Bullish kauft Equiniti oder Krypto goes Wall Street

Updated 19 Stunden ago by · 5 Min. read

Eine neue große Übernahme trifft die Krypto-Industrie. Denn Bullish kauft Equiniti für 4,2 Milliarden US-Dollar.

Immer mehr rückt die Kryptoindustrie ins Zentrum der traditionellen Finanzwelt. Während vor wenigen Jahren vor allem Bitcoin und spekulative Token Schlagzeilen machten, treiben heute große Banken, Vermögensverwalter und Börsenbetreiber die Integration von Blockchain-Technologie aktiv voran.

Ob Spot-ETFs, Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere oder die Digitalisierung klassischer Finanzprodukte – die Grenzen zwischen Wall Street und Krypto verschwimmen zunehmend. Besonders die Tokenisierung realer Vermögenswerte gilt inzwischen als einer der größten Zukunftstrends der Branche.

Genau in diesem Umfeld folgt nun der nächste milliardenschwere Schritt: Die Krypto-Plattform Bullish übernimmt den Transferagenten Equiniti für 4,2 Milliarden US-Dollar. Damit entsteht erstmals ein globaler Anbieter, der klassische Kapitalmarkt-Infrastruktur direkt mit Blockchain-Technologie verbindet – ein Schritt, den viele Beobachter als weiteren Meilenstein für die institutionelle Krypto-Adoption bewerten.

Kryptowährungen kaufen – alles Wissenswerte für 2026

Bullish kauft Equiniti für 4,2 Milliarden Dollar

Mit der Übernahme von Equiniti setzt Bullish auf die nächste Evolutionsstufe der Kapitalmärkte. Bullish ist eine institutionelle Krypto-Plattform und Betreiber der Bullish Exchange. Zum Unternehmen gehört zudem das bekannte Krypto-Medienhaus CoinDesk. Equiniti wiederum zählt zu den wichtigsten globalen Transferagenten und verwaltet zentrale Aktionärs- und Unternehmensdaten für tausende börsennotierte Firmen. Konkret betreut Equiniti laut Pressemitteilung fast 3.000 Emittenten, rund 15.000 Unternehmenskunden sowie mehr als 20 Millionen Aktionäre weltweit. Zudem verarbeitet das Unternehmen jährlich Zahlungsströme von rund 500 Milliarden US-Dollar.

Der Kaufpreis liegt bei insgesamt 4,2 Milliarden US-Dollar. Davon entfallen etwa 1,85 Milliarden US-Dollar auf übernommene Schulden, während rund 2,35 Milliarden US-Dollar über Bullish-Aktien abgewickelt werden sollen. Der Deal soll vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen Anfang 2027 abgeschlossen werden.

Strategisch ist die Übernahme besonders spannend, weil beide Unternehmen unterschiedliche Welten verbinden. Bullish bringt Infrastruktur für Tokenisierung, Handel, Compliance und Blockchain-Abwicklung ein.

Equiniti wiederum verfügt über die regulatorische Rolle eines klassischen Transferagenten – also jener Instanz, die Eigentumsregister von Aktien verwaltet und Unternehmensaktionen dokumentiert. Genau diese Schnittstelle galt bislang als eines der größten fehlenden Puzzleteile bei tokenisierten Wertpapieren.

Bullish-CEO Tom Farley sprach sogar von einem „once-in-a-generation shift“ der Kapitalmärkte. Das kombinierte Unternehmen wolle die Infrastruktur für blockchainbasierte Kapitalmärkte der kommenden Jahrzehnte schaffen. Besonders wichtig sei dabei die Verbindung aus regulatorischer Sicherheit, institutionellen Kundenbeziehungen und moderner Blockchain-Technologie.

Auch finanziell erwartet Bullish große Synergien. Die kombinierte Gruppe soll 2026 bereits rund 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz sowie mehr als 500 Millionen US-Dollar EBITDA erzielen. Für die Jahre 2027 bis 2029 prognostiziert Bullish ein jährliches Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent. Besonders dynamisch soll dabei der Bereich Tokenisierung und Blockchain-Services wachsen – hier werden rund 20 Prozent Wachstum erwartet.

