[Live] Bitcoin: Charts, On-Chain-Daten und News im Live-Ticker!

Updated on Jan 12, 2026 at 4:30 pm UTC by · 4 Min. read

Bitcoin steht aktuell charttechnisch unter Druck und scheitert wiederholt am zentralen Widerstandsbereich bei 91.200 US-Dollar. Gleichzeitig sorgt ein neuer Bericht von Chainalysis für frischen Diskussionsstoff rund um die Rolle von Kryptowährungen bei illegalen Aktivitäten. Erfahre in diesem Artikel mehr zum Thema!

Der Bitcoin-Chart im Überblick

Während Bitcoin in der Nacht von Sonntag auf Montag einen steilen Anstieg auf 92.500 US-Dollar vollzog, setzte in den folgenden 8 Stunden ein bedeutender Abverkauf ein.

Daher notiert der Bitcoin-Preis zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels bei 90.600 USD, was einem Rückgang von 0,1 Prozent in 24 Stunden und 2,15 Prozent in 7 Tagen entspricht.

Es scheint, als hätte Bitcoin ernsthafte Schwierigkeiten, über die historisch relevante 91.200-USD-Marke (grün) zu klettern, da jeder Versuch eines Durchbruchs „im Keim erstickt“ wird. Für mich steht somit fest: Je länger der Preis an jenem Widerstand abprallt bzw. darunter verweilt, desto höher ist auch das Potenzial für weitere Abverkäufe – mit Kurszielen bei 89.500 USD (21-Tage-EMA), 88.000 USD und schließlich 86.500 USD. Sollte es Bitcoin jedoch gelingen, über den grünen Widerstand zu steigen, ihn positiv zu bestätigen und dann das letzte Hoch bei 94.800 USD (orange) zu überbieten, wären Kurssprünge auf bis zu 98.000 USD (türkis) möglich. Die Liquidations-Heatmap von Coinglass verdeutlicht das fragile Marktumfeld und zeigt, dass es sowohl bei 91,600 USD als auch 89,800 USD zu erhöhter Volatilität kommen könnte, da dort allein auf Binance gehebelte Positionen im Wert von jeweils 50 Millionen USD liquidiert werden.
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Chainalysis-Bericht 2025: Ist Bitcoin ein Werkzeug für Kriminelle?

Einer der hartnäckigsten Kritikpunkte an Krypto ist die Behauptung, dass digitale Währungen wie Bitcoin meist nur für illegale Aktivitäten genutzt werden und damit vor allem ein Instrument krimineller Geldflüsse seien.

Zwar ist es unbestritten, dass Bitcoin in seiner frühen Phase auf illegalen Online-Marktplätzen als gängiges Zahlungsmittel diente. Allerdings greift diese historische Einordnung zu kurz und bildet nur einen Teil der Realität ab.

Daher lohnt ein Blick auf den aktuellen Crime Report von Chainalysis, einem führenden Blockchain-Analyseunternehmen. In diesem beleuchtet das Unternehmen die tatsächliche Nutzung digitaler Währungen deutlich differenzierter:

Ihren Erkenntnissen zufolge ist die Zahl der Krypto-Flüsse auf Wallet-Adressen, die im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten stehen, im Jahr 2025 um satte 162 Prozent auf mindestens 154 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Fakt ist jedoch, dass dieser drastische Anstieg übergeordnet auf eine Sparte zurückzuführen ist, nämlich die erhöhte Aktivität im Zusammenhang mit sanktionierten Organisationen.

Ich persönlich differenziere zwischen Drogen- bzw. Darknet-Handel und sanktionierten Entitäten und finde deshalb, dass der von Chainalysis festgestellte Anstieg sehr viel dramatischer wirkt, als er letztendlich ist.

Unmittelbar im nächsten Satz setzt auch Chainalysis die Kennzahlen in den Kontext und erklärt, dass die „illegalen Transaktionsvolumina im Vergleich zur gesamten Krypto-Ökonomie nach wie vor verschwindend gering sind und weit unter 1 Prozent liegen.“

Darüber hinaus stellt das Unternehmen eine kontinuierliche Verschiebung bei den bevorzugten Coins fest, die im Zusammenhang mit Kriminalität zum Einsatz kommen:

In den letzten Jahren haben sich vor allem Stablecoins als beliebtestes Mittel für illegale Transaktionen entwickelt. Tether und Co. machen rund 84 Prozent des von Chainalysis identifizierten illegalen Transaktionsvolumens aus, Tendenz stetig steigend.

Das liegt vor allen an den fundamentalen Eigenschaften: einfache globale Übertragbarkeit, geringere Volatilität und breitere Nutzbarkeit.

Ich persönlich finde diese Entwicklung dahingehend interessant, als dass Alternativen wie Bitcoin zwar „nur pseudonym“ und volatil, aber dafür wirklich zensurresistent sind. Bei Stablecoins wie USDT ist letzteres Szenario wegen des zentralen Herausgebers deutlich größer.

