruktur.
Seit dem Hoch im Bereich oberhalb von 90.000 USD etablierte sich eine klare Sequenz fallender Hochs, begleitet von einer abwärtsgerichteten Trendlinie sowie einer sinkenden gleitenden Durchschnittslinie (weiß gestrichelt), die als dynamischer Widerstand fungiert.
Der impulsive Abverkauf Anfang Februar bis knapp unter 60.000 USD markierte einen Kapitulationspunkt, woraufhin der Markt in eine volatile Seitwärtskonsolidierung überging.
Aktuell notiert der Kurs bei rund 66.200 USD und bewegt sich unterhalb des Widerstandsclusters bei 68.500–71.500 USD. Mehrere Erholungsversuche wurden in diesem Bereich abgewiesen, was die Angebotsdominanz bestätigt.
Auf der Unterseite bleibt die Zone um 60.000 USD die zentrale Unterstützung. Ein nachhaltiger Bruch darunter würde das Abwärtsszenario reaktivieren und Potenzial bis in den Bereich von 56.000 USD eröffnen.
Der RSI bewegt sich im neutralen Bereich um 48 Punkte und signalisiert kurzfristig nachlassendes Momentum ohne klare Divergenz. Kurzfristig ist also mit einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung innerhalb der Range 60.000–71.500 USD zu rechnen.
Erst ein signifikanter Ausbruch über 71.500 USD würde das Chartbild aufhellen und eine technische Erholung in Richtung 75.000 USD ermöglichen. Bis dahin bleibt das übergeordnete Bias bärisch.
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