Bitcoin-Prognose: Analyst warnt vor dünner Liquidität

On Feb. 17, 2026 at 6:08 pm UTC by · 3 Min. read

Bitcoin schwankt vor einer Woche voller Feiertage und Terminrisiken. Ein Trader sieht Erholung, warnt aber vor Liquidationsdruck.

Bitcoin schwankt vor einer Woche voller Feiertage und Terminrisiken. Ein Trader sieht Erholung, warnt aber vor Liquidationsdruck.

Bitcoin Prognose: Analyst sagt – „Wochenend-Pumps sind selten ein gutes Zeichen“

Die Marktstimmung ist im Keller: Der Crypto Fear & Greed Index zeigt am heutigen Tag 10 Punkte („Extreme Fear“). Das ist kein Kurskompass, aber ein guter Seismograf dafür, wie dünnhäutig der Markt aktuell ist.

Vor diesem Setup sorgt eine Prognose aus der Trading-Szene für Aufmerksamkeit: In einem Update warnt der deutschsprachiger Trader Bitbull davor, dass eine scheinbar harmlose Wochenend-Erholung schnell zur Falle werden kann und auch wurde vor allem, wenn die Liquidität zu Wochenbeginn ausgedünnt ist. Bitcoin notiert am heutigen Dienstag, 17. Februar bei 67.000 US-Dollar.

Bitcoin Prognose: Minus im Monatsvergleich, wacklige Dominanz

CoinGecko weist Bitcoin zudem als im Monatsvergleich rund 29,4 Prozent schwächer aus (gegenüber US-Dollar) – und auch auf 7-Tage-Sicht liegt der Kurs niedriger (CoinGecko: –3,1 Prozent). Das erklärt, warum der Markt bei jeder grünen Kerze sofort wieder über „Trendwende“ diskutiert, während die Gegenfraktion schon das nächste Bein nach unten riecht.

Die Bitcoin-Dominanz liegt derzeit bei 58 Prozent. Für die „Altcoin-Season“-Narrative ist das relevant – aber in Wochen wie dieser entscheidet oft weniger das Narrativ, sondern schlicht der Terminkalender.

Feiertage drücken die Liquidität: USA dicht, Asien im Neujahr

Weniger klassische Marktliquidität, mehr Raum für erratische Moves. Am Montag, 16. Februar 2026, war in den USA Presidents Day – die großen US-Börsen (NYSE, Nasdaq) bleiben geschlossen, der Handel lief erst am heutigen Dienstag wieder an. Das betrifft zwar nicht den Spot-Handel von Bitcoin (der läuft 24/7), aber es nimmt Tempo aus den „traditionellen“ Kanälen, über die viele große Adressen Exposure steuern.

Gleichzeitig fällt der Wochenstart in Asien in eine Phase, in der die Liquidität traditionell dünner ist: Lunar New Yearbeginnt 2026 am 17. Februar. Für Festlandchina sind Marktunterbrechungen rund um das Spring Festival üblich; Marktbeobachter berichten, dass Mainland-China-Märkte vom 16. bis 23. Februar geschlossen sein sollen und am 24. Februar wieder öffnen.

Kurz: In einer Phase, in der ohnehin viele Positionen nervös sind, fällt ein Teil der „klassischen“ Liquidität zeitweise weg. Genau dann kippen Märkte gern mal schneller, als es sich im Nachhinein logisch anfühlt.

Der Termin, der wirklich zählt: FOMC-Protokoll am Mittwoch

Zur Wochenmitte kommt ein klarer Fixpunkt: Die US-Notenbank veröffentlicht am Mittwoch, 18. Februar 2026, die FOMC Minutes zur Sitzung 27.–28. Januar.

Gerade in Phasen, in denen der Markt „Extreme Fear“ anzeigt, reicht oft schon ein Satz im Protokoll, um Risikoappetit und Dollar-Stimmung anzuschieben. Die Minutes sind kein Kursbefehl – aber ein Event, auf den Derivate-Märkte reagieren.

Wer sich tiefer einlesen will, findet bei Coinspeaker zwei praxisnahe Einstiege, die thematisch genau hier andocken: Bitcoin kaufen ohne Gebühren: Tipps + Anleitung für 2026 und einmal als Vergleich für Handelsplätze, falls man überhaupt aktiv werden will Bitpanda Alternativen 2026: Top 5 Anbieter im Vergleich. Wer unbedingt mit Derivaten liebäugelt, sollte vorher wenigstens die Basics zu Plattformen und Risiken verstehen: Crypto Futures Plattformen – Anbieter im Vergleich.

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