Krypto Prognose 2026: Das erwarten Branchenexperten für dieses Jahr

On Feb. 4, 2026 at 4:01 pm UTC by · 3 Min. read

Der Kryptomarkt startet 2026 zwar ohne Euphorie, aber dafür mit wachsender analytischer Klarheit. Eine aktuelle Expertenbefragung zeigt: Kurzfristig prägen Konsolidierung und wirtschaftlicher Druck das Bild, langfristig überwiegen jedoch strukturelle Wachstumsfaktoren. Sinkende Stimmungsindikatoren werden weniger als Krisensignal interpretiert, sondern als Ausdruck einer Reifephase, in der realistische Bewertungen und tragfähige Geschäftsmodelle an Bedeutung gewinnen. Erfahre hier mehr!

Wie ordnen Analysten dieses Jahr für Krypto ein?

Der Kryptomarkt startet 2026 in einer Phase der Neujustierung. Nach den starken Kursbewegungen der Vorjahre ist die Euphorie verflogen, und an ihre Stelle tritt eine nüchternere Bewertung von Chancen und Risiken.

Das zeigt zumindest ein aktueller Bericht, für den 42 Branchenexperten aus Forschung, Industrie und Finanzwirtschaft befragt wurden. Ihr Fazit? Kurzfristig dominiert Konsolidierung, doch langfristig sprechen viele Faktoren für weiteres strukturelles Wachstum.

Der neu entwickelte Krypto-Optimismus-Index ist im Vergleich zum Vorquartal deutlich gefallen, und zwar von 79 auf 71,2 Punkte. Das bedeutet jedoch keinen Stimmungsumschwung ins Negative. Vielmehr ist der Markt gespalten:

Ein Drittel der Experten blickt optimistischer auf die Branche, ein Drittel skeptischer, ein Drittel sieht keine Veränderung.

Diese Uneinigkeit spiegelt die derzeitige Unsicherheit wider, die vor allem durch makroökonomische Faktoren, geopolitische Spannungen und regulatorische Prozesse geprägt ist.

Deutlich kritischer fällt die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage vieler Krypto-Unternehmen aus. So ist der Krypto-Geschäftsklima-Index von 66,7 auf nur noch 16,7 Punkte abgestürzt.

Während im Vorquartal noch fast 70 Prozent der Befragten die Lage als „gut“ bewerteten, sind es nun weniger als 25 Prozent!

Gleichzeitig wächst der Anteil jener, die von einer schlechten Geschäftslage sprechen. Das ist kaum überraschend, denn zahlreiche DAT-Firmen haben sich mit Krypto-Engagements finanziell übernommen. So weist etwa BitMine Buchverluste von rund 6,5 Milliarden US-Dollar aus.

Doch auch etablierte Schwergewichte geraten zunehmend unter Druck. Unternehmen wie Strategy nähern sich ihrem Break-even-Punkt, nachdem die Kursdynamik zuletzt deutlich nachgelassen hat.

Für viele Analysten ist diese Entwicklung ein typisches Merkmal einer Reifephase: Überzogene Erwartungen weichen tragfähigeren, realistischeren Geschäftsmodellen.


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Bitcoin-Kursziel: 92.000 US-Dollar noch in diesem Monat?

Beim Blick auf den Bitcoin-Kurs zeigt sich trotz aller Vorsicht ein moderat positives Bild. Für den kommenden Monat erwarten die Insider im Durchschnitt einen Kurs von rund 92.000 US-Dollar.

Das Worst-Case-Szenario liegt bei etwa 74.000 Dollar, das bullishe Szenario bei gut 107.000 Dollar.

Auf Sicht von sechs Monaten – bis Sommer 2026 – steigt der Durchschnittswert auf rund 105.000 US-Dollar. Die erwartete Volatilität bleibt dabei hoch, liegt jedoch unter den Extremwerten früherer Marktphasen.

Inhaltlich sehen die Experten klare Schwerpunkte für 2026. An erster Stelle stehen Stablecoins, die sich zunehmend von einem Nischenprodukt zur zentralen Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen, Treasury-Management und institutionelle Abwicklungen entwickeln.

Mehrere Marktteilnehmer erwarten, dass das Stablecoin-Volumen noch 2026 die Marke von einer Billion US-Dollar überschreiten könnte. Regulatorische Klarheit in den USA und der EU gilt dabei weniger als Hemmnis, sondern als Voraussetzung für institutionelle Integration.

Daneben gewinnen die Tokenisierung realer Vermögenswerte (Real World Assets), institutionelle Custody-Lösungen und On-Chain-Settlement an Bedeutung.

Viele Experten sprechen von einem Übergang von der Hype-Phase zur Infrastruktur-Phase. Kryptowährungen werden weniger als spekulatives Narrativ wahrgenommen, sondern zunehmend als funktionale Bausteine eines digitalen Finanzsystems der Zukunft.

Auch Bitcoin selbst wird nüchterner bewertet. Statt der „digitales Gold“-Narrative rücken konkrete Anwendungsfälle in den Vordergrund: als Treasury-Asset für Unternehmen, oder aber als Inflationsschutz beziehungsweise Sicherheit für Kredite.

Die Euphorie fehlt – doch genau darin sehen viele Insider ein positives Signal. Der Markt wirkt reifer, belastbarer und weniger anfällig für kurzfristige Übertreibungen.


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