Der XRP-Kurs verzeichnet zum Jahresauftakt erhöhte Volatilität und notiert gerade knapp unter 2,20 US-Dollar. Doch während die Charttechnik kurzfristig ein gemischtes Bild liefert, sorgt Ripple Labs parallel mit wichtigen regulatorischen Erfolgen in Europa für positive Impulse auf fundamentaler Ebene. Erfahre in diesem Artikel mehr!
Der Ripple-Chart im Überblick
Der 4H-Chart zeigt eine interessante Entwicklung: Exakt zum Jahreswechsel setzte eine Rallye ein, die den Kurs binnen weniger Tage vom unteren Band des Trendkanals bei 1,80 USD (rot) zum oberen Rand bei 2,40 USD (grün) trieb.
Allerdings wurde der Chart an diesem langfristig wichtigen Widerstandsbereich abgelehnt. Infolgedessen brach der Kurs innerhalb einer Woche um knapp 16 Prozent auf 2,03 USD ein.
Mit Beginn dieser Handelswoche setzte eine neue Aufwärtsbewegung ein, die den Kurs zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels auf 2,17 US-Dollar treiben konnte. Dies entspricht einem 24-Stunden-Anstieg von 3,65 Prozent und einem 7-Tage-Rückgang von 1,7 Prozent.
Ich persönlich interpretiere die Ablehnung bei 2,40 USD als Schwächezeichen, da es sich um einen zentralen und langfristigen Widerstand handelt.
Sollte das marktweite Momentum jedoch anhalten und XRP zuverlässig über 2,20 USD (blau) steigen, halte ich einen weiteren Anlauf in Richtung oberes Trendband für möglich.
Sollte der Kurs das Niveau bei diesem zweiten Versuch durchbrechen, sehe ich weiteres Kurspotenzial in Richtung 2,60 (lila) und anschließend 2,90 USD (gelb).
Demgegenüber stellen der 21-Tage-EMA bei 2,01 USD (weiß) sowie das untere Band des Seitwärtskanals bei 1,80 US-Dollar für mich zentrale Unterstützungsbereiche dar. So kannst du Ripple mit PayPal kaufen!
XRP-Team sichert sich wichtige Lizenz für den EU-Raum
Ripple Labs setzt seine regulatorische Expansion in Europa unnachgiebig fort und hat nun den nächsten Schritt hin zu einem vollständig regulierten Krypto-Akteur im EU-Raum unternommen:
Aktuellen Meldungen zufolge konnte das Unternehmen von der luxemburgischen Commission de Surveillance du Secteur Financier eine vorläufige Genehmigung für eine Electronic Money Institution (EMI)-Lizenz einholen.
Die Zulassung der Finanzaufsicht CSSF wurde in Form eines sogenannten „Green Light Letter“ erteilt und stellt eine Vorstufe zur vollständigen EMI-Lizenz dar.
Nach finaler Autorisierung wäre Ripple berechtigt, regulierte Zahlungsdienste ,einschließlich Transaktionen mit Stablecoins und digitalen Vermögenswerten, im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anzubieten.
Möglich macht dies das EU-weite Passporting-System, das nationale Einzelzulassungen überflüssig macht. Mit der Wahl Luxemburgs positioniert sich Ripple gezielt in einem der zentralen Finanzstandorte Europas.
Zwar steht die vollständige MiCA-Zulassung (Markets in Crypto-Assets) noch aus, doch das Unternehmen arbeitet bereits auf eine Lizenz als Crypto Asset Service Provider (CASP) hin und unterstreicht damit seinen Anspruch auf vollständige regulatorische Konformität.
Cassie Craddock, Managing Director bei Ripple, hob noch einmal die Bedeutung des Standorts hervor:
„Der progressive und zugleich rechtssichere Regulierungsansatz Luxemburgs mache das Land zu einem Schlüsselzentrum für Finanzinnovation im digitalen Asset-Sektor.“
Ripple verfügt über einen besonderen Wettbewerbsvorteil
Unabhängig von der individuellen Meinung zu Ripple kann niemand abstreiten, dass das Team hinter dem Projekt unglaublich aktiv an Kooperationen und Lizenzen arbeitet.
Diese Tatsache gibt dem Projekt neben fundamental überlegenen Altcoins wie Kaspa einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil:
Die Technologie muss nicht „einzigartig“ sein, um sich durchzusetzen und großflächig zum Einsatz kommen. Solange das Team weiter fleißig Lobbyismus betreibt und an neuen Partnerschaften bzw. Lizenzen arbeitet, stirbt auch die Narrative von Ripple nicht aus.
Das beweist unter anderen die im Vergleich zu anderen Projekten sehr besondere Preisentwicklung von XRP. Obwohl (oder gerade weil) der Coin mittlerweile 13 Jahre alt ist, verfügt das Projekt über eine immense Community, welche den Coin einfach nicht aufgeben will.
Der langfristige Chart zeichnet ein Bild von raketenhaften Anstiegen, steilen Korrekturen und anhaltenden Korrekturen – wobei die Kursentwicklung insbesondere seit Q4 2024 besondere Dynamik aufweist.
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