Damit kehrt nach mehreren schwachen Handelstagen wieder mehr Zuversicht zurück. Besonders die Reaktion auf die US-Inflationsdaten unterstreicht die hohe Bedeutung der Geldpolitik. Anleger hoffen nun auf günstigere Liquiditätsbedingungen und sinkende Zinsen. Zugleich wächst die Frage, ob Bitcoin seinen Boden bereits gefunden hat.
Bitcoin startet am Dienstag eine kräftige Erholung und legt innerhalb von 24 Stunden um rund vier Prozent zu. Dabei steigt die größte Kryptowährung erneut über die Marke von 64.000 US-Dollar und entwickelt deutlich mehr Momentum als noch zu Wochenbeginn.
Den entscheidenden Impuls lieferten die aktuellen Inflationsdaten aus den USA: Die Verbraucherpreise gingen im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent zurück, während die jährliche Inflationsrate mit 3,5 Prozent klar unter den Erwartungen lag. Auch die Kerninflation fiel moderater aus als prognostiziert. Das nährt die Hoffnung, dass die Federal Reserve vorerst auf weitere Zinserhöhungen verzichten könnte.
Sinkende Renditen und ein schwächerer US-Dollar begünstigen Risikoanlagen zusätzlich. Kurzfristig wirkt das Umfeld für Bitcoin damit wieder deutlich bullischer.
Mehr erfahren: Beste Krypto-Presales in 2026
Bitcoin kaufen? Darum sieht Jordi Visser jetzt eine seltene Chance
Der erfahrene Makroinvestor Jordi Visser betrachtet die aktuelle Bitcoin-Region als attraktive langfristige Kaufzone. Seine zentrale Aussage lautet allerdings nicht, dass Bitcoin den endgültigen Boden bereits erreicht habe. Vielmehr gehe er davon aus, dass sich der Kurs inzwischen nahe am unteren Ende seiner möglichen Handelsspanne befinde. Genau diese bewusste Einschränkung ist wichtig: Weitere Rücksetzer auf 50.000 oder sogar 45.000 US-Dollar hält Visser ausdrücklich für möglich.
An seiner grundsätzlich bullischen Einschätzung ändert dieses kurzfristige Risiko jedoch wenig. Visser erwartet, dass Bitcoin innerhalb der kommenden zwölf Monate wieder über 100.000 US-Dollar steigen könnte. Wer einen längeren Anlagehorizont besitzt, sollte seiner Ansicht nach daher nicht versuchen, den perfekten Tiefpunkt zu erwischen.
🚨 JORDI VISSER JUST GAVE HIS MOST DIRECT BITCOIN CALL OF THE YEAR
And he was careful about exactly one word.
Here's what he said:
"My belief is that over the course of the next year, we are near the bottom end of the range of Bitcoin. And see how I said that. Near."
On the… pic.twitter.com/vFe6Vz2SHb
— WOLF Bitcoin (@WOLF_Bitcoin_) July 14, 2026
Ob ein Investor bei 60.000, 55.000 oder 50.000 US-Dollar kauft, beeinflusst zwar die prozentuale Rendite. Sollte Bitcoin jedoch tatsächlich wieder sechsstellige Kurse erreichen, wäre der Unterschied für langfristige Käufer weniger entscheidend.
Damit empfiehlt Visser keinen aggressiven All-in-Einstieg, sondern argumentiert für einen schrittweisen Positionsaufbau innerhalb einer historisch interessanten Bewertungszone. Seine These basiert auf einem asymmetrischen Chance-Risiko-Verhältnis: Kurzfristig könnte Bitcoin noch einmal etwa 20 bis 30 Prozent verlieren. Auf Sicht eines Jahres sieht er dagegen erhebliches Aufwärtspotenzial.
Gerade die jüngsten Inflationsdaten stärken diese Argumentation. Eine weniger restriktive Federal Reserve, fallende Anleiherenditen und eine zunehmende Risikobereitschaft könnten Bitcoin zusätzlichen Rückenwind verleihen. Vissers Botschaft lautet deshalb: Den exakten Boden kennt niemand – doch aus langfristiger Perspektive könnte das aktuelle Niveau bereits günstig genug sein, um mit dem Kauf zu beginnen.
Kryptowährungen kaufen – alles Wissenswerte für 2026
Bitcoin Hyper zeigt relative Stärke: Diese Bitcoin-L2 trotzt dem schwachen Markt
Vissers Einschätzung richtet den Blick vor allem auf das langfristige Potenzial von Bitcoin. Doch steigende BTC-Kurse könnten zugleich Projekte begünstigen, die den praktischen Nutzen des Netzwerks erweitern wollen. Genau hier setzt Bitcoin Hyper an. Während zahlreiche Altcoins im bisherigen Bärenmarkt deutlich an Aufmerksamkeit verloren haben, zeigt das Projekt im Presale relative Stärke und nähert sich bereits der Marke von 33 Millionen US-Dollar eingesammeltem Kapital.
Bitcoin Hyper positioniert sich als Layer-2-Lösung für Bitcoin. Das Ziel besteht darin, die hohe Sicherheit und Liquidität der Bitcoin-Basis mit einer schnelleren und programmierbaren Ausführungsebene zu verbinden. Dafür soll die Solana Virtual Machine, kurz SVM, genutzt werden. Diese ist für hohe Transaktionsgeschwindigkeiten, geringe Kosten und komplexe Anwendungen ausgelegt. Entwickler könnten dadurch perspektivisch DeFi-Protokolle, Zahlungsanwendungen und weitere dezentrale Dienste für das Bitcoin-Ökosystem schaffen.
Eine zentrale Rolle spielt dabei eine sogenannte Canonical Bridge. Nutzer sollen Bitcoin auf der ursprünglichen Blockchain hinterlegen und anschließend eine entsprechende Darstellung auf der Layer 2 verwenden können. Zero-Knowledge-Technologie soll Transaktionen bündeln und deren korrekte Ausführung kryptografisch nachweisen. So möchte Bitcoin Hyper die Vorteile beider Welten kombinieren: die robuste Abwicklung von Bitcoin und die Geschwindigkeit moderner Smart-Contract-Netzwerke.
Zusätzlich können Presale-Käufer ihre HYPER-Token aktuell staken. Die beworbene jährliche Rendite liegt derzeit bei rund 36 Prozent, wobei sich solche variablen Staking-Raten mit wachsender Beteiligung reduzieren können.
Das starke Presale-Momentum zeigt, dass Anleger trotz des schwierigen Marktumfelds weiterhin Kapital für neue Bitcoin-Infrastruktur bereitstellen. Wer jetzt einsteigt, baut direkt erste Buchgewinne auf.
next