Bitcoin trotzt Fed-Zinserhöhung: Claude AI prognostiziert Kurs

7 Stunden ago by · 3 Min. read

Bitcoin überrascht mit einem Sprung auf 76.500 $, während die Fed die Zinsen erhöht. Erfahren Sie, wie Claude AI den BTC-Kursverlauf für 2026 einschätzt.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat zum ersten Mal seit drei Jahren die Zinsen angehoben, doch Bitcoin reagierte anders als von vielen erwartet. Anstatt zu fallen, stieg der Bitcoin-Kurs um rund 1.500 $ auf 76.500 $. Wie geht es nun weiter? Claude AI prognostiziert einen vorsichtigen, aber widerstandsfähigen Pfad für Bitcoin, wobei die nächste große Bewegung davon abhängt, welche Signale Fed-Chef Kevin Warsh als Nächstes sendet.

In einer einstimmigen Entscheidung von 12 zu 0 Stimmen hob der Offenmarktausschuss der Bundesbank (FOMC) den Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Zielspanne von 3,75 % bis 4 % an. Dabei berief sich die Behörde auf ihr duales Mandat: Preisstabilität und maximale Beschäftigung.

Der Zinsschritt kam wenig überraschend. Ein starker US-Arbeitsmarktbericht vor zwei Wochen hatte bereits gezeigt, dass die Wirtschaft eine straffere Geldpolitik verkraften kann. Zudem hatte Warsh in einer kürzlichen Rede bereits einen restriktiven Ton angeschlagen. Die Inflationsdaten der letzten Woche gaben der Zentralbank schließlich weiteren Anlass zum Handeln.

War die Erhöhung bereits eingepreist, während BTC unbeeindruckt blieb?

Höhere Zinsen belasten üblicherweise Risiko-Assets wie Bitcoin, da sie sicherere, verzinsliche Anlagen attraktiver machen. Dieses Mal entwickelte sich BTC jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Diese Reaktion ist umso bemerkenswerter, wenn man das Geschehen des Vortages betrachtet: Bitcoin verzeichnete einen deutlichen Rücksetzer, nachdem der Senat den CLARITY Act nicht vorantreiben konnte – ein herber Rückschlag für die Hoffnungen auf klare Krypto-Regulierungen in den USA.

Die heutige Erholung deutet darauf hin, dass die Händler den Fed-Zinsschritt bereits eingepreist hatten und der Verkaufsdruck weitgehend erschöpft sein könnte. Vorerst ist die Rallye bei rund 76.500 $ ins Stocken geraten. Alle Augen richten sich nun auf die nächste Rede von Warsh. Jeder Hinweis auf weitere bevorstehende Zinserhöhungen könnte die Stimmung schnell wieder kippen lassen.

Wohin steuert Bitcoin? Claude AI entwirft eine Roadmap

Auf dem Tages-Chart zeigt sich Bitcoin deutlich stärker als noch vor wenigen Monaten. Nachdem BTC im Juli nahe der Marke von 58.000 $ einen Boden gefunden hatte, durchbrach der Kurs Ende August den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt. Dieser Durchschnitt liegt nun bei etwa 70.400 $ und beginnt nach oben zu drehen – oft ein frühes Anzeichen für einen Trendwechsel.

Die erste wichtige Unterstützung liegt bei 73.800 $. Solange Bitcoin oberhalb dieser Marke bleibt, ist die Erholung intakt. Auf der Oberseite gilt es, die Marke von 82.300 $ zu überwinden, an der Bitcoin sowohl im Mai als auch im September scheiterte. Ein Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung 98.300 $ ebnen.

Unter Berücksichtigung einer restriktiven Fed und regulatorischer Hürden bei gleichzeitig verbessertem Chartbild prognostiziert Claude AI, dass sich der Weg von Bitcoin für den Rest des Jahres 2026 in drei Phasen entfalten wird:

  • Die kommenden Wochen: Ein Test der Marke von 73.800 $. Die nächste Rede von Warsh dürfte für Volatilität sorgen. Solange BTC diesen Support hält, bleibt die Erholung bestehen, selbst wenn der Preis kurzzeitig nachgibt.
  • Oktober: Der Kampf um die 82.300 $. Dieses Niveau hat Bitcoin in diesem Jahr bereits zweimal gestoppt. Ein dritter Versuch könnte erfolgreich sein, falls die Inflation abkühlt und die Fed eine Pause signalisiert.
  • Jahresende: Ein Bereich zwischen 85.000 $ und 90.000 $ ist in Reichweite. Sollte die 82.300 $ endgültig fallen, könnte Bitcoin das Jahr 2026 in dieser Spanne abschließen, mit 98.300 $ als nächstem großem Ziel. Scheitert der Ausbruch, dürfte BTC eher zwischen 70.000 $ und 80.000 $ seitwärts tendieren.

Kurz gesagt: Bitcoin hat bereits bewiesen, dass er negative Nachrichten absorbieren kann. Ob er diese Resilienz in einen echten Ausbruch verwandeln kann, hängt maßgeblich vom Tonfall ab, den Warsh in den kommenden Wochen anschlägt.

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