Chainlink gehört weiterhin zu den wichtigsten Infrastruktur-Projekten im Kryptomarkt. Während der LINK-Kurs zuletzt massiv unter Druck stand, verbessert sich die fundamentale Entwicklung weiter. Besonders die steigende Nutzung von CCIP und neue institutionelle Narrative sorgen nun wieder für Optimismus.
Chainlink zählt zu den bekanntesten Infrastruktur-Projekten im Kryptomarkt. Das Netzwerk liefert sogenannte Oracles – also externe Daten für Smart Contracts – und verbindet damit Blockchains mit der realen Welt. Ob DeFi, Tokenisierung oder Stablecoins: Viele Anwendungen greifen auf Chainlink-Technologie zurück. Dennoch blieb die Kursentwicklung zuletzt enttäuschend.
Der LINK-Token verlor auf Jahressicht rund 40 Prozent an Wert und notiert weiterhin mehr als 80 Prozent unter seinem Allzeithoch aus dem Bullenmarkt 2021.
Während Bitcoin neue institutionelle Nachfrage anzog und viele Anleger auf KI-, Meme- oder Bitcoin-Layer-2-Coins setzten, geriet Chainlink zunehmend in den Hintergrund. Gleichzeitig entwickelte sich das Ökosystem fundamental weiter. Immer mehr große Krypto-Projekte integrieren mittlerweile Chainlinks CCIP-Infrastruktur. Genau deshalb sehen einige Analysten inzwischen eine deutliche Unterbewertung – denn die fundamentale Nutzung wächst wesentlich schneller als der aktuelle LINK-Kurs.
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Chainlinks Fundamentaldaten sprechen für Unterbewertung
Aufmerksamkeit erhielt zuletzt eine Analyse von BSC News. Dort wurde hervorgehoben, dass Chainlink laut offiziellem Dashboard mittlerweile Transaktionen im Wert von über 30 Billionen US-Dollar ermöglicht habe. Gleichzeitig sichere das Netzwerk rund 46 Milliarden US-Dollar über oracle-basierte Smart Contracts ab. Demgegenüber steht aktuell lediglich eine Marktkapitalisierung von ungefähr sieben Milliarden US-Dollar. Genau daraus leiten manche Analysten ihre Unterbewertungs-These ab.
Chainlink's Reach and Impact is Frankly Ridiculous…
A glance at @chainlink's official metrics dashboard shows that its oracles have now enabled an insane $30.01 trillion worth of transactions.
At the same time, it currently secures some $46.88 billion through oracle powered… pic.twitter.com/UQg6KvqlmE
— BSCN (@BSCNews) May 16, 2026
Denn Chainlink ist längst nicht mehr nur ein kleines Oracle-Projekt. Die Infrastruktur wird inzwischen in zahlreichen Bereichen eingesetzt – von DeFi über tokenisierte Real-World-Assets bis hin zu Cross-Chain-Kommunikation. Trotzdem entwickelte sich der LINK-Preis schwach. Viele Anleger argumentieren daher, dass der Markt die tatsächliche Bedeutung von Chainlink aktuell noch nicht vollständig einpreise. Besonders im Vergleich zu stark gehypten Narrativen wirkt LINK für einige Marktbeobachter inzwischen auffallend günstig bewertet.
Chainlink gewinnt nach Kelp-Hack massiv an Momentum
Vor allem die jüngsten Entwicklungen rund um Cross-Chain-Sicherheit könnten Chainlink nun neues Momentum verleihen. Hintergrund ist der Kelp-DAO-Exploit, bei dem laut Berichten rund 292 Millionen US-Dollar betroffen waren. Seitdem beobachten Analysten eine regelrechte Flucht verschiedener Projekte weg von LayerZero hin zu Chainlinks CCIP-Infrastruktur.
