Bitcoin Prognose: 81.000 Dollar! Diese Käufer machen Hoffnung

Updated 13 Stunden ago by · 4 Min. read

Bitcoin zieht weiter über 81.000 US-Dollar. Nun untermauern auch gewisse Onchain-Daten eine bullische BTC Prognose für den Mai.

Bitcoin zeigt sich zum Start in den Mai deutlich fester. In der vergangenen Woche legte die größte Kryptowährung der Welt um rund sieben Prozent zu und konnte sich wieder oberhalb von 81.000 US-Dollar etablieren. Zeitweise erreichte BTC damit sogar den höchsten Stand seit Januar. Nach den heftigen Rücksetzern der vergangenen Monate kehrt damit neues Momentum in den Markt zurück.

Zwar bleibt der übergeordnete Trend technisch betrachtet noch angeschlagen, da Bitcoin weiterhin klar unter dem Allzeithoch notiert. Dennoch wächst unter Analysten wieder die Hoffnung auf eine nachhaltigere Erholung. Vor allem On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass sich die Marktstruktur aktuell verbessert und kapitalstarke Investoren zunehmend akkumulieren.

Bitcoin Analyse:  Diese Käufergruppe sorgt für bullisches Momentum

Die Analysten von Santiment sehen derzeit eine Konstellation, die historisch häufig mit starken Aufwärtsbewegungen bei Bitcoin einherging. Konkret beobachten die Datenexperten eine zunehmende Akkumulation bei großen Wallets, während kleinere Anleger zuletzt eher Gewinne mitnahmen und Coins verkauften.

Besonders auffällig: Wallets mit Beständen zwischen 10 und 10.000 BTC – häufig als „Sharks“ und „Whales“ bezeichnet – haben allein im Mai rund 16.622 BTC zusätzlich akkumuliert. Das entspricht laut Santiment einem Wachstum von etwa 0,12 Prozent bei dieser Wallet-Kohorte. Gleichzeitig reduzierten sehr kleine Wallets mit weniger als 0,01 BTC ihre Bestände um 28 BTC beziehungsweise rund 0,05 Prozent.

Genau diese Kombination gilt laut Santiment als besonders bullisch. Historisch entstanden starke Rallyes häufig dann, wenn kapitalstarke Marktteilnehmer weiter akkumulierten, während Retail-Anleger eher vorsichtig blieben oder Gewinne realisierten. Große Investoren agieren häufig strategischer und langfristiger, weshalb ihre Käufe am Markt besonders genau beobachtet werden.

Bemerkenswert ist zudem, dass Bitcoin trotz makroökonomischer Unsicherheiten und eines weiterhin fragilen Gesamtmarktes oberhalb von 80.000 US-Dollar stabil bleibt. Das deutet darauf hin, dass auf diesem Niveau weiterhin erhebliche Nachfrage vorhanden ist. Sollte sich die Akkumulation der großen Wallets in den kommenden Wochen fortsetzen, könnte dies die Grundlage für eine weitere Erholung am Kryptomarkt bilden.

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Kurzfristige Bitcoin-Wale wieder bullischer

Auch Daten von CryptoQuant liefern derzeit ein zunehmend konstruktives Bild für Bitcoin. Im Fokus steht dabei der Indikator „Short-Term Holders Whale Unrealized Profit and Loss“. Dieser misst die nicht realisierten Gewinne und Verluste großer kurzfristiger Bitcoin-Halter. Gemeint sind Wallets von Walen, die ihre BTC vergleichsweise jung halten und daher besonders sensibel auf Marktbewegungen reagieren.

Aktuell zeigt der Indikator, dass diese kurzfristigen Wale zwar noch immer im Verlustbereich liegen, die Situation sich jedoch deutlich entspannt hat. Laut der Analyse belaufen sich die realisierten Verluste derzeit auf rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Anfang Februar lagen die Verluste zeitweise noch bei rund 18 Milliarden US-Dollar. Auch auf Basis des 30-Tage-Durchschnitts fiel der Wert zuletzt deutlich zurück und signalisiert eine klare Verbesserung der Marktstruktur.

Das gilt als wichtiges Signal, weil starke Verlustphasen häufig Verkaufsdruck erzeugen. Wenn sich die Verluste hingegen reduzieren und große Marktteilnehmer wieder näher an die Gewinnzone rücken, steigt oftmals die Bereitschaft, Positionen weiter zu halten statt panisch zu verkaufen. Genau dieses Verhalten könnte Bitcoin aktuell stabilisieren.

Historisch betrachtet bewegte sich Bitcoin oft stärker nach oben, sobald sich kurzfristige Wale von massiven Verlusten erholten und wieder Vertrauen in den Markt fassten. Deshalb sehen Analysten in dieser Entwicklung einen weiteren Hinweis darauf, dass sich die Marktstimmung aktuell langsam verbessert.

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Massive Bitcoin-Abflüsse von Börsen erinnernt an ATH

Auch die On-Chain-Daten von Glassnode senden derzeit ein zunehmend bullisches Signal für Bitcoin. Besonders im Fokus steht dabei die Metrik „Exchange Net Position Change“. Sie misst, ob sich insgesamt mehr Bitcoin auf zentralisierte Börsen bewegen oder von dort abgezogen werden. Positive Werte deuten auf Zuflüsse hin, während negative Werte starke Abflüsse signalisieren.

Genau diese Abflüsse dominieren aktuell das Bild. Seit rund zwei Monaten verzeichnet der Markt massive Bitcoin-Abzüge von Handelsplattformen. Ein derart starkes Niveau wurde zuletzt im Herbst des vergangenen Jahres beobachtet – also in jener Phase, als Bitcoin rund um das damalige Allzeithoch gehandelt wurde.

Das gilt als konstruktives Signal, weil große Abflüsse häufig bedeuten, dass Investoren ihre BTC von Börsen in private Wallets verschieben. Coins stehen dadurch kurzfristig seltener für Verkäufe zur Verfügung. Besonders langfristig orientierte Anleger und institutionelle Investoren transferieren ihre Bestände oft in Cold Wallets, wenn sie nicht unmittelbar verkaufen möchten.

Historisch gingen längere Phasen mit hohen Börsenabflüssen häufig mit einer Verknappung des verfügbaren Angebots einher. Wenn gleichzeitig die Nachfrage stabil bleibt oder sogar steigt, kann dies zusätzlichen Aufwärtsdruck auf den Kurs erzeugen. Dass wir aktuell erneut ein ähnliches Muster wie vor dem letzten großen Hoch sehen, interpretieren viele Analysten deshalb als weiteres bullisches Signal für die Bitcoin Prognose. 

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