Der jüngste US-Gesetzentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen stößt zunehmend auf Unbehagen. Coinbase, ein einflussreicher Akteur der Branche, hat dem Vorhaben öffentlich die Unterstützung entzogen. CEO Brian Armstrong kritisiert zentrale Inhalte des Digital Asset Market Clarity Act und warnt vor negativen Folgen für Innovation, DeFi und Stablecoins. Erfahre hier mehr!
Coinbase kritisiert den hervorgebrachten US-Gesetzesentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen
Coinbase-CEO Brian Armstrong hat in einem X-Post erklärt, dass die führende US-Kryptobörse den aktuellen Gesetzentwurf des US-Senats zur Regulierung von digitalen Vermögenswerten nicht länger unterstützen kann.
Seiner Meinung nach sei die vorliegende Fassung des Digital Asset Market Clarity Act in der aktuellen Form „wesentlich schlechter als der Status Quo“ für die Branche.
After reviewing the Senate Banking draft text over the last 48hrs, Coinbase unfortunately can’t support the bill as written.
There are too many issues, including:
– A defacto ban on tokenized equities
– DeFi prohibitions, giving the government unlimited access to your financial…— Brian Armstrong (@brian_armstrong) January 14, 2026
Die Distanzierung von Coinbase zum neuen Gesetzesentwurf hatte unmittelbare Folgen: Der Bankenausschuss des US-Senats verschob nämlich die ursprünglich geplante Abstimmung über den Gesetzentwurf.
Es scheint, als müssten sich Anleger nach monatelangen Erwartungen an einen klare und bundesweite Krypto-Regulierungsrahmen noch weiter gedulden.
Das Regelwerk enthalte „zu viele problematische Punkte“ und bremse Innovation aus, statt sie zu fördern
Seinen Kurswechsel begründet Armstrong mit einer detaillierten Prüfung des Gesetzesentwurfs, welcher ursprünglich als wichtiger Schritt zur rechtlichen Einordnung digitaler Vermögenswerte galt.
Laut dem Coinbase-CEO enthält der Entwurf jedoch „zu viele problematische Punkte“. Dazu zählen Regelungen, die Innovation behindern könnten, tokenisierte Aktien einschränken, Freiheiten im DeFi-Sektor beschneiden und Anreizmechanismen bei Stablecoins begrenzen würden.
Die Kritik ist dahingehend bemerkenswert, als dass Coinbase in der Vergangenheit wiederholt und nachdrücklich eine klare und verlässliche Regulierungsgrundlage gefordert hatte.
Nach Ansicht von Armstrong verfehlt der aktuelle Entwurf jedoch die Bedürfnisse der Branche.
Statt Rechtssicherheit zu schaffen, drohe das Gesetz in seiner jetzigen Form die Innovationskraft zu bremsen und die zukünftige Entwicklung des Krypto-Sektors in den USA unabsichtlich und nachhaltig zu gefährden.
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Die US-Gesetzgeber stehen im Bezug auf Krypto nun vor einer zentralen Herausforderung
Gleichzeitig birgt dieser Einigungsprozess Chancen: Er zwingt die Gesetzgeber dazu, sich vorab mit wichtigen Bedenken auseinanderzusetzen, anstatt ein fehlerhaftes Regelwerk voreilig in Kraft zu setzen.
Die aktuelle Verzögerung könnte daher den Weg für eine langfristig tragfähige Regulierung ebnen –also einen Rahmen, der technologische Innovation ermöglicht und zugleich systemische Risiken angemessen berücksichtigt.
Fernab dieser Entwicklung sorgte Coinbase auch durch eine zukunftsorientierte Investition für Schlagzeilen:
