Drei Signale, die Bitcoin-Analysten für das nächste BTC Tief erwarten

Updated on Nov. 26, 2025 at 3:11 pm UTC by · 6 Min. read

Bitcoin bleibt 2025 in einer engen Spanne; Profis achten auf sinkende Volatilität, Contango und neutrale Skew als Indikatoren für den Boden.

Die Bitcoin-Märkte sind in voller Bewegung: Während Privatanleger noch über den nächsten Preissprung spekulieren, setzen professionelle Optionen-Trader gezielte Impulse, um das nächste „echte Tief“ im Kursverlauf zu identifizieren. Kein Wunder, dass die aktuellen Volatilitätsdaten und exotischen Optionsstrategien für jeden, der in Bitcoin investiert, von besonderem Interesse sind.

In diesem Artikel geben wir einen tiefen Einblick in die drei wichtigsten Signale, auf die Trader im Jahr 2025 achten, um einen echten Wendepunkt am Kryptomarkt vorzubereiten. Sie erfahren, warum große Marktteilnehmer auf Seitwärtsbewegungen statt auf eine explosive Rally setzen, und welche Indikatoren Ihnen helfen können, sich optimal zu positionieren.

Optionen-Trader kalkulieren: Begrenzte Rally und kein Hype-Jahresende

In den letzten Wochen haben Trader an den großen Derivate-Börsen, wie Deribit, massive Optionen-Strategien implementiert, die auf eine BTC-Bewegung zwischen 100.000 und 118.000 US-Dollar bis Ende 2025 setzen. Dabei stehen so genannte „Call Condor“-Trades im Fokus, mit einem ausstehenden Nominalwert von über 2 Milliarden Dollar.

Diese Strategie ist ideal, wenn ein moderater Anstieg, aber kein explosives Wachstum erwartet wird – ein Beleg dafür, dass euphorische Kursfantasien wie eine Jahresendrally vorerst passé sind. Die großen Deals deuten darauf hin, dass professionelle Marktteilnehmer aktuell von einer Range-Bewegung, statt einem klaren Ausbruch nach oben, ausgehen.


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Das große Bild: Drei Schlüssel-Signale als Indikatoren für echte Trendwenden

Um das sogenannte „echte Tief“ zu erkennen, betrachten Profis beim Trading von Bitcoin-Optionen vor allem drei Indikatoren: Erstens muss die implizite Volatilität (IV) deutlich nachlassen, ein Zeichen nachlassender Unsicherheit.

Zweitens sollte sich die Terminkurve der Volatilität wieder in Richtung Contango bewegen – das bedeutet, dass länger laufende Optionen höher bewertet werden als kurzfristige, was auf eine Beruhigung des Marktes hindeutet. Drittens muss die Markt-Skew, also das Verhältnis von Calls zu Puts, wieder in eine neutrale Zone zurückkehren. Stimmen diese drei Faktoren, ist ein echter Boden aus Sicht vieler Profis erreicht.

 

Implizite Volatilität: Warum sinkende Schwankungen für Anleger Chancen bieten

Die implizite Volatilität hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Ausschläge gezeigt. Höhere Werte signalisieren eine gesteigerte Nervosität der Marktteilnehmer und damit auch einen größeren Preisabschlag für kurzfristige Absicherungen.

Ein signifikanter Rückgang der IV zeigt dagegen an, dass sich die Marktlage beruhigt – ein klassisches Zeichen dafür, dass sich ein nachhaltiger Boden gebildet haben könnte. Für Anleger, die auf Stabilität setzen oder einen Einstieg ins Auge fassen, ist dies ein wichtiger Gradmesser im täglichen Marktgeschehen.


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Contango vs. Backwardation: Was die Volatilitätsstruktur über die Marktstimmung verrät

Im aktuellen Umfeld zeigt sich die sogenannte „Backwardation“: Kurzfristige Volatilität notiert deutlich über der langfristigen. Das ist ein Warnsignal – Märkte rechnen kurzfristig mit mehr Risiken und Unsicherheiten.