Krypto Geheimtipp für 2026 – hier mehr erfahren

Der CEO von Bullish Tom Farley äußerte sich hier sehr optimistisch hinsichtlich der Tokenisierung von Real World Assets:

„Die Tokenisierung ist eine einmalige Veränderung in der Funktionsweise der Kapitalmärkte, der bestimmende Infrastrukturtrend der nächsten 25 Jahre. Eine breite Akzeptanz auf institutioneller Ebene erfordert drei Dinge: End-to-End-Tokenisierungsdienste, ein einziges, einheitliches Hauptbuch und eine breite Basis von Beziehungen zu erstklassigen Emittenten in großem Maßstab. Diese Kombination bietet alle drei und ich glaube, dass sie uns in einer einzigartigen Position positioniert, um den Übergang zu tokenisierten Wertpapieren anzuführen.“

Ethereum dominiert den RWA-Markt: Folgt jetzt Bitcoin?

Real World Assets gelten aktuell als einer der größten Wachstumsbereiche der gesamten Kryptoindustrie. Gemeint ist die Tokenisierung realer Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen oder Fonds auf der Blockchain. Genau auf diesen Megatrend setzt auch die milliardenschwere Übernahme von Equiniti durch Bullish. Die Grafik von rwa.xyz zeigt dabei eindrucksvoll, wie dominant Ethereum diesen Markt aktuell anführt.

Rund 16,6 Milliarden US-Dollar an tokenisierten Assets laufen derzeit über Ethereum. Dahinter folgen mit großem Abstand die BNB Chain mit 3,9 Milliarden US-Dollar sowie Solana mit rund 2 Milliarden US-Dollar. Bitcoin spielt in diesem Bereich bislang praktisch keine Rolle. Genau deshalb wächst jedoch die Fantasie, dass neue Layer-2-Lösungen Bitcoin künftig stärker für DeFi und RWAs öffnen könnten.

 Die besten Krypto-Presales in 2026 – hier mehr erfahren

Bitcoin Hyper will Bitcoin für DeFi und RWAs öffnen

Bislang spielt Bitcoin im boomenden RWA-Markt kaum eine Rolle. Zwar bleibt Bitcoin die wertvollste und bekannteste Kryptowährung der Welt, doch bei Anwendungen rund um DeFi, Stablecoins oder tokenisierte Vermögenswerte dominieren bislang andere Netzwerke wie Ethereum oder teilweise auch Solana. Genau hier könnte jedoch die nächste große Entwicklungsstufe für Bitcoin entstehen.

Denn viele Analysten sehen langfristig enormes Potenzial darin, Bitcoin technologisch stärker nutzbar zu machen. Mehr Anwendungen rund um BTC könnten letztlich auch die Nachfrage nach nativen Bitcoins erhöhen. Besonders Layer-2-Technologien gelten deshalb als möglicher neuer Kurstreiber. Sie sollen zusätzliche Funktionen ermöglichen, ohne die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks selbst zu gefährden.

Ein Projekt, das genau auf diese Entwicklung setzt, ist Bitcoin Hyper.

Besuchen Sie Bitcoin Hyper.

Das Konzept kombiniert die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin mit den schnellen und günstigen Strukturen des Solana-Ökosystems. Ziel ist es, Bitcoin stärker für DeFi-Anwendungen, Stablecoins und perspektivisch auch tokenisierte Vermögenswerte nutzbar zu machen.

Technisch setzt Bitcoin Hyper unter anderem auf eine zk-gestützte Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2. Dadurch sollen Vermögenswerte effizient zwischen den Netzwerken übertragen werden können. Gleichzeitig integriert das Projekt Solana Virtual Machine-Technologie, um hohe Skalierbarkeit und schnelle Anwendungen zu ermöglichen.

Auch am Markt zeigt das Projekt bislang relative Stärke. Trotz des schwierigen Marktumfelds wurden im Presale bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar eingesammelt. Zusätzlich lockt das Netzwerk aktuell mit Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY.

Besuchen Sie Bitcoin Hyper.

Share:
Exit mobile version