Ein erneuter Partial Shutdown in den USA, überraschend hohe Inflationsdaten und zunehmende Spannungen zwischen den USA und dem Iran sorgen aktuell für große Unsicherheit an den Märkten. Die Entwicklungen belasten Risiko-Assets wie Bitcoin zusätzlich und Investoren positionieren sich zunehmend defensiv.
Die Entwicklungen in den USA sorgen derzeit gleich auf mehreren Ebenen für Nervosität an den Finanzmärkten. Ein erneuter Shutdown, wieder anziehender Inflationsdruck und zunehmende geopolitische Spannungen treffen auf einen ohnehin fragilen Kryptomarkt und erhöhen damit spürbar den Druck auf Bitcoin und andere Risiko-Assets.
Shutdown in den USA seit heute Nacht in Kraft
Die geopolitischen und makroökonomischen Entwicklungen aus den USA überschlagen sich aktuell, und die Unsicherheit an den Märkten ist so groß wie lange nicht mehr. Nun gibt es gleich mehrere brandneue Entwicklungen, die auch in den kommenden Tagen für weiteren Kursdruck auf Risiko-Assets wie Bitcoin sorgen könnten. Die erste Meldung kam heute Nacht, als klar wurde, dass sich der Kongress nicht auf eine Finanzierung einigen konnte und ein weiterer Shutdown in den USA unausweichlich ist.
Republikaner und Demokraten hätten sich auf ein neues Finanzierungspaket einigen müssen, waren jedoch aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich der weiteren Finanzierung von ICE und anderen Exekutivorganen der Trump-Administration nicht zu einer Einigung gekommen. Große Teile der Demokraten wollten keinem weiteren Funding zustimmen. Seit Mitternacht befindet sich die US-Regierung jetzt offiziell wieder in einem Partial Shutdown.
BREAKING: A partial government shutdown is now in effect. The House is expected to vote on the Senate-passed funding package on Monday. https://t.co/2b7h3SVugi pic.twitter.com/EMCnJJYCra
— ABC News (@ABC) January 31, 2026
Damit ist die Finanzierung für kritische Bereiche wie Verteidigung, Bildung, Transport, Heimatschutz und vieles mehr gestern um 23:59 Uhr ausgelaufen. Der Kongress hat jetzt bis Montag Zeit, um über ein neues Finanzierungspaket abzustimmen. Sollte bis dahin eine Einigung gefunden werden, wäre der Schaden nur gering. Falls nicht, drohen die USA in einen weiteren totalen Shutdown zu rutschen, was das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der US-Regierung weiter untergräbt. Das könnte den Trend einer Kapitalrotation in krisensichere Assetklassen weiter stützen und sich negativ auf die Kurse von Bitcoin und anderen Kryptowährungen auswirken.
US-Inflation offenbar wieder stärker am Steigen als erwartet
Eine weitere relevante Entwicklung gab es gestern in Bezug auf die US-Inflation. Es wurden die neuen Daten zu den US-Erzeugerpreisen, also dem PPI, veröffentlicht. Antizipiert wurde hier eine Teuerung von 2,7 %, tatsächlich sind die Erzeugerpreise im Dezember jedoch auf 3,0 % gestiegen. Beim sogenannten Core PPI, also den Erzeugerpreisen exklusive Energie und Lebensmitteln, gab es sogar einen noch stärkeren Anstieg auf 3,3 %. Damit wurde der höchste Stand seit Mitte 2025 erreicht.
BREAKING: December PPI inflation comes in at 3.0%, above expectations of 2.7%.
Core PPI inflation unexpectedly RISES to 3.3%, above expectations of 2.9%.
Core PPI inflation is now at its highest level since July 2025.
PPI inflation is running hotter than expected.
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) January 30, 2026
Das zeigt, dass die Inflation entgegen den Aussagen von Donald Trump keineswegs bekämpft ist und der Preisdruck auf Güter und Lieferketten in den USA wieder zunimmt. Als Nächstes dürfte sich diese Teuerung auch bei den Verbrauchern beziehungsweise beim CPI bemerkbar machen. Das bedeutet, dass der noch amtierende Fed-Vorsitzende Jerome Powell und die Fed gut daran taten, den Leitzins beim letzten FOMC-Meeting nicht zu erhöhen. Die Entwicklung rückt eine lockerere Geldpolitik mit Zinssenkungen wieder in weitere Ferne und muss ebenfalls als negativ für Risiko-Assets wie Bitcoin interpretiert werden.
