US-Bitcoin-Reserve vor Mega-Update: Insider werden unruhig

Updated 3 Stunden ago by · 4 Min. read

Weiterhin kursieren einige Gerüchte hinsichtlich einer Bitcoin-Reserve in den USA. Doch was ist wirklich dran?

Eine Bitcoin-Reserve beschreibt aus Sicht von Staaten den strategischen Aufbau oder die Sicherung staatlicher Bitcoin-Bestände. Ähnlich wie Gold, Öl oder andere Reserven könnte Bitcoin als knapper, digitaler Vermögenswert gehalten werden, um finanzielle Souveränität, Diversifikation und geopolitische Handlungsfähigkeit zu stärken.

Besonders für die USA wird Bitcoin dabei zunehmend als „digitales Gold“ diskutiert. Die Idee: Der Staat verkauft beschlagnahmte BTC nicht mehr, sondern verwahrt sie langfristig. Noch weiter gehen Gesetzespläne, die aktive Käufe erlauben und Bitcoin dauerhaft als nationale Reserve verankern würden. Das hätte natürlich auch Einfluss auf die Bitcoin Prognose.

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Bitcoin Act: Die große Idee ist nicht neu

In den USA gab es bereits konkrete Gesetzesinitiativen für eine strategische Bitcoin-Reserve. Der Bitcoin Act von 2025 sollte eine solche Reserve offiziell etablieren und Trumps Executive Order gesetzlich absichern. Zentral war dabei die Idee, Bitcoin als strategischen Vermögenswert ähnlich wie Gold zu behandeln. Frühere Entwürfe sahen sogar vor, dass die USA über mehrere Jahre bis zu eine Million Bitcoin erwerben könnten. Bislang wurde ein solches Gesetz jedoch nicht final durchgesetzt. Damit blieb die Bitcoin-Reserve politisch zwar ein starkes Signal, rechtlich aber noch nicht dauerhaft im Kongress verankert.

Trump hatte bereits zu Beginn seiner Amtszeit mit einer Executive Order Fakten geschaffen. Am 6. März 2025 ordnete das Weiße Haus die Einrichtung einer Strategic Bitcoin Reserve sowie eines separaten Digital Asset Stockpile an. Diese Reserve sollte zunächst vor allem mit bereits staatlich gehaltenen, beschlagnahmten Bitcoin kapitalisiert werden. Wichtig: Die Order bedeutete keine sofortigen großen Bitcoin-Käufe am Markt. Vielmehr sollten vorhandene Bestände verwahrt und nicht verkauft werden. Zusätzlich sollten Behörden prüfen, wie weitere Bitcoin budgetneutral erworben werden könnten.

Neues Gesetz: Begich will Bitcoin-Reserve unter ARMA neu starten

Nun könnte die Debatte neuen Schwung bekommen. Der republikanische US-Abgeordnete Nick Begich will den Gesetzentwurf zur strategischen Bitcoin-Reserve in den kommenden Wochen erneut einbringen – allerdings unter neuem Namen: American Reserve Modernization Act, kurz ARMA. Der Namenswechsel ist politisch relevant. Statt das Gesetz nur als „Bitcoin Act“ zu framen, soll ARMA breiter erklären, worum es geht: die Modernisierung amerikanischer Reserven und die Einordnung von Bitcoin als strategisches Reservegut.

Begich argumentiert damit nicht nur pro Bitcoin, sondern auch pro Selbstverwahrung. Auf der Bitcoin-2026-Konferenz betonte er, dass die Kontrolle über private Schlüssel zentral für finanzielle Souveränität, Privatsphäre und persönliche Freiheit sei. Damit verbindet der neue Vorstoß zwei Linien: Einerseits soll der Staat Bitcoin als Reserve halten, andererseits sollen Bürger das Recht behalten, ihre BTC selbst zu verwahren.

Sollte ARMA tatsächlich eingebracht und im Kongress ernsthaft verhandelt werden, wäre dies ein deutlich stärkerer Schritt als die bisherige Executive Order. Denn ein Gesetz hätte mehr Bestand als ein präsidialer Erlass und könnte die US-Bitcoin-Strategie dauerhaft institutionalisieren. Für den Markt wäre das ein potenziell bullisches Signal: Bitcoin würde nicht nur von Privatanlegern, Unternehmen und ETFs gehalten, sondern zunehmend auch als staatliches Reserveasset diskutiert.

Strategische Bitcoin-Reserve: Ankündigung könnte kurz bevorstehen

Die Hinweise auf eine konkrete Umsetzung der US-Bitcoin-Reserve verdichten sich zuletzt deutlich. Laut aktuellen Aussagen aus dem Umfeld der US-Regierung könnte bereits in den kommenden Wochen eine wichtige Ankündigung folgen. Patrick Witt, Executive Director im Council of Advisers for Digital Assets, stellte in Interviews in Aussicht, dass ein „großes Update“ zur Strategic Bitcoin Reserve zeitnah erwartet wird. Damit würde die bereits im März 2025 per Executive Order geschaffene Grundlage erstmals konkretisiert und operativ weiterentwickelt werden.

Im Kern geht es nun darum, wie die Reserve tatsächlich ausgestaltet wird. Während die bisherige Strategie primär auf beschlagnahmte Bitcoin setzt, könnten neue Maßnahmen auch aktivere Ansätze beinhalten. Diskutiert werden unter anderem Mechanismen für zusätzliche, möglichst budgetneutrale BTC-Käufe sowie klare Richtlinien für Verwahrung und Nutzung. Gleichzeitig könnte die Regierung definieren, welche Rolle Bitcoin langfristig im nationalen Finanzsystem spielen soll – etwa als Absicherung gegen Inflation oder geopolitische Risiken.

Sollte eine solche Ankündigung erfolgen, hätte dies weitreichende Signalwirkung. Erstmals würde eine der größten Volkswirtschaften der Welt konkret zeigen, wie Bitcoin strategisch in staatliche Strukturen integriert werden kann. In Kombination mit einem möglichen neuen Gesetz wie ARMA würde sich damit ein klarer Trend abzeichnen.

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