Over $4B has walked from LayerZero to Chainlink
Lombard (@Lombard_Finance) is moving over $1B in bitcoin:native assets to @chainlink CCIP, fully deprecating LayerZero across Solana, Etherlink, Berachain, Corn, and TAC. ethereum:0x8236a87084f8b84306f72007f36f2618a5634494 and… pic.twitter.com/KNjaYaKiBe
— BSCN (@BSCNews) May 15, 2026
Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt zuletzt Lombard. Das Projekt kündigte an, mehr als eine Milliarde US-Dollar an Bitcoin-basierten Assets von LayerZero zu Chainlink CCIP zu migrieren. Betroffen seien dabei mehrere Netzwerke wie Solana, Etherlink, Berachain, Corn und TAC. Auch Assets wie LBTC oder BTC.b sollen integriert werden. Laut BSC News wäre Lombard bereits das fünfte größere Projekt seit dem Kelp-Hack, das auf Chainlinks Infrastruktur setzt. Zuvor hatten demnach bereits Projekte wie Solv, Re oder Kraken ähnliche Schritte angekündigt.
KRAKEN CEX GOES ALL-IN ON CHAINLINK
Leading centralized exchange platform @krakenfx has announced it is moving away from its existing provider to make @Chainlink its exclusive cross-chain infrastructure partner.
The CEX will leverage $LINK's CCIP to secure both its existing… pic.twitter.com/pBNUjyvse9
— BSCN (@BSCNews) May 16, 2026
Zusätzlich verstärkte Kraken zuletzt die Zusammenarbeit mit Chainlink. Die Kryptobörse möchte Chainlinks CCIP künftig als zentrale Cross-Chain-Infrastruktur für Wrapped-Bitcoin-Produkte wie kBTC verwenden. Damit positioniert sich Chainlink zunehmend als Sicherheitsstandard für interoperable Blockchain-Anwendungen.
LATEST: ⚡Lombard is migrating more than $1 billion in Bitcoin-backed assets from LayerZero to Chainlink CCIP following Kelp DAO’s $292 million bridge exploit. pic.twitter.com/kAN4f5IU6w
— CoinMarketCap (@CoinMarketCap) May 15, 2026
Der Markt interpretiert diese Entwicklung als stark bullisches Signal. Gerade nach mehreren Bridge-Hacks im Kryptosektor wird Sicherheit wieder wichtiger. Genau hier punktet Chainlink aktuell mit seinem etablierten Oracle-Netzwerk und CCIP-System. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte Chainlink erheblich stärker von institutioneller Nutzung profitieren als viele Anleger derzeit erwarten. Fundamental würde das den langfristigen Investment-Case jedenfalls deutlich stärken.
Analyst sieht langfristig sogar 100 US-Dollar bei LINK
Auch technisch sehen einige Trader inzwischen enormes Potenzial. Der bekannte Analyst Crypto Patel veröffentlichte zuletzt eine Chartanalyse, in der er für LINK langfristig sogar Kurse von 100 US-Dollar für möglich hält. Ausgehend vom aktuellen Niveau entspräche das einem Potenzial von mehr als dem Zehnfachen.
$LINK Has The Potential To Hit $100 From $10. Here's Why 👇
1️⃣ 1.63% Of Total Supply Locked In ETFs
2️⃣ Zero Outflows Since Launch
3️⃣ $123M Held By US SPOT CHAINLINK ETFsSmart Money Is Loading. Are You Paying Attention? pic.twitter.com/ZeotabethU
— Crypto Patel (@CryptoPatel) May 15, 2026
In seinem Szenario verweist der Trader auf eine langfristige Akkumulationszone, in der sich LINK aktuell bewege. Zudem betont er, dass mittlerweile bereits rund 1,63 Prozent des gesamten LINK-Angebots in ETFs gebunden seien. Gleichzeitig gebe es laut seiner Analyse seit dem ETF-Start kaum nennenswerte Abflüsse. Insgesamt sollen US-Spot-Chainlink-ETFs inzwischen etwa 123 Millionen US-Dollar halten.
Charttechnisch sieht der Analyst aktuell eine potenzielle Bodenbildung nach dem langen Abwärtstrend. Sollte Chainlink von der steigenden CCIP-Nachfrage profitieren und gleichzeitig neues Kapital in den Markt fließen, halten einige Trader deshalb eine massive Neubewertung des Netzwerks für möglich.
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