Bitwise zeigt mit dem BITW, wie institutionelle Krypto-Investoren Marktführer regelbasiert abbilden. Die jüngste Anpassung macht deutlich, dass neue Gewinner alte Narrative verdrängen können. Gleichzeitig entsteht mit Bitcoin-L2-Projekten wie Bitcoin Hyper ein weiteres spekulatives Wachstumsfeld.
Bitwise zählt zu den bekanntesten spezialisierten Vermögensverwaltern im Bereich digitaler Assets. Das Unternehmen bietet verschiedene Krypto-Fonds, ETFs, Indexlösungen und institutionelle Anlageprodukte an.
Der Bitwise 10 Crypto Index ETF, kurz BITW, soll Anlegern eine breite Abbildung der größten Krypto-Assets ermöglichen, ohne einzelne Coins selbst auswählen zu müssen. Laut Bitwise bildet BITW einen Index der zehn größten Krypto-Assets ab, die nach bestimmten Kriterien geprüft, nach Marktkapitalisierung gewichtet und monatlich neu ausbalanciert werden. Damit ist der Fonds weniger eine aktive Wette auf einzelne Trends, sondern ein regelbasierter Korb führender Kryptowährungen.
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Aktuelle Änderung: HYPE und XLM rein, DOT und AVAX raus
Aktuell gibt es beim Bitwise 10 Crypto Index ETF eine auffällige Veränderung. Hyperliquid, also HYPE, wurde neu in den Index aufgenommen. Ebenfalls dabei ist nun Stellar Lumens, kurz XLM. Dafür mussten Polkadot und Avalanche weichen. Genau diese Rotation passt zum Grundprinzip eines Indexfonds: Nicht die langfristige Bekanntheit eines Projekts ist entscheidend, sondern die aktuelle Einordnung nach Methodik, Marktgröße, Liquidität und Gewichtungskriterien.
Bitwise 10 Crypto Index ETF (BITW) Adds HYPE, Removes DOT and AVAX
Bitwise has officially added Hyperliquid (HYPE) to the Bitwise 10 Crypto Index ETF (BITW), the world's largest crypto index fund. Hyperliquid posted strong performance in the first half of 2026, recording $1.34… pic.twitter.com/3eF4tiPpj4
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) July 9, 2026
Besonders spannend ist dabei die Aufnahme von Hyperliquid. HYPE war in den vergangenen Monaten eines der stärkeren Krypto-Assets und profitierte von der wachsenden Bedeutung dezentraler Perpetual-Börsen. In dem eingebundenen Post wird auf starkes Wachstum im ersten Halbjahr 2026 verwiesen, unter anderem mit hohem Handelsvolumen, Umsatz und einer massiven Kursentwicklung. Auch aktuelle Berichte bestätigen, dass HYPE nach der jüngsten Indexanpassung mit einer Gewichtung von knapp 1 Prozent im Fonds geführt wird.
Für DOT und AVAX ist der Ausschluss dagegen ein negatives Signal. Beide Projekte bleiben zwar bekannte Layer-1-Ökosysteme, verlieren im Index aber ihren Platz an Coins, die aktuell besser in die Top-10-Systematik passen. Das zeigt zugleich, wie dynamisch der Krypto-Markt bleibt: Frühere Gewinner können zurückfallen, während neue Netzwerke durch Momentum, Marktwert und Nutzung plötzlich institutionelle Sichtbarkeit bekommen.
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Zusammensetzung: Bitcoin dominiert den BITW weiterhin klar
Die aktuelle Zusammensetzung des Bitwise 10 Crypto Index ETF zeigt trotz der neuen Namen weiterhin eine extrem starke Dominanz von Bitcoin. Laut den von dir angehängten Daten per 7. Juli 2026 liegt Bitcoin mit 77,54 Prozent Gewichtung klar an erster Stelle. Ethereum folgt mit 13,04 Prozent. Zusammen machen BTC und ETH damit mehr als 90 Prozent des Fonds aus. Der BITW ist also zwar formal ein Top-10-Krypto-Index, praktisch bleibt er aber stark von den beiden größten digitalen Assets geprägt.