Trader achten daher auf einen Wechsel zur „Contango“-Struktur. Dort werden längerfristige Preisrisiken höher eingeschätzt, ein klassisches Merkmal für eine entspanntere Marktlage. Erst wenn Contango die Backwardation ablöst, geht die Branche von einer nachhaltigen Trendumkehr aus und zieht gegebenenfalls neue Positionen in Betracht.

 

Market Skew: Wie sich die Balance zwischen Calls und Puts entwickelt

Seit dem Flash-Crash im Oktober diesen Jahres ist die Verteilung zwischen Calls und Puts – die sogenannte Skew – deutlich negativ. Anleger bevorzugen Absicherungen gegenüber fallenden Kursen, was den Druck auf eine echte Erholung erhöht.

Aktuell hat sich diese Marktverzerrung etwas reduziert, doch laut Experten ist noch ein weiter Weg bis zu einem neutralen Gleichgewicht. Erst mit einer spürbaren Normalisierung setzt sich auch ein langfristig nachhaltiges Marktumfeld durch.


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Institutionelle Akteure und „Whale-driven Repositioning“

Große Adressen dominieren derzeit die Long-Condor-Strategien im Vorfeld der monatlichen Verfallsdaten. Experten sprechen von einem gezielten „Whale-driven Repositioning“: Es geht darum, bestehende Portfolios umzuschichten und sich auf unterschiedliche Szenarien vorzubereiten.

Auch wenn kurzfristige Preisdellen für Unruhe sorgen, setzen viele dieser Institutionellen auf eine kontrollierte Volatilität und eine Seitwärtsbewegung, die Chancen eröffnet und Risiken begrenzt. Gerade für private Trader ist das ein Hinweis, nicht „All-In“ zu gehen, sondern schrittweise, abgesichert und mit Strategie zu agieren.

 

Warum das Bitcoin Markttief laut Experten noch nicht erreicht ist

Zwar stabilisiert sich der Bitcoin-Kurs zeitweise, doch maßgebliche Frühindikatoren wie die 30- und 180-Tage-Volatilität zeigen weiterhin einen Aufwärtstrend. Trader zahlen nach wie vor Aufgelder für Panikschutz, was beweist, dass Angst und Unsicherheit im Markt bleiben.

Die Prognosen der Experten sind eindeutig: Erst bei nachhaltigem Rückgang aller drei Indikatoren – IV, Contango und Skew – kann von einem echten Markttief gesprochen werden. Bis dahin bleiben Risiko und Bewegung auf hohem Niveau erhalten.

 

Der Ausblick: Bitcoin bleibt 2025 im Korridor – mehr Chancen erst 2026?

Blickt man auf die kommenden Monate, so erwarten die meisten Profi-Trader einen Bitcoin-Kurs zwischen 100.000 und 118.000 US-Dollar – ohne signifikanten Ausbruch. Ein Satz über die 120.000 Dollar-Marke erscheint aus heutiger Sicht erst für 2026 realistisch. Die allgemeine Risikobereitschaft bleibt niedrig, Volatilität und absichernde Strategien prägen das Bild am Optionsmarkt.

Für Anleger heißt das: Ruhiges Fahrwasser könnte erst nach einer nachhaltigen Trendumkehr in den genannten Indikatoren einsetzen – und genau diese zu identifizieren, bleibt die größte Herausforderung und Chance zugleich.


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Was Bitcoin Anleger aus den Optionen-Signalen für ihre Strategie lernen sollten

Die aktuellen Entwicklungen an den Bitcoin-Optionsmärkten sind ein Weckruf, die eigene Anlagestrategie kritisch zu reflektieren. Wer langfristig im Markt bleiben will, sollte auf die drei Schlüsselsignale achten und dynamisch auf Veränderungen reagieren.

Die Chancen im kommenden Jahr liegen vor allem darin, nicht dem Hype zu folgen, sondern rational, sicherheitsorientiert und mit Blick auf die wichtigsten Frühindikatoren zu agieren. Auch, wenn ein nachhaltiger Boden noch auf sich warten lässt, birgt jede Phase erhöhter Unsicherheit Potenziale für mutige und informierte Anleger, die ihre Position besonnen wählen.

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