Im Markt von XRP verschiebt sich die Angebotsstruktur deutlich. Wallets mit 10 bis 100 Millionen XRP haben seit Oktober 2025 rund 3,17 Milliarden Token akkumuliert und kontrollieren inzwischen über 17 Prozent des zirkulierenden Angebots – ein historischer Höchstwert. Die systematische Buy-the-Dip-Aktivität deutet auf strategische Positionierung hin, während kleinere Adressen Bestände abbauten und Kapital in größere Wallets rotierte.
Trotz (oder wegen?) Kurseinbruch: Vor allem Whales haben den Dip gekauft
Im Markt von XRP zeichnet sich eine markante Umverteilung innerhalb der Wal-Struktur ab. Wallets mit Beständen zwischen 10 und 100 Millionen XRP haben seit Oktober 2025 insgesamt 3,17 Milliarden Token akkumuliert.
Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels sind diese etwa 4,4 Milliarden US-Dollar wert. Damit kontrolliert diese Kohorte inzwischen 17,04 Prozent des zirkulierenden Angebots – ein historischer Höchstwert für diese Adressengröße.
Bemerkenswert ist der Zeitpunkt der Akkumulation. Die Käufe fielen in eine Phase erhöhter Volatilität, was weniger auf kurzfristige Spekulation als auf eine systematische Buy-the-Dip-Strategie hindeutet.
Parallel dazu reduzierten Wallets mit 100.000 bis 10 Millionen XRP ihre Bestände um rund drei Milliarden Token. Kapital floss somit nicht aus dem Ökosystem ab, sondern rotierte in größere, typischerweise strategischer ausgerichtete Adressen.
On-Chain-Daten sprechen für eine strukturelle Verschiebung der Angebotsverteilung. Die kontinuierliche Akkumulation über mehrere Monate signalisiert nachhaltige Nachfrage.
Gleichzeitig konzentriert sich ein wachsender Anteil des Angebots bei Marktteilnehmern, die historisch geringere Umschlagshäufigkeiten aufweisen. Das kann kurzfristigen Verkaufsdruck reduzieren und die frei verfügbare Liquidität verknappen.
Eine sinkende Liquiditätsreserve am Markt verstärkt in der Regel Kursbewegungen. Wenn große Wallets Token absorbieren und halten, können bereits moderate Nachfrageimpulse überproportionale Preisausschläge auslösen.
Allerdings erhöht eine stärkere Angebotskonzentration auch das Risiko abrupter Abverkäufe, sollten diese Akteure Positionen liquidieren. Historisch gingen längere Akkumulationsphasen häufig mit einer strukturellen Verschiebung der Kursbias nach oben einher.
Derzeit deutet vieles auf eine Rotation in vergleichsweise „stärkere Hände“ hin – mit potenziell stabilisierendem Effekt, jedoch nicht ohne Konzentrationsrisiken.
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Der Ripple-Kurs im Überblick: Steht eine zähe Seitwärtsphase bevor?
Auf dem 4H-Chart setzt sich der mittelfristige Abwärtstrend fort. Seit dem Hoch im Bereich um 2,40 USD dominiert eine klare Struktur aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs.
Der Kurs notiert aktuell bei rund 1,39 USD und damit unterhalb des fallenden 21-Tage-Durchschnitts, der bei etwa 1,45 USD verläuft und als dynamischer Widerstand fungiert.
Mehrere Erholungsversuche scheiterten zuletzt im Bereich zwischen 1,45 und 1,50 USD, was die Angebotsüberlegenheit bestätigt und zeigt, dass trotz der starken Whale-Akkumulation der Verkaufsdruck der restlichen Inhaber überwog.
Die markierte Unterstützungszone um 1,35 USD steht kurzfristig im Fokus. Ein signifikanter Bruch dieser Marke könnte weiteren Verkaufsdruck in Richtung 1,27 USD auslösen.
Oberhalb liegt ein relevanter Widerstandscluster bei 1,80–1,85 USD, der aus früheren Unterstützungen resultiert und nun als Angebotszone wirkt.
Der RSI notiert bei rund 38 Punkten und bewegt sich damit im unteren neutralen Bereich, ohne eine klare bullische Divergenz auszubilden. Das Momentum bleibt verhalten.
Kurzfristig ist mit einer Fortsetzung der Seitwärts- bis Abwärtsbewegung zu rechnen, solange XRP unterhalb von 1,50 USD bleibt. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone würde das Chartbild stabilisieren und eine technische Erholung in Richtung 1,70 USD ermöglichen.
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