Daher notiert der Bitcoin-Preis zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels bei 90.600 USD, was einem Rückgang von 0,1 Prozent in 24 Stunden und 2,15 Prozent in 7 Tagen entspricht.

Bitcoin steht aktuell charttechnisch unter Druck und scheitert wiederholt am zentralen Widerstandsbereich bei 91.200 US-Dollar. Gleichzeitig sorgt ein neuer Bericht von Chainalysis für frischen Diskussionsstoff rund um die Rolle von Kryptowährungen bei illegalen Aktivitäten. Erfahre in diesem Artikel mehr zum Thema!
Während Bitcoin in der Nacht von Sonntag auf Montag einen steilen Anstieg auf 92.500 US-Dollar vollzog, setzte in den folgenden 8 Stunden ein bedeutender Abverkauf ein.
Es scheint, als hätte Bitcoin ernsthafte Schwierigkeiten, über die historisch relevante 91.200-USD-Marke (grün) zu klettern, da jeder Versuch eines Durchbruchs „im Keim erstickt“ wird. Für mich steht somit fest:
Je länger der Preis an jenem Widerstand abprallt bzw. darunter verweilt, desto höher ist auch das Potenzial für weitere Abverkäufe – mit Kurszielen bei 89.500 USD (21-Tage-EMA), 88.000 USD und schließlich 86.500 USD.
Sollte es Bitcoin jedoch gelingen, über den grünen Widerstand zu steigen, ihn positiv zu bestätigen und dann das letzte Hoch bei 94.800 USD (orange) zu überbieten, wären Kurssprünge auf bis zu 98.000 USD (türkis) möglich.
Die Liquidations-Heatmap von Coinglass verdeutlicht das fragile Marktumfeld und zeigt, dass es sowohl bei 91,600 USD als auch 89,800 USD zu erhöhter Volatilität kommen könnte, da dort allein auf Binance gehebelte Positionen im Wert von jeweils 50 Millionen USD liquidiert werden.
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Einer der hartnäckigsten Kritikpunkte an Krypto ist die Behauptung, dass digitale Währungen wie Bitcoin meist nur für illegale Aktivitäten genutzt werden und damit vor allem ein Instrument krimineller Geldflüsse seien.
Zwar ist es unbestritten, dass Bitcoin in seiner frühen Phase auf illegalen Online-Marktplätzen als gängiges Zahlungsmittel diente. Allerdings greift diese historische Einordnung zu kurz und bildet nur einen Teil der Realität ab.
Daher lohnt ein Blick auf den aktuellen Crime Report von Chainalysis, einem führenden Blockchain-Analyseunternehmen. In diesem beleuchtet das Unternehmen die tatsächliche Nutzung digitaler Währungen deutlich differenzierter:
Ihren Erkenntnissen zufolge ist die Zahl der Krypto-Flüsse auf Wallet-Adressen, die im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten stehen, im Jahr 2025 um satte 162 Prozent auf mindestens 154 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Fakt ist jedoch, dass dieser drastische Anstieg übergeordnet auf eine Sparte zurückzuführen ist, nämlich die erhöhte Aktivität im Zusammenhang mit sanktionierten Organisationen.
Ich persönlich differenziere zwischen Drogen- bzw. Darknet-Handel und sanktionierten Entitäten und finde deshalb, dass der von Chainalysis festgestellte Anstieg sehr viel dramatischer wirkt, als er letztendlich ist.
Unmittelbar im nächsten Satz setzt auch Chainalysis die Kennzahlen in den Kontext und erklärt, dass die „illegalen Transaktionsvolumina im Vergleich zur gesamten Krypto-Ökonomie nach wie vor verschwindend gering sind und weit unter 1 Prozent liegen.“
Darüber hinaus stellt das Unternehmen eine kontinuierliche Verschiebung bei den bevorzugten Coins fest, die im Zusammenhang mit Kriminalität zum Einsatz kommen:

In den letzten Jahren haben sich vor allem Stablecoins als beliebtestes Mittel für illegale Transaktionen entwickelt. Tether und Co. machen rund 84 Prozent des von Chainalysis identifizierten illegalen Transaktionsvolumens aus, Tendenz stetig steigend.
Das liegt vor allen an den fundamentalen Eigenschaften: einfache globale Übertragbarkeit, geringere Volatilität und breitere Nutzbarkeit.
Ich persönlich finde diese Entwicklung dahingehend interessant, als dass Alternativen wie Bitcoin zwar „nur pseudonym“ und volatil, aber dafür wirklich zensurresistent sind. Bei Stablecoins wie USDT ist letzteres Szenario wegen des zentralen Herausgebers deutlich größer.
Lies findest du den gesamten Crime Report von Coinalysis!
Bitcoin wurde nie mit dem Ziel entwickelt, schnell, skalierbar oder programmierbar zu sein. Die Transaktionen sind im Sinne der Sicherheit langsam und teuer, was kleine Zahlungen schlichtweg unpraktisch macht.
Mit einer Kapazität von nur etwa 7 Transaktionen pro Sekunde ist BTC den Anforderungen moderner Finanzsysteme nicht gewachsen. Zudem fehlt die Unterstützung für Smart Contracts und dApps, was Entwickler dazu zwingt, auf fragmentierte Lösungen auszuweichen.
Diese Einschränkungen halten Bitcoin von DeFi, Gaming und Web3-Anwendungen fern. Bislang diente Bitcoin eher als zuverlässiges und krisensicheres Wertaufbewahrungsmittel, nicht aber als Plattform für Innovation.

Bitcoin Hyper möchte dies ändern und führt ein Layer 2-Ökosystem ein, das skalierbar, schnell und programmierbar ist, ohne die Sicherheitsgrundsätze von Bitcoin zu beeinträchtigen.
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Dennis Geisler, 25, stammt aus Kiel und lebt seit August in Thailand. Im Jahr 2020 kam er erstmals mit Kryptowährungen in Berührung, als er über Binance XRP im Wert von 100 Euro kaufte. Die starken Kursschwankungen und das Potenzial schneller Gewinne zogen ihn in den Bann und weckten sein Interesse an den Mechanismen hinter den Preisbewegungen – von rationalen Marktkräften bis hin zu psychologischen Mustern. Heute verbindet er seine journalistische Leidenschaft mit der Krypto-Welt: Für verschiedene Formate verfasst er Nachrichten, Grundlagenartikel und tiefgehende Blockchain-Analysen. Mit BitBlog engagiert er sich zudem in Norddeutschland für die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen rund um digitale Währungen.