Bitcoin Prognose: Möglicher Bitcoin-Gründer erwartet 1 Mio. Dollar bis 2028

3 Stunden ago by · 4 Min. read

Bitcoin bleibt im Bärenmarkt gefangen und notiert weiterhin deutlich unter seinem Allzeithoch. Nach dem jüngsten Test der Region um 60.000 US-Dollar bleibt die Unsicherheit hoch. Dennoch mehren sich Stimmen, die bereits eine Bodenbildung erkennen wollen. Sowohl historische Chartmuster als auch makroökonomische Indikatoren liefern dafür erste Argumente.

Bitcoin bleibt auch Mitte 2026 klar unter Druck. Der Kurs notiert aktuell bei rund 64.000 US-Dollar und damit mehr als 50 Prozent unter dem Allzeithoch, das vor über einem halben Jahr markiert wurde. Die Stimmung am Kryptomarkt bleibt angespannt, viele Altcoins haben noch deutlich stärker korrigiert und institutionelle Zuflüsse konnten den Abwärtstrend bislang nicht nachhaltig stoppen.

Während zahlreiche Analysten kurzfristig weitere Rücksetzer nicht ausschließen, gibt es dennoch prominente Stimmen, die langfristig ausgesprochen optimistisch bleiben.

Eine davon ist Adam Back. Der britische Kryptograph gilt als einer der wichtigsten Vordenker der Bitcoin-Geschichte. Sein bereits 1997 entwickeltes Hashcash-System wurde später direkt im Bitcoin-Whitepaper von Satoshi Nakamoto als Inspiration für den Proof-of-Work-Mechanismus erwähnt.

Deshalb wird seit Jahren immer wieder spekuliert, ob Adam Back selbst hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto stecken könnte. Beweise dafür gibt es jedoch nicht. Unabhängig davon zählt Back zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des Bitcoin-Ökosystems – und seine jüngste Prognose sorgt erneut für Aufmerksamkeit.

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Adam Back sieht Bitcoin bei 1 Million US-Dollar vor dem Halving 2028

In einem aktuellen Interview erklärte Adam Back, dass er eine Wette laufen habe, wonach Bitcoin bereits vor dem nächsten Halving im Jahr 2028 die Marke von 1 Million US-Dollar erreichen werde. Seiner Einschätzung nach liege eine Bewertung zwischen 500.000 und 1 Million US-Dollar deutlich näher, als viele Marktteilnehmer aktuell glauben.

Back begründet seine optimistische Einschätzung vor allem mit den langfristigen Angebots- und Nachfragedynamiken von Bitcoin. Durch die Halvings sinkt die neu geschaffene Bitcoin-Menge alle vier Jahre erheblich. Gleichzeitig wächst die institutionelle Nachfrage weiter. Besonders die Spot-Bitcoin-ETFs hätten seiner Ansicht nach eine neue Käufergruppe erschlossen, die noch lange nicht vollständig investiert sei.

Ein weiterer zentraler Bestandteil seiner These ist die mögliche Annäherung der Bitcoin-Marktkapitalisierung an die von Gold. Sollte Bitcoin langfristig als digitales Wertaufbewahrungsmittel ähnlich akzeptiert werden wie Gold, würde sich daraus eine Marktbewertung im Bereich von mehreren zehn Billionen US-Dollar ergeben. Genau daraus leitet Back seine Kursziele im siebenstelligen Bereich ab.

Bemerkenswert ist dabei der Zeitpunkt seiner Prognose. Während Bitcoin aktuell noch weit von früheren Höchstständen entfernt ist und viele Anleger vor allem die kurzfristigen Risiken sehen, richtet Back den Blick auf die kommenden Jahre. Er argumentiert, dass bereits die derzeitige Nachfrage nahezu ausreichen könnte, um deutlich höhere Bewertungen zu rechtfertigen. Zusätzliche Kapitalzuflüsse von Vermögensverwaltern, Pensionsfonds oder Staatsfonds könnten diesen Prozess weiter beschleunigen.

Ob Bitcoin tatsächlich vor dem Halving 2028 die Marke von 1 Million US-Dollar erreicht, bleibt offen. Klar ist jedoch: Adam Back zählt weiterhin zu den größten Bitcoin-Bullen der Branche – selbst in einem Marktumfeld, das aktuell von Unsicherheit und Zurückhaltung geprägt ist.

Deutet die 50-Monats-Linie bereits auf den Bitcoin-Boden hin?

Einige Analysten sehen aktuell Anzeichen dafür, dass sich die Bodenbildung bei Bitcoin deutlich schneller vollziehen könnte als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Der bekannte Marktbeobachter Dan Gambardello verweist dabei auf eine historische Parallele: Bitcoin hat im laufenden Zyklus erneut die 50-Monats-Linie getestet – ein Niveau, das bereits in den Jahren 2015, 2018 und 2022 jeweils im Bereich der finalen Bärenmarkt-Tiefs erreicht wurde.

Besonders interessant ist dabei die Kombination aus technischer und makroökonomischer Entwicklung. Historisch wurde ein neuer Aufwärtstrend häufig bestätigt, sobald Bitcoin zunächst den 20-Wochen-Durchschnitt zurückerobern und anschließend erfolgreich verteidigen konnte. Aktuell verläuft diese wichtige Marke im Bereich von rund 71.000 US-Dollar. Ein Anstieg über dieses Niveau könnte daher als erstes Signal einer nachhaltigen Trendwende gewertet werden.

Hinzu kommen positive Signale aus dem makroökonomischen Umfeld. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) hat zuletzt wieder Expansion signalisiert, während das Kupfer-Gold-Verhältnis anzieht. Diese Kombination galt in früheren Marktzyklen oft als Hinweis auf steigende Risikobereitschaft und eine Verbesserung der globalen Liquiditätsbedingungen. Genau diese Faktoren bildeten in der Vergangenheit häufig den Nährboden für neue Krypto-Bullenmärkte.

Sollten sich diese Muster erneut bestätigen, könnte sich die These eines erst im vierten Quartal ausgebildeten Tiefpunkts als zu pessimistisch erweisen. Statt eines monatelangen Ausverkaufs wäre dann bereits in den kommenden Wochen eine beschleunigte Bodenbildung denkbar.

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