Bitcoin Prognose: Bullisch! Signal zeigt Trendwende

Updated on Juli 29, 2026 at 8:58 a.m. UTC by · 3 Min. read

Bitcoin hat sich von seinen jüngsten Tiefständen wieder etwas abgesetzt. In den vergangenen 24 Stunden legte die Kryptowährung zeitweise rund zwei Prozent zu und stabilisierte sich erneut oberhalb von 60.000 US-Dollar. Aktuell notiert BTC bei ungefähr 64.300 US-Dollar. Damit ist zwar noch keine dynamische Trendwende bestätigt, doch der erste Rebound macht Hoffnung. Besonders bemerkenswert bleibt, […]

Bitcoin hat sich von seinen jüngsten Tiefständen wieder etwas abgesetzt. In den vergangenen 24 Stunden legte die Kryptowährung zeitweise rund zwei Prozent zu und stabilisierte sich erneut oberhalb von 60.000 US-Dollar. Aktuell notiert BTC bei ungefähr 64.300 US-Dollar. Damit ist zwar noch keine dynamische Trendwende bestätigt, doch der erste Rebound macht Hoffnung. Besonders bemerkenswert bleibt, dass die Tiefs des laufenden Bärenmarktes seit rund sechs Monaten verteidigt werden. Nun liefert auch der Derivatemarkt ein potenziell bullisches Signal. Die aktuelle Entwicklung der Funding Rates deutet darauf hin, dass der extreme Pessimismus seinen Höhepunkt bereits überschritten haben könnte.

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Bitcoin-Prognose: Funding Rates liefern bullisches Signal

Das potenziell bullische Signal stammt von den Funding Rates am Bitcoin-Terminmarkt. Diese regelmäßigen Zahlungen zwischen Long- und Short-Tradern sorgen bei unbefristeten Futures dafür, dass sich deren Preis nicht dauerhaft vom Bitcoin-Spotpreis entfernt. Bei positiven Funding Rates zahlen Long-Positionen an Short-Trader. Negative Werte bedeuten dagegen, dass überwiegend pessimistische Marktteilnehmer für ihre Short-Positionen bezahlen müssen.

Der dargestellte Indikator summiert die Binance-Funding-Raten über einen Zeitraum von 30 Tagen. Dadurch werden kurzfristige Schwankungen geglättet und übergeordnete Stimmungswechsel sichtbar. Zwischen März und Ende Mai war die Kennzahl tief in den negativen Bereich gefallen. Zahlreiche Anleger setzten nach der mehr als 50-prozentigen Bitcoin-Korrektur auf weiter sinkende Kurse.

Genau diese einseitige Positionierung kann jedoch die Grundlage für eine kräftige Gegenbewegung bilden. Steigt Bitcoin trotz zahlreicher Short-Positionen, müssen pessimistische Trader ihre Positionen schließen. Die daraus resultierenden Käufe können den Kurs zusätzlich beschleunigen. Im Mai folgte auf die negativen Funding Rates tatsächlich eine Erholung bis auf rund 82.000 US-Dollar.

Entscheidend ist allerdings nicht allein der vorherige Pessimismus. Laut der Analyse entsteht das eigentliche Signal erst, wenn die aggregierten Funding Rates anschließend wieder in den positiven Bereich drehen. Damit verbessert sich die Positionierung am Terminmarkt, während die übermäßige Negativität abgebaut wurde. Vergleichbare Konstellationen waren unter anderem Ende 2022 sowie im September 2024 zu beobachten und gingen anschließend größeren Bitcoin-Bewegungen voraus.

Aktuell scheint sich ein ähnliches Muster herauszubilden. Die 30-Tage-Summe ist nach einer negativen Phase wieder positiv geworden. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Verkaufsdruck seinen Höhepunkt überschritten hat und sich die Marktstimmung langsam stabilisiert. Eine bestätigte Trendwende ist das Signal allein jedoch nicht. Dafür müsste Bitcoin wichtige Widerstände überwinden und die Erholung mit steigendem Handelsvolumen fortsetzen. Die Funding Rates liefern somit ein konstruktives Frühwarnsignal – aber noch keinen garantierten Beginn eines neuen Bullenmarktes.

Warum es kurzfristig bei Bitcoin spannend werden könnte

Kurzfristig könnte sich bei Bitcoin eine entscheidende Phase anbahnen. Der Analyst Michaël van de Poppe verweist darauf, dass der Aufwärtstrend in den kleineren Zeiteinheiten zuletzt verloren gegangen ist. Das spricht dafür, dass der Markt zunächst noch einmal Schwäche zeigen könnte. Ein Rücksetzer in die Zone zwischen 60.000 und 61.000 US-Dollar wäre demnach keine Überraschung, sondern vielmehr ein normaler Test wichtiger Unterstützungen. Genau diese Kursregion dürfte nun darüber entscheiden, ob Bitcoin lediglich konsolidiert oder ob die Bullen wieder die Kontrolle übernehmen.

Besonders spannend wird die Lage, weil gleich mehrere Faktoren zusammenkommen. Einerseits bleibt das übergeordnete Chartbild laut van de Poppe noch intakt, was grundsätzlich Raum für weiter steigende Kurse lässt. Andererseits ist das Marktumfeld aktuell von geringer Volatilität geprägt, da die Sommerpause das Handelsgeschehen ausbremst. Solche ruhigen Phasen enden häufig in stärkeren Richtungsbewegungen.

Zusätzliche Impulse könnten nun vom makroökonomischen Umfeld kommen. Vor allem die anstehende FOMC-Sitzung dürfte kurzfristig für Bewegung sorgen. Wenn Bitcoin nach einem möglichen Dip die Zone um 61.000 US-Dollar verteidigt und im Anschluss wieder nach oben dreht, wäre das ein konstruktives Signal. Dann könnte sich die laufende Stabilisierung als Sprungbrett für den nächsten Aufwärtsimpuls erweisen.

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