Krypto-Experte wiederholt 2023-Tipp: Das müssen Anleger tun

Updated on Mai 31, 2026 at 10:33 am UTC by · 4 Min. read

Der Kryptomarkt befindet sich 2026 weiterhin in einer schwierigen Phase. Viele Altcoins haben massive Verluste erlitten und die Stimmung bleibt überwiegend negativ. Dennoch sehen einige Analysten genau jetzt die Grundlage für die nächste größere Aufwärtsbewegung.

Der Kryptomarkt zeigt sich 2026 bislang von seiner schwachen Seite. Besonders Altcoins stehen massiv unter Druck. Ethereum hat im laufenden Jahr zeitweise rund ein Drittel seines Werts verloren und notiert weiterhin mehr als 60 Prozent unter seinem Allzeithoch. Solana verzeichnete zwischenzeitlich sogar noch deutlich stärkere Rückgänge. Zahlreiche kleinere Altcoins handeln inzwischen 80 bis 90 Prozent unter ihren Höchstständen aus dem letzten Bullenmarkt.

Die Stimmung in den sozialen Medien hat sich entsprechend eingetrübt. Viele Anleger stellen die langfristigen Perspektiven des Sektors infrage oder ziehen sich vollständig zurück. Doch genau in solchen Marktphasen stellt sich eine entscheidende Frage: Wie sollten Investoren reagieren, wenn die Mehrheit bereits aufgegeben hat?

Kryptowährungen kaufen – alles Wissenswerte für 2026

Krypto-Experte erinnert an seinen Rat aus dem Bärenmarkt 2023

Ein bekannter Krypto-Analyst erinnert aktuell an einen Beitrag, den er bereits im August 2023 veröffentlicht hatte. Damals befand sich der Markt ebenfalls in einer schwierigen Phase. Die Stimmung war negativ, viele Marktteilnehmer zweifelten an der Zukunft von Kryptowährungen und zahlreiche Altcoins notierten weit unter ihren früheren Höchstständen.

Seine damalige Botschaft war einfach: Statt sich ausschließlich auf die negativen Schlagzeilen zu konzentrieren, sollten Anleger gezielt nach Projekten suchen, die trotz schwieriger Marktbedingungen weiterentwickelt werden. Besonders interessant seien laut seiner Einschätzung jene Altcoins, deren Teams auch während längerer Bärenmärkte konsequent Produkte aufgebaut, Partnerschaften geschlossen und ihre Technologie verbessert hätten.

Der Analyst argumentiert, dass Bärenmärkte die üblichen Zeitabläufe vieler Anleger verzerren. Während die Mehrheit kurzfristig auf fallende Kurse blickt, entstünden langfristige Chancen häufig genau dann, wenn das Interesse am Markt besonders gering sei. Historisch seien viele der später erfolgreichsten Projekte in Phasen entstanden oder gereift, in denen kaum jemand über Kryptowährungen sprechen wollte.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, blind jeden gefallenen Altcoin zu kaufen. Vielmehr müsse zwischen Projekten unterschieden werden, die lediglich aufgrund von Spekulation gestiegen seien, und solchen, die über Jahre hinweg echte Infrastruktur aufgebaut hätten. Fundamentale Kennzahlen wie Entwickleraktivität, Nutzerwachstum, Partnerschaften, Liquidität und reale Anwendungsfälle würden in solchen Marktphasen oft wichtiger als kurzfristige Kursbewegungen.

Der Kern seiner Botschaft bleibt daher auch 2026 aktuell: Extreme Schwäche allein macht einen Altcoin noch nicht attraktiv. Wenn jedoch ein Projekt über Jahre hinweg weiterentwickelt wurde, während der Markt das Interesse verloren hat, könnten genau dort die interessantesten Chancen für den nächsten Aufschwung entstehen. Oft werden die größten Gewinner eines neuen Bullenmarktes schließlich nicht während der Euphorie entdeckt, sondern mitten in der Phase größter Skepsis.

Ist der Großteil des Bärenmarktes bereits vorbei?

Genau diese Frage diskutieren derzeit immer mehr Marktbeobachter. Der bekannte Krypto-Analyst Crypto Tice verweist auf historische Bitcoin-Zyklen und argumentiert, dass Anleger möglicherweise bereits mehr als die Hälfte des aktuellen Bärenmarktes hinter sich haben. Seine Analyse basiert auf einem Muster, das sich in den vergangenen Marktzyklen mehrfach zeigte: Auf etwa ein Jahr mit schwacher Kursentwicklung folgten häufig mehrere Jahre mit deutlich positiver Performance. Laut seiner Auswertung dauern komplette Bitcoin-Zyklen rund 1.070 Tage, wobei sich längere Aufwärtsphasen und kürzere Korrekturphasen regelmäßig abwechseln.

Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass sich die Vergangenheit exakt wiederholt. Dennoch erkennen viele Investoren derzeit Parallelen zu früheren Marktphasen. Die Stimmung ist pessimistisch, zahlreiche Altcoins haben 70 bis 90 Prozent ihres Werts verloren und das Interesse vieler Privatanleger ist stark zurückgegangen. Historisch waren genau solche Phasen jedoch häufig der Nährboden für die nächste größere Aufwärtsbewegung.

Hinzu kommt, dass sich die fundamentalen Rahmenbedingungen vieler Kryptowährungen weiter verbessern. Institutionelle Investoren sind heute deutlich stärker vertreten als in früheren Zyklen, Bitcoin-ETFs haben neue Nachfrage geschaffen und zahlreiche Blockchain-Projekte bauen ihre Infrastruktur trotz schwacher Kurse kontinuierlich aus. Sollte sich das zyklische Muster erneut bestätigen, könnte der Markt aktuell näher am Ende des Bärenmarktes liegen, als viele Anleger vermuten. Genau deshalb richten einige langfristig orientierte Investoren ihren Blick bereits auf die Zeit nach der aktuellen Schwächephase.

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