Die Investmentbank Goldman Sachs sieht in einer aktuellen Mitteilung vom 26. März 2026 Anzeichen für eine Bodenbildung im Kryptosektor. Laut Analyst James Yaro haben die Kursrückgänge dieses Zyklus mittlerweile etwa 90 bis 95 Prozent der historischen Durchschnittswerte von Spitze zu Tiefststand erreicht. Dies macht den aktuellen Markt zu einem attraktiven Einstiegspunkt, insbesondere für Aktien, die […]
Die Investmentbank Goldman Sachs sieht in einer aktuellen Mitteilung vom 26. März 2026 Anzeichen für eine Bodenbildung im Kryptosektor. Laut Analyst James Yaro haben die Kursrückgänge dieses Zyklus mittlerweile etwa 90 bis 95 Prozent der historischen Durchschnittswerte von Spitze zu Tiefststand erreicht. Dies macht den aktuellen Markt zu einem attraktiven Einstiegspunkt, insbesondere für Aktien, die eine hohe Sensibilität für digitale Vermögenswerte aufweisen. Goldman Sachs folgt damit ähnlichen Einschätzungen von Fidelity und Bitwise, die bereits nach dem Bitcoin-Rücksetzer auf 60.000 US-Dollar im Februar von einem möglichen Boden sprachen.
Fokus auf Krypto-Aktien: Coinbase und Robinhood im Blick
Trotz einer Senkung der Kursziele bleibt Goldman Sachs für bestimmte krypto-nahe Wertpapiere optimistisch. Für Coinbase wurde das Ziel auf 235 US-Dollar und für Robinhood auf 91 US-Dollar angepasst, was jedoch immer noch ein Aufwärtspotenzial von 30 bis 35 Prozent gegenüber den aktuellen Kursen impliziert. Da beide Aktien seit ihren Höchstständen im Oktober 2025 um etwa 55 Prozent gefallen sind, betrachtet die Bank das aktuelle Niveau als eine Art Rabatt-Fenster, sofern der breitere Kryptomarkt von hier aus eine Erholung einleitet. Neben diesen beiden Titeln wird auch Figure Technologies (FIGR) als interessanter Einstiegspunkt genannt.
Technische Unterstützung und skeptische Gegenstimmen
Unterstützt wird die These einer Bodenbildung durch den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt (WMA), der derzeit bei etwa 59.000 US-Dollar liegt – ein Niveau, das historisch oft als solide Unterstützung in Bärenmärkten fungierte. Allerdings mahnt der Bericht auch zur Vorsicht und zitiert Daten von Ecoinometrics. Demnach könnte eine vollständige Erholung deutlich länger dauern, als viele Marktteilnehmer erwarten. Die Research-Firma stellt fest