Der Kryptomarkt bleibt von hoher Volatilität gekennzeichnet. Bitcoin hat seinen seit November existierenden Seitwärtstrend nach unten verlassen und nähert sich nun dem entscheidenden langfristigen Unterstützungsbereich bei 71.000 US-Dollar. Auch Altcoins und Edelmetalle gerieten zuletzt massiv unter Druck. Steht die Branche nun vor einem weiteren Bärenmarkt? Erfahre in diesem Live-Blog mehr zum Thema!
Der Bitcoin-Kurs fällt in Richtung Bullenmarkt-Supportbereich!
Ein kurzer Blick auf CoinMarketCap bestätigt, dass Kryptowährungen ihren steilen Abwärtstrend auch in dieser Woche weiter fortsetzen:Auch hier weist der Kurs bärische Tendenzen auf. Positiv zu werten ist jedoch, dass Bitcoin den jüngsten Rücksetzer exakt oberhalb eines wichtigen dynamischen Unterstützungsniveaus (gelb gestrichelt) abfangen konnte.
Die Liquidations-Heatmap von Coinglass unterstreicht das volatile Marktumfeld: Sie zeigt, dass es bei 77.300 und 79.000 US-Dollar allein auf Binance zu Liquidierungen über jeweils 30 Millionen US-Dollar kommt.Kurzfristig eröffnet dies die Möglichkeit einer technischen Gegenbewegung in Richtung 80.000 US-Dollar.
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Bitcoin-Hashrate im Sinkflug: Das sind die Hintergründe
Während der Bitcoin-Kurs jüngst auf den tiefsten Stand seit einem Jahr fiel, verzeichnet auch die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks seit November signifikante Einbrüche um 12 Prozent – der stärkste anhaltende Rückgang seit 2021.Lies hier unsere Bitcoin-Prognose!
Bitcoin Hyper: Winkt großes Kurpotenzial mit diesem Layer-2-Projekt?
Bitcoin wurde nie mit dem Ziel entwickelt, schnell, skalierbar oder programmierbar zu sein. Die Transaktionen sind im Sinne der Sicherheit langsam und teuer, was kleine Zahlungen schlichtweg unpraktisch macht. Mit einer Kapazität von nur etwa 7 Transaktionen pro Sekunde ist BTC den Anforderungen moderner Finanzsysteme nicht gewachsen. Zudem fehlt die Unterstützung für Smart Contracts und dApps, was Entwickler dazu zwingt, auf fragmentierte Lösungen auszuweichen. Diese Einschränkungen halten Bitcoin von DeFi, Gaming und Web3-Anwendungen fern. Bislang diente Bitcoin eher als zuverlässiges und krisensicheres Wertaufbewahrungsmittel, nicht aber als Plattform für Innovation.Kryptowährungen sind volatil. Dein Kapital ist in Gefahr.
Erfahre in unserem Live-Ticker mehr zum Thema:
Epstein-Akten nennen Blockstream und Michael Saylor – keine Hinweise auf Fehlverhalten
Neu entsiegelte Akten des US-Justizministeriums zum Fall Jeffrey Epstein enthalten Namensnennungen von Blockstream und MicroStrategy-Mitgründer Michael Saylor.
Allerdings ohne Vorwürfe oder Hinweise auf strafbares Verhalten!
Im Fall Blockstream beziehen sich die Dokumente auf eine E-Mail aus dem Jahr 2014 zu einer Finanzierungsrunde, bei der Epstein über ein mit dem MIT Media Lab verbundenes Investmentvehikel indirekt beteiligt gewesen sein soll.
Blockstream-CEO Adam Back betonte jedoch, dass es keine fortlaufende Beziehung gegeben habe und die Anteile später veräußert wurden.
Michael Saylor hingegen wird in einer separaten E-Mail von 2010 im Zusammenhang mit einer Charity-Spende erwähnt – noch viele Jahre vor seinem Einstieg in Bitcoin.
Das Justizministerium stellte im Zuge der Veröffentlichung direkt klar: Eine bloße Namensnennung begründet keinerlei Verdacht auf Straftaten.
BlackRock verkauft erneut Bitcoin und Ethereum: 671 Millionen USD verstärken den Marktdruck
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock setzt seine Krypto-Verkaufsserie fort und hat zum Wochenstart Bitcoin und Ethereum im Wert von rund 671 Millionen US-Dollar transferiert.
Laut On-Chain-Daten von Lookonchain wurden 6.918 BTC und 59.327 ETH auf Coinbase eingezahlt, was von Marktteilnehmern als weiterer Verkaufsimpuls gewertet wird.
Die Transaktionen fallen in eine Phase erhöhter Unsicherheit, in der Bitcoin und Ethereum bereits deutliche Kursverluste verzeichnen und mehrmonatige Tiefpunkte testen.
Parallel dazu verzeichnete der Bitcoin-ETF IBIT Ende Januar mit über 528 Millionen US-Dollar einen der höchsten Mittelabflüsse der letzten Monate.
Auch wenn BlackRock keine Stellung zu den Transfers nahm, deutet die Häufung großer Einzahlungen auf eine fortgesetzte Reduzierung der Krypto-Gewichtung in einem volatilen Marktumfeld hin.
Silber-Crash erschüttert die Märkte: Zeigt Bitcoin erste Anzeichen einer Entkopplung?
Ein massive Abverkauf bei Edelmetallen sorgt für Unruhe an den globalen Finanzmärkten und rückt erneut die Frage nach der Korrelation zwischen Rohstoffen und Kryptowährungen in den Fokus.
Silber verlor binnen zwei Handelstagen über 40 Prozent, was laut Krypto-Analyst Michaël van de Poppe als klares Stresssignal für Risikoassets gilt.
Historisch folgt der Kryptomarkt solchen Bewegungen oft zeitverzögert. Auffällig ist jedoch die relative Stabilität von Bitcoin:
Während Rohstoffe weiter unter Druck stehen, deuten technische Indikatoren laut Analyst Ali Martinez auf eine mögliche Bodenbildung bei BTC hin.
Damit entsteht ein Spannungsfeld zwischen makroökonomischem Gegenwind und kurzfristig konstruktiver Charttechnik.
Entscheidend bleibt daher, ob sich die Rohstoffmärkte stabilisieren – erst dann könnte Bitcoin erneut die Führung übernehmen.
