Bitcoin fällt zurück auf 70.000 US-Dollar, bleibt jedoch weitgehend stabil. Ein Experte erklärt jetzt, wann er den nächsten Bullenmarkt erwartet.
Bitcoin kann sich weiterhin stabil über der psychologisch wichtigen Marke von 70.000 US-Dollar behaupten, doch die erhoffte Dynamik bleibt bislang aus. In den vergangenen 24 Stunden zeigt sich ein bekanntes Muster: Nach kurzfristigen Anstiegen fehlen die Anschlusskäufe, sodass der Kurs wieder leicht von den lokalen Hochs zurückkommt. Dieses Verhalten war bereits in den letzten Wochen mehrfach zu beobachten und sorgt für Unsicherheit unter Marktteilnehmern. Trotz der stabilen Basis fehlt es aktuell an frischem Kapital und klaren Impulsen, um eine nachhaltige Aufwärtsbewegung einzuleiten. Der Markt wirkt abwartend – und genau diese Phase könnte entscheidend für den weiteren Verlauf sein.
Neue Wale als Schlüssel für den nächsten Bullenmarkt
Laut aktuellen On-Chain-Daten verschiebt sich die Dynamik im Bitcoin-Markt zunehmend. Während sogenannte „alte Wale“ – also langfristige Großinvestoren – ihre Akkumulationsphase weitgehend abgeschlossen haben, treten nun neue Marktteilnehmer in den Vordergrund. Diese „neuen Wale“ haben ihre Käufe insbesondere ab 2025 deutlich intensiviert und bauen weiterhin aggressiv Positionen auf.
The accumulation of $BTC by new whales has not stopped. Their full-scale buying began in 2025.
The accumulation by old whales has ended, but new whales are still buying.
The market is driven by whales. Once the new whales are ready, an explosive rally will begin.
We must wait… pic.twitter.com/cCVJeg5Y7F
— CW (@CW8900) March 24, 2026
Der Experte betont, dass genau diese Entwicklung aktuell den Markt prägt. Historisch betrachtet sind es häufig große Kapitalströme von institutionellen oder vermögenden Investoren, die nachhaltige Rallyes auslösen. Allerdings befindet sich der Markt derzeit noch in der Akkumulationsphase dieser neuen Wale. Das bedeutet: Kapital fließt bereits in den Markt, aber noch nicht in einem Stadium, das sofort zu einer explosiven Kursbewegung führt.
Entscheidend wird laut Analyse der Moment sein, in dem diese Akkumulation abgeschlossen ist. Erst wenn die neuen Großinvestoren ihre Positionen ausreichend aufgebaut haben und die Nachfrage auf ein geringeres Angebot trifft, kann eine starke Aufwärtsbewegung entstehen. Anleger warten daher aktuell genau auf diesen Wendepunkt.
Bis dahin dürfte sich der Markt weiterhin seitwärts bewegen oder kurzfristige Rücksetzer zeigen. Die eigentliche bullische Phase beginnt demnach nicht während der Akkumulation – sondern erst danach, wenn der Kaufdruck seinen Höhepunkt erreicht hat und sich in steigenden Preisen entlädt. Wer Bitcoin kaufen möchte, sollte dies berücksichtigen.
Wal-Zuflüsse auf Rekordniveau – was der Indikator jetzt signalisiert
Ein weiterer spannender On-Chain-Indikator liefert derzeit ein klares Signal: Das sogenannte „Whale Inflow Momentum“ hat den zweithöchsten Wert in der Geschichte erreicht. Dieser Indikator misst, wie stark große Bitcoin-Adressen – also Wale – Kapital auf Börsen bewegen. Steigende Werte deuten darauf hin, dass große Marktteilnehmer aktiv werden und signifikante Volumen in den Markt bringen.
Bitcoin's whale inflow momentum reaches the second highest level in history. pic.twitter.com/TACXuaVFcx
— Bitcoin News (@BitcoinNewsCom) March 24, 2026
Im Chart ist dabei zu erkennen, dass extreme Ausschläge in der Vergangenheit häufig mit entscheidenden Marktphasen zusammenfielen. Rote Bereiche zeigen starke Zuflüsse von Walen an, während grüne Phasen eher auf abnehmenden Verkaufsdruck oder Akkumulation außerhalb von Börsen hindeuten.
Der aktuelle hohe Wert signalisiert, dass große Investoren wieder verstärkt aktiv sind. Das kann kurzfristig sowohl Verkaufsdruck als auch Vorbereitung für größere Marktbewegungen bedeuten. Historisch folgten auf solche Phasen jedoch oft erhöhte Volatilität und richtungsweisende Trends. Anleger beobachten diesen Indikator daher genau, da er häufig als Frühsignal für größere Marktbewegungen gilt.
Bitcoin-Analyst sieht explosive Trendwende – Schlüsselmarke entscheidet
Ein bekannter Marktanalyst zeichnet aktuell ein ausgesprochen bullisches Szenario für Bitcoin. Seiner Einschätzung nach könnte eine entscheidende Bewegung unmittelbar bevorstehen – allerdings unter einer klaren Bedingung: Sollte Bitcoin die wichtige Widerstandszone bei 74.400 US-Dollar auf Wochenbasis zurückerobern, könnte dies den Startschuss für eine massive Rallye liefern.
Der Analyst betont, dass es sich dabei nicht um einen klassischen Zyklus wie in den vergangenen Jahren handelt. Vielmehr sieht er eine sogenannte „Deviation“ – also eine Fehlausbruch-Phase nach unten –, die nun in eine starke Umkehrbewegung übergehen könnte. In der technischen Analyse spricht man hier von einer „Expanded Flat“-Struktur, die häufig besonders dynamische Aufwärtsbewegungen einleitet.
This will start the most hated and confused rally.
Once Bitcoin closes the weekly back above $74,400, it is running up to $200k.
This is not the same as 2022, in any way.
If/when Bitcoin reclaims this key HTF structure level, it confirms it as a deviation and commences an… pic.twitter.com/BqTDVZ1Nm7
— Sykodelic 🔪 (@Sykodelic_) March 24, 2026
Besonders interessant: Laut seiner These erwartet aktuell kaum jemand ein solches Szenario. Die Mehrheit der Marktteilnehmer geht weiterhin von einem klassischen Vier-Jahres-Zyklus mit anschließender Schwächephase aus. Genau diese Skepsis könnte jedoch als Treibstoff für die Rallye dienen.
Sollte sich das Szenario bestätigen, könnten zahlreiche Short-Positionen liquidiert werden, während gleichzeitig viele Anleger gezwungen wären, zu höheren Preisen wieder einzusteigen. Diese Kombination aus Short Squeeze und FOMO könnte den Kurs deutlich schneller antreiben als in früheren Marktphasen – mit Kurszielen, die langfristig sogar in Richtung 200.000 US-Dollar reichen. Das wäre eine sehr bullische Bitcoin Prognose.
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