XRP kommt nicht von der Stelle und stagniert bei 1,30 US-Dollar. Die Schwächephase ist offensichtlich. Doch es gibt ausgewählte XRP-Daten, die Hoffnung machen.
XRP zeigt sich zuletzt weiter schwach und ist auf rund 1,30 US-Dollar zurückgefallen. Damit notiert der Altcoin weiterhin etwa 65 Prozent unter seinem Allzeithoch – ein klares Zeichen für anhaltende relative Schwäche im aktuellen Marktumfeld. Der übergeordnete Trend bleibt bearish, Erholungen sind bislang nur von kurzer Dauer und werden schnell wieder abverkauft. Gewinne werden konsequent mitgenommen, während nachhaltige Nachfrage ausbleibt.
Besonders auffällig: In den vergangenen Monaten dominierte ein klarer Abwärtstrend ohne echte Gegenbewegung. Auch datenbasierte Indikatoren bestätigen diese Entwicklung und zeichnen ein Bild von einem Markt, der aktuell kaum neue Impulse generiert. Doch was zeigt die XRP Prognose wirklich?
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XRP im freien Fall: Daten zeigen klaren Abwärtstrend
Die jüngsten Daten zeichnen ein eindeutiges Bild: XRP befindet sich in einer der schwächsten Phasen seit Jahren. Besonders auffällig ist die Serie von sechs aufeinanderfolgenden Verlustmonaten – die längste Negativserie seit 2014. In diesem Zeitraum hat XRP über 55 Prozent an Wert verloren, was die strukturelle Schwäche des Marktes unterstreicht. Durchschnittlich ging es monatlich rund 10 Prozent nach unten – ein klarer Hinweis auf konstanten Verkaufsdruck.
Diese Entwicklung zeigt, dass es aktuell kaum nachhaltige Käufer gibt. Stattdessen dominieren kurzfristige Trader, die jede Erholung nutzen, um Positionen abzubauen. Genau dieses Verhalten verstärkt den Abwärtstrend zusätzlich. Der Markt befindet sich in einer klassischen Bärenmarktstruktur: niedrigere Hochs, niedrigere Tiefs und fehlendes Momentum.
🚨DATA: XRP POSTS LONGEST MONTHLY LOSING STREAK SINCE 2014$XRP has fallen for six consecutive months since October 2025, marking its longest streak of monthly declines in over a decade.
The token has shed more than 55% over that period, losing an average of roughly 10% each… pic.twitter.com/EsbtDRJerb
— BSCN (@BSCNews) April 3, 2026
Auch psychologisch ist die Lage angespannt. Solche langen Verlustphasen führen häufig dazu, dass das Vertrauen der Anleger schwindet. Neue Kapitalzuflüsse bleiben aus, während bestehende Investoren zunehmend vorsichtig agieren. XRP wirkt aktuell wie ein Asset ohne klare Story oder kurzfristige Katalysatoren – und genau das spiegelt sich im Preisverlauf wider.
Hoffnungsschimmer für XRP: Börsenabflüsse und Wale liefern positive Signale
Trotz der schwachen Kursentwicklung gibt es jedoch erste Signale, die Hoffnung machen könnten. Ein zentraler Faktor sind die aktuellen On-Chain-Daten von Glassnode: Der XRP-Bestand auf den Börsen ist zuletzt deutlich gesunken und befindet sich mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit rund fünf Jahren.
Das ist ein wichtiges Signal. Sinkende Börsenbestände deuten darauf hin, dass Investoren ihre Coins von Handelsplattformen abziehen – meist mit dem Ziel, sie langfristig zu halten. Gleichzeitig zeigen die Daten, dass in den vergangenen Wochen vermehrt Netto-Abflüsse stattgefunden haben. Verkaufsdruck könnte also langsam nachlassen.
Zusätzlich gibt es Hinweise darauf, dass auch größere Marktteilnehmer – sogenannte Wale – wieder aktiv werden. Laut aktuellen Analysen steigt die Akkumulation durch große Wallets, während sich gleichzeitig Risikoindikatoren wie die Sharpe Ratio zuletzt verbessert haben. Diese Kombination ist typisch für frühe Phasen einer möglichen Bodenbildung.
🚨DATA: XRP WHALES ACCUMULATE AS RISK METRICS TURN POSITIVE
On-chain data shows steady $XRP accumulation by large holders, according to @cryptoquant_com analyst Arab Chain.
Whale activity has increased despite weak price performance. The Sharpe Ratio turned positive on March… pic.twitter.com/byeGOkhwNp
— BSCN (@BSCNews) March 28, 2026
Noch ist das kein klarer Trendwechsel, aber die Grundlage könnte gelegt werden. Während der Preis aktuell weiterhin Schwäche zeigt, deuten die strukturellen Daten darauf hin, dass sich im Hintergrund langsam wieder Nachfrage aufbaut. Genau diese Diskrepanz zwischen Preis und On-Chain-Daten könnte in den kommenden Wochen entscheidend werden.
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