Dahinter folgt XRP mit 4,21 Prozent. Solana kommt trotz der jüngsten Kursschwäche noch auf 2,78 Prozent. Hyperliquid ist neu im Index und erreicht bereits 0,93 Prozent Gewichtung. Danach folgen Cardano mit 0,39 Prozent, Stellar Lumens mit 0,38 Prozent, Chainlink mit 0,34 Prozent, Litecoin mit 0,21 Prozent und Sui mit 0,17 Prozent. Die kleineren Positionen verändern die Gesamtperformance des Fonds damit deutlich weniger als Bitcoin, Ethereum oder XRP.
Interessant ist dennoch die Signalwirkung. HYPE liegt als neues Asset direkt vor etablierten Namen wie Cardano, Stellar, Chainlink, Litecoin und Sui. Das zeigt, wie stark sich die Marktstruktur verändert hat. Hyperliquid wird nicht mehr nur als spekulativer Newcomer wahrgenommen, sondern taucht nun in einem führenden Krypto-Indexprodukt auf. Gleichzeitig verdeutlicht die Entfernung von Polkadot und Avalanche, dass alte Narrative allein nicht reichen. Der Index folgt der aktuellen Marktrealität: Kapitalisierung, Relevanz und relative Stärke entscheiden darüber, welche Coins im Korb bleiben.
Für Anleger bedeutet das: BITW bleibt vor allem ein Bitcoin- und Ethereum-Produkt mit kleiner Beimischung ausgewählter Altcoins. Die monatliche Rebalancing-Struktur sorgt aber dafür, dass neue Marktführer schneller sichtbar werden, sobald sie in die Methodik passen. Genau darin liegt der Zweck eines solchen Index: Er versucht nicht, den nächsten Gewinner vorherzusagen, sondern bildet die jeweils dominierenden Krypto-Assets nach klaren Regeln ab.
Relative Stärke im Presale: Bitcoin Hyper als Bitcoin-L2-Wette
Während der Bitwise-Index vor allem zeigt, welche großen Krypto-Assets sich aktuell institutionell behaupten, entsteht parallel auch in kleineren Marktsegmenten neue Dynamik. Besonders spannend sind dabei Projekte, die Bitcoin nicht nur als digitales Wertaufbewahrungsmittel verstehen, sondern zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten schaffen wollen. Genau hier setzt der Trend rund um Bitcoin-Layer-2-Lösungen an. Denn wenn Bitcoin langfristig mehr als „digitales Gold“ sein soll, braucht es schnellere, günstigere und vielseitigere Anwendungen oberhalb der eigentlichen Bitcoin-Blockchain.
Ein Projekt, das in diesem Zusammenhang aktuell Aufmerksamkeit bekommt, ist Bitcoin Hyper. Der Ansatz: Die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin sollen mit der Geschwindigkeit und Nutzerfreundlichkeit moderner Smart-Contract-Ökosysteme kombiniert werden. Bitcoin Hyper positioniert sich als Layer-2-Lösung für Bitcoin und will dabei Vorteile nutzen, die Anleger bisher eher mit Solana verbinden: schnelle Transaktionen, niedrige Gebühren und eine Umgebung, in der dezentrale Anwendungen, Token, DeFi oder perspektivisch auch neue Finanzprodukte entstehen könnten.
Technisch interessant ist vor allem die geplante Verbindung zwischen Bitcoin-L1 und der neuen L2-Infrastruktur. Über eine Bridge sollen BTC in das Ökosystem eingebunden werden können, während Zero-Knowledge-Technologie zusätzliche Effizienz und Skalierbarkeit ermöglichen soll. Damit würde Bitcoin nicht verändert, sondern funktional erweitert. Genau das ist für viele Anleger der entscheidende Punkt: Die Knappheit und Sicherheit von Bitcoin bleiben bestehen, während neue Anwendungen auf einer zweiten Ebene entstehen können.
Auch der Presale zeigt relative Stärke. Trotz schwachem Marktumfeld soll Bitcoin Hyper bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt haben. Das spricht für anhaltendes spekulatives Interesse, obwohl viele Altcoins weiterhin unter Druck stehen. Zusätzlich wird Staking mit aktuell rund 36 Prozent APY beworben, was kurzfristig weiteres Momentum erzeugen kann.
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