Möglicher militärischer Konflikt zwischen USA und Iran steigert Unsicherheit
Die dritte und vielleicht sogar relevanteste Entwicklung findet schließlich auf geopolitischer Ebene statt. Nachdem es in den letzten Wochen im Iran zu massiven Ausschreitungen und tausenden Toten unter Protestierenden gegen das Regime gekommen war, haben die USA angekündigt, militärisch gegen den Iran vorzugehen, falls das Töten nicht aufhört.
In den letzten Tagen war bereits zu beobachten, dass ein großer Teil der US-Flotte aus mehreren Richtungen auf dem Seeweg in Richtung Iran unterwegs ist und inzwischen die Straße von Hormus erreicht hat. Sollte es hier tatsächlich zu einer Eskalation kommen, würde ein neuerlicher Iran-Krieg die Märkte ebenfalls massiv belasten.
BREAKING –
Iran says that if the US attacks Iran, it will attack Israel pic.twitter.com/bnBDyZRDNi
— Global UPDATES (@GlobalUpdates24) January 29, 2026
Aktuell hält sich der Kryptomarkt nach den starken Crashs der letzten beiden Tage verhältnismäßig gut. Bitcoin handelt im 24-Stunden-Vergleich mit einem leichten Plus von 0,45 %. Allerdings ist der Kurs in den vergangenen Tagen bereits von 90.000 US-Dollar auf rund 82.000 US-Dollar gefallen.
Der Rückeroberungsversuch der 84.000-Dollar-Marke scheiterte zudem gestern. Sollte die 82.000-Dollar-Marke in den kommenden Tagen verloren gehen, würde dies Raum für eine größere Korrektur in Richtung 75.000 US-Dollar eröffnen. Trotzdem gibt es auch einzelne Kryptowährungen, die sich dem Abwärtstrend widersetzen und selbst im aktuellen Marktumfeld Millionen an Investitionen anziehen.
Bitcoin Hyper Presale zieht trotz Unsicherheit Millionen an Investitionen an
HYPER stellt eine interessante Investitionsalternative zu etablierten Kryptowährungen dar. Anleger, die bereit sind, die mit einem Presale einhergehenden Risiken auf sich zu nehmen, finden hier einen Vorverkaufs-Coin in der Frühphase seiner Entwicklung. Derzeit kann HYPER noch über die offizielle Website und das dahinterstehende Projekt Bitcoin Hyper zu einem reduzierten Kurs von 0,013665 $ erworben werden. Bis jetzt kamen schon über 31 Millionen $ an Presale-Funding zusammen, was Bitcoin Hyper zu einem der erfolgreichsten Vorverkaufsprojekte des Jahres macht.
Das Interesse am Projekt ist daher so groß, da die Entwickler das ambitionierte Ziel verfolgen, hier nicht irgendeine beliebige neue Kryptowährung, sondern einen echten Utility-Coin auf den Markt zu bringen. Sie haben erkannt, dass Bitcoins größte Schwäche die begrenzte Skalierbarkeit ist, welche zu verhältnismäßig langsamen und teuren Transaktionen führt. Eine Layer-2-Lösung wie Bitcoin Hyper könnte das ändern, sodass Transaktionen in Zukunft von der Layer-1- auf die Layer-2-Chain ausgelagert werden können.
Dabei setzen die Entwickler auf die Solana Virtual Machine als Basis von Bitcoin Hyper, um sozusagen Solanas Effizienz mit Bitcoins Marktposition zusammenzubringen. Sollten sie mit ihrem Plan erfolgreich sein und ihre Roadmap umsetzen können, würde das BTC möglicherweise ganz neue Use-Cases eröffnen und die Leitwährung des Kryptomarktes auch wieder für Micro-Payments attraktiv machen. Entsprechend groß ist das Wachstumspotenzial, das viele heute in Bitcoin Hyper sehen.
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