Ethereum-ETFs sammeln im September 723,9 Millionen Dollar ein, während ETH bei 2.700 Dollar auf Widerstand stößt und Glamsterdam näher rückt.
BlackRock und Fidelity gehören zu den größten Treibern der jüngsten Ethereum-ETF-Zuflüsse: Im September sammelten US-Spot-Ethereum-ETFs 723,9 Millionen Dollar ein. Gleichzeitig kämpft ETH am Montag, den 28. September, bei 2.650 Dollar um den Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 2.700 Dollar.
Ethereum-ETFs sammeln im September 723,9 Millionen Dollar ein
Am 23. September flossen laut Daten von TechFlow 104,64 Millionen Dollar in US-Spot-Ethereum-ETFs. BlackRocks Produkt ETHA verzeichnete an diesem Tag 50,8 Millionen Dollar, Fidelitys FETH folgte mit 41,28 Millionen Dollar.
Über den gesamten September kumulierten sich die Zuflüsse auf 723,9 Millionen Dollar, für das laufende Jahr 2026 stehen damit insgesamt 1,66 Milliarden Dollar zu Buche. Das institutionelle Kapital fließt damit ähnlich beständig wie bei den in Bitcoin-ETFs beobachteten Kapitalrotationen zwischen den beiden großen Krypto-Anlageklassen.
Institutionelle Nachfrage trifft auf eine enge Handelsspanne
ETH notiert derzeit über dem 20-, 50- und 200-Tage-Durchschnitt, was auf einen intakten mittelfristigen Aufwärtstrend hindeutet. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 328 Milliarden Dollar braucht selbst eine stark positive Meldung wie die aktuellen ETF-Zahlen jedoch Zeit, um sich spürbar im Kurs niederzuschlagen.
Dass die Nachfrage nicht geradlinig verläuft, zeigen frühere Wochen: Ergänzende Recherchen verweisen auf einen einzelnen Abflusstag am 16. September mit 224,11 Millionen Dollar aus US-Spot-Ethereum-ETFs, verteilt auf mehrere Anbieter. Wie stark solche Rückschläge den Kurs beeinflussen können, lässt sich auch an früheren Ethereum-ETF-Abflüssen ablesen, die ETH zeitweise unter Druck setzten.
ETH testet 2.700 Dollar – technische Marken im Blick
Die Tagesspanne reichte am 28. September laut Bybit von 2.630 bis 2.700 Dollar, bei einem Handelsvolumen von 8,35 Milliarden Dollar. Der tägliche RSI liegt bei 58,82 und signalisiert weder Überkauft- noch Überverkauft-Zustand, während das MACD-Histogramm mit minus 4,59 auf nachlassende Dynamik hindeutet.
Der Widerstand wird bei 2.691 Dollar verortet, die Unterstützung bei 2.623 Dollar. Gelingt ETH die Rückeroberung von 2.800 Dollar, öffnet sich der Weg Richtung 2.950 Dollar; ein Rückfall unter 2.586 Dollar würde das charttechnische Bild dagegen eintrüben. Beide Szenarien bleiben vorerst Möglichkeiten und keine gesicherten Kursziele.
Glamsterdam-Testnet als nächster Meilenstein
Für zusätzliche Aufmerksamkeit könnte das Glamsterdam-Upgrade sorgen, das am 6. Oktober auf dem Testnet aktiv werden soll. Laut ergänzenden Recherchen handelt es sich dabei um den sogenannten Sepolia-Fork; ein konkreter Termin für die Aktivierung auf dem Mainnet im vierten Quartal 2026 steht bislang nicht fest.
Ob das Upgrade tatsächlich frisches Kapital anzieht, bleibt offen – zumal solche Entwicklungen, wie auch bei früheren Ethereum-Kurszielen und institutioneller Akkumulation diskutiert, oft erst mit Verzögerung im Kurs sichtbar werden.
Risikohinweis
Wie bei allen Kryptowährungen gilt: Transaktionen sind pseudonym, viele Plattformen verlangen mittlerweile jedoch eine KYC-Verifizierung. Werbliche Angaben zu einzelnen Vorverkaufsprojekten, die im Umfeld solcher ETF-Meldungen kursieren, sind keine Anlageempfehlung und sollten unabhängig geprüft werden.
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