XRP fällt und wirkt deshalb jetzt spannend

Updated on März 27, 2026 at 12:38 am UTC by · 3 Min. read

Während XRP erneut unter 1,40 US-Dollar rutscht, sehen wir hier eine Zunahme von Netto-Long-Positionen und Wal-Interesse. Zugleich wirkt die Bewertung günstig. Ist XRP jetzt vielleicht sogar ein Kauf?

In den letzten 24 Stunden hat sich der Verkaufsdruck am Kryptomarkt deutlich verstärkt. Parallel dazu erlebten auch die Aktienmärkte einen der schwächsten Handelstage der vergangenen Monate. Neue geopolitische Unsicherheiten rund um den Iran-Konflikt belasten Risk-On-Assets weiterhin erheblich. Bitcoin fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 70.000 US-Dollar und wird aktuell bei rund 68.700 US-Dollar gehandelt, was einem Minus von etwa 4% entspricht.

Auch XRP gerät weiter unter Druck, verliert ebenfalls rund 4% und rutscht unter 1,40 US-Dollar. Auf Wochensicht summieren sich die Verluste auf über 6%, während XRP in den letzten drei Monaten rund 25% eingebüßt hat. Was zeigt also die neue XRP Prognose?

Monatlicher RSI signalisiert mögliche Unterbewertung

Der folgende Krypto-Trader hebt aktuell besonders den Monthly RSI bei XRP hervor und verweist auf eine wiederkehrende Struktur im Chart. Dabei zeigt sich ein sogenanntes „1-2-3“-Muster, das historisch häufig in Phasen markanter Trendwenden auftrat. Der Relative Strength Index misst vereinfacht gesagt die Stärke von Aufwärts- und Abwärtsbewegungen und dient als Indikator für überkaufte oder überverkaufte Marktbedingungen.

Laut der Analyse befindet sich XRP aktuell in einem Bereich, der in der Vergangenheit mehrfach als Akkumulationszone fungierte. Der Trader betont dabei den Ansatz „Structure > Noise“, also dass langfristige Muster wichtiger sind als kurzfristige Volatilität. Die wiederkehrenden RSI-Zyklen könnten darauf hindeuten, dass XRP aktuell eher günstig bewertet ist, auch wenn der Preis kurzfristig weiter schwach wirkt.

Steigende Netto-Long-Positionen als konstruktives Signal

Trotz fallender Kurse zeigt sich auf der Derivatemarkt-Seite ein interessantes Bild: Die Netto-Long-Positionen sowie das Open Interest steigen. Das bedeutet, dass immer mehr Marktteilnehmer auf steigende Kurse setzen und gleichzeitig neues Kapital in den Markt fließt. Open Interest beschreibt die Anzahl offener Kontrakte und gilt als Indikator für das Engagement institutioneller und professioneller Trader.

Wenn dieser Wert steigt, während der Preis fällt, spricht man häufig von einer Divergenz. Diese kann darauf hindeuten, dass sich Marktteilnehmer bereits für eine mögliche Trendwende positionieren.

Der zugrundeliegende Gedanke: Während der Markt aktuell schwach wirkt, bauen größere Akteure im Hintergrund bereits Positionen auf. Solche Entwicklungen gelten oft als frühe Hinweise auf eine mögliche Stabilisierung oder sogar eine kommende Aufwärtsbewegung.

Wal-Aktivität deutet auf Akkumulation hin

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält aktuell die starke Zunahme der Spot-Flows bei XRP. Innerhalb von 24 Stunden wurden laut Daten massive Zuflüsse von über 100% registriert, was auf eine verstärkte Aktivität großer Marktteilnehmer – sogenannter Wale – hindeutet. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Kapitalbewegungen direkt im Spotmarkt stattfinden, was häufig mit tatsächlicher Akkumulation und nicht nur spekulativen Derivaten zusammenhängt.

Wale agieren meist strategisch und antizyklisch, das heißt, sie kaufen häufig in Phasen schwacher Kurse. Gleichzeitig zeigt XRP erste Anzeichen einer Stabilisierung, indem höhere Tiefs ausgebildet werden. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Verkaufsdruck langsam nachlässt. In Kombination mit steigenden Zuflüssen entsteht ein Bild, das zumindest mittelfristig konstruktiv interpretiert werden kann. So gibt es trotz schwacher Price Action erste Argumente, jetzt XRP zu kaufen.

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