Bitcoin kämpft um die 90.000-Dollar-Marke. Analyse zu Kurs, ETFs, Makro-Faktoren und möglichen Szenarien für die kommenden Wochen.
Bitcoin steht erneut im Mittelpunkt der Finanzmärkte. Nach einer bewegten Phase mit deutlichen Schwankungen hat sich der Kurs zuletzt stabilisiert, ohne jedoch einen klaren Trend auszubilden. Anleger blicken gespannt auf die Zone um 90.000 US-Dollar, die sich als psychologisch und technisch entscheidend erwiesen hat. Während institutionelle Käufer weiter aktiv sind, sorgen Abflüsse aus Spot-ETFs und makroökonomische Unsicherheiten für Zurückhaltung. Diese Gemengelage macht die aktuelle Marktphase besonders spannend, denn schon kleine Impulse können eine neue Dynamik auslösen. Der folgende Artikel ordnet die Lage ein, beleuchtet die wichtigsten Kurstreiber und zeigt mögliche Szenarien für die kommenden Tage und Wochen auf.
Bitcoin notiert aktuell im Bereich von rund 89.300 bis 89.500 US-Dollar. Auf Tagesbasis zeigt sich kaum Bewegung, während die Wochenperformance mit rund plus 5,7 Prozent deutlich positiver ausfällt. Auf Sicht von 30 Tagen liegt das Plus bei etwa 2,3 Prozent, was auf eine schrittweise Erholung hindeutet. Gleichzeitig verdeutlichen diese Zahlen, dass der Markt derzeit eher seitwärts tendiert. Käufer und Verkäufer halten sich die Waage, was typisch für eine Konsolidierungsphase nach einem vorherigen Rücksetzer ist.
Diese Ruhe ist jedoch trügerisch. In der Vergangenheit folgten auf ähnliche Phasen häufig starke Ausbrüche in beide Richtungen. Trader beobachten deshalb genau, ob sich oberhalb oder unterhalb der aktuellen Spanne neue Volumenimpulse zeigen. Besonders die Zone um 89.000 bis 90.000 US-Dollar gilt als Dreh- und Angelpunkt für die kurzfristige Entwicklung.
Institutionelle Nachfrage trifft auf ETF-Gegenwind
Ein zentraler Kurstreiber bleibt die institutionelle Nachfrage. Besonders auffällig ist das aggressive Vorgehen von Strategy. Das Unternehmen kaufte zuletzt über 22.000 Bitcoin im Wert von mehr als zwei Milliarden US-Dollar. Solche Käufe senden ein starkes Signal an den Markt und stützen das Narrativ von Bitcoin als langfristigem Wertspeicher. Für viele Anleger sind diese Bewegungen ein Beweis für anhaltendes Vertrauen großer Marktteilnehmer.
Strategy has acquired 22,305 BTC for ~$2.13 billion at ~$95,284 per bitcoin. As of 1/19/2026, we hodl 709,715 $BTC acquired for ~$53.92 billion at ~$75,979 per bitcoin. $MSTR $STRC $STRK $STRF $STRD $STRE https://t.co/6hpAeOxp2I
— Strategy (@Strategy) January 20, 2026
Dem gegenüber stehen jedoch kurzfristige Abflüsse aus US-Spot-Bitcoin-ETFs. Diese Abflüsse entziehen dem Markt Liquidität und wirken bremsend auf den Kurs. Einige Marktbeobachter sehen darin dennoch ein mögliches Kontra-Signal, da übertriebene Skepsis oft Wendepunkte markiert. Kurzfristig bleibt dieser Faktor jedoch ein Risiko, das die Erholung verzögern kann.
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Makroökonomie und Währungen als stille Einflussfaktoren
Neben krypto-spezifischen Nachrichten spielen makroökonomische Entwicklungen eine immer größere Rolle. Bewegungen am Devisenmarkt, insbesondere beim japanischen Yen und geldpolitische Signale der Notenbanken, beeinflussen das globale Risikosentiment. In Phasen von „Risk-On“ profitiert Bitcoin häufig, während „Risk-Off“-Stimmungen Druck erzeugen können. Zuletzt zeigte sich BTC jedoch erstaunlich stabil und reagierte nur gedämpft auf externe Impulse.
Diese Zurückhaltung deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer auf klare Signale warten. Anstehende Wirtschaftsdaten und geldpolitische Entscheidungen könnten deshalb als Katalysator wirken. Sollte das Umfeld risikoaffiner werden, könnte Bitcoin davon überproportional profitieren. Umgekehrt besteht bei einer Verschärfung der Makrolage das Risiko eines schnellen Rücksetzers.
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On-Chain-Daten und technische Schlüsselzonen
Ein Blick auf die On-Chain-Daten zeigt eine Phase der Stabilisierung nach dem letzten Drawdown. Laut Analysen von Glassnode existiert jedoch weiterhin eine deutliche Angebotsdecke im oberen Kursbereich. Dieses sogenannte Overhead-Supply entsteht, wenn viele Anleger auf höheren Niveaus eingestiegen sind und bei Erholungen verkaufen. Dadurch wird jeder Anstieg zunächst gebremst.
Technisch betrachtet bleibt die Zone um 89.000 bis 90.000 US-Dollar entscheidend. Ein nachhaltiger Bruch darüber könnte neue Käufer anziehen und den Weg für einen Test höherer Marken ebnen. Scheitert der Kurs jedoch wiederholt an diesem Bereich, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls in tiefere Regionen.
Szenarien für die kommenden Tage und Wochen
Im Basisszenario dürfte Bitcoin weiter seitwärts tendieren. Ohne klare Impulse von ETF-Flows oder dem Makro-Umfeld bleibt der Markt volatil, aber richtungslos. Diese Phase kann für kurzfristige Trader herausfordernd sein, bietet jedoch Chancen für geduldige Anleger, Positionen aufzubauen. Eine graduelle Erholung ist möglich, sofern wichtige Unterstützungen halten.
Another reason why Bitcoin has been under serious pressure? ETF net outflows.
Over the past 3 months, ETF giants have sold $6.1B worth of $BTC, fueling the crash we've seen.
But don't get scared. They're still sitting on $117B in total AUM 👀 https://t.co/yN8Mbj33Et pic.twitter.com/df6Bm6gTwf
— BATMAN ⚡ (@CryptosBatman) January 23, 2026
Im bullischen Szenario führen neue ETF-Zuflüsse und ein positives Risikosentiment zu einem Ausbruch über die Widerstände. Dann wären schnelle Bewegungen in Richtung 91.000 US-Dollar denkbar. Das bärische Szenario sieht hingegen bei anhaltendem Gegenwind einen Bruch der Schlüsselzone, was einen Rücklauf bis in den Bereich um 84.000 US-Dollar ermöglichen könnte.
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Marktumfeld als Treiber für moderne Wallet-Lösungen
Bitcoin steht erneut im Zentrum der Aufmerksamkeit, ohne derzeit einen klaren Aufwärts- oder Abwärtstrend auszubilden. Schwankende Kurse, makroökonomische Unsicherheiten und gemischte Signale aus dem ETF-Markt prägen das aktuelle Bild. Für Anleger bedeutet diese Phase vor allem eines: Sie müssen flexibel bleiben und jederzeit handlungsfähig sein. Der Bedarf an sicheren, leistungsfähigen und eigenständig kontrollierbaren Lösungen zur Verwaltung digitaler Vermögenswerte wächst spürbar. In genau diesem Umfeld gewinnen nicht-verwahrende Wallets zunehmend an Relevanz – und schaffen günstige Voraussetzungen für Plattformen, die Funktionalität, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit kombinieren.
Weiterentwicklung von Best Wallet mit Version 2.11
Mit dem Release von Version 2.11 setzt Best Wallet seine kontinuierliche Weiterentwicklung konsequent fort. Das Update bringt mehrere praxisnahe Verbesserungen, die vor allem aktiven Nutzern einen spürbaren Mehrwert bieten. Besonders hervorzuheben sind die erweiterten Gas-Kontrollen, mit denen sich Transaktionen beschleunigen oder abbrechen lassen. Dies ist vor allem bei festhängenden oder zeitkritischen Vorgängen auf EVM-kompatiblen Blockchains von Vorteil.
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Erweiterte Funktionen und Nutzererlebnis
Darüber hinaus wurde die App sprachlich ausgebaut und unterstützt nun auch Französisch und Italienisch. Weitere Sprachen befinden sich bereits in Planung, was die internationale Ausrichtung der Plattform unterstreicht. Im Bereich Solana ermöglicht Best Wallet nun den Kauf ausgewählter Upcoming Tokens direkt mit SOL oder USDC. Ergänzend wurde der Rewards-Bereich visuell und funktional überarbeitet und um Sieben-Tage-Streak-Belohnungen ergänzt, um die Nutzerbindung zu stärken.
Guide: Hier kommst zu zur detaillierten Analyse von BEST WALLET
Stärken und Vorteile von Best Wallet
Zu den zentralen Vorteilen zählen die Unterstützung von über 1.000 digitalen Assets, Cross-Chain-Funktionen, eine Upcoming-Tokens-Sektion für frühzeitige Projektentdeckung sowie ein integrierter Zugang zu Staking- und Yield-Farming-Möglichkeiten. Der hauseigene BEST-Token ergänzt das Ökosystem durch Gebührenrabatte, Staking-Erträge und priorisierten Zugang zu Presales. Insgesamt positioniert sich Best Wallet damit als sichere, vielseitige und zukunftsorientierte Lösung für Anleger in einem anspruchsvollen Marktumfeld.