Lies findest du den gesamten Crime Report von Coinalysis!

Bitcoin Hyper: Layer 2-Presale mit Kurspotenzial?

Bitcoin wurde nie mit dem Ziel entwickelt, schnell, skalierbar oder programmierbar zu sein. Die Transaktionen sind im Sinne der Sicherheit langsam und teuer, was kleine Zahlungen schlichtweg unpraktisch macht. Mit einer Kapazität von nur etwa 7 Transaktionen pro Sekunde ist BTC den Anforderungen moderner Finanzsysteme nicht gewachsen. Zudem fehlt die Unterstützung für Smart Contracts und dApps, was Entwickler dazu zwingt, auf fragmentierte Lösungen auszuweichen. Diese Einschränkungen halten Bitcoin von DeFi, Gaming und Web3-Anwendungen fern. Bislang diente Bitcoin eher als zuverlässiges und krisensicheres Wertaufbewahrungsmittel, nicht aber als Plattform für Innovation. Bitcoin Hyper möchte dies ändern und führt ein Layer 2-Ökosystem ein, das skalierbar, schnell und programmierbar ist, ohne die Sicherheitsgrundsätze von Bitcoin zu beeinträchtigen. Diese neue Lösung ermöglicht eine Echtzeit-Skalierung von Bitcoin und arbeitet als leistungsstarke, schnell reagierende Layer 2-Blockchain. Sie bietet hohe Transaktionsvolumen und kostengünstige Abwicklungen. Durch die Integration der Solana Virtual Machine (SVM) ermöglicht Bitcoin Hyper die blitzschnelle Ausführung von Smart Contracts und dezentralen Anwendungen, was zuvor auf Bitcoin nicht möglich war. Erfahre hier mehr!

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Erfahre in unserem Live-Ticker mehr zum Thema:
Dennis Geisler

Strategy kauft Bitcoin für 1,2 Milliarden US-Dollar, was den größten Zukauf seit Juli darstellt

Strategy hat mit einem Bitcoin-Kauf im Wert von rund 1,2 Milliarden US-Dollar den größten Zukauf seit Juli getätigt.

Das von Michael Saylor gegründete Unternehmen erwarb innerhalb einer Woche etwa 13.600 BTC und erhöht damit seinen Bestand auf rund 687.400 Bitcoin im Gesamtwert von sagenhaften 63 Milliarden US-Dollar.

Finanziert wurde der Kauf überwiegend durch die Ausgabe neuer Aktien sowie bevorzugter STRC-Anteile. Rückenwind kam zuletzt auch von MSCI, das vorerst darauf verzichtet, BTC-lastige Akteure aus seinen Indizes auszuschließen.

Damit bleibt Strategy für institutionelle Investoren „investierbar“ und festigt darüber hinaus seine Rolle als weltweit größter börsennotierter Bitcoin-Halter.

Dennis Geisler

DOJ-Ermittlungen gegen Fed rücken Bitcoin als Absicherung in den Fokus

Eine Untersuchung des US-Justizministeriums gegen Fed-Chef Jerome Powell sorgte jüngst für Unruhe an den Märkten und lenkt den Blick vieler Anleger auf Bitcoin.

Powell bestätigte am 12. Januar 2026 den Erhalt einer Vorladung im Zusammenhang mit seiner Kongressaussage zu einem umstrittenen 2,5-Milliarden-USD-Umbau des Fed-Gebäudes.

Er bezeichnete die Ermittlungen als politisch motivierten Druck wegen der Zinspolitik und warnte vor einem Angriff auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank.

In der Krypto-Szene stärkt diese Entwicklung die Narrative rund um Bitcoin als Absicherung gegen institutionelle und politische Risiken.

So könnte das sinkende Vertrauen in Zentralbanken die Nachfrage nach nicht-staatlichen Wertspeichern weiter erhöhen.

Dennis Geisler

ETH/BTC-Verhältnis fand im April Boden – Analyst sieht Parallelen zum 2019-Zyklus

Das Verhältnis von Ethereum zu Bitcoin hat laut Analyst Michaël van de Poppe im April 2025 seinen Tiefpunkt erreicht und entwickelt sich seitdem ähnlich wie im Marktzyklus von 2019.

Treiber seien vor allem das starke Wachstum von Stablecoins, tokenisierten Real-World-Assets sowie die insgesamt hohe Entwickleraktivität im Ethereum-Ökosystem.

Die Stablecoin-Menge auf Ethereum stieg 2025 um über 65 Prozent und hat sich seit dem Hoch von 2021 verdoppelt. Allein im vierten Quartal wurden rund acht Billionen US-Dollar an Stablecoins transferiert.

Trotz zeitweiliger Schwäche gegenüber Bitcoin sieht van de Poppe in der aktuellen Marktstimmung ein typisches Vorzeichen einer neuen und langfristigen Ethereum-Aufwärtsphase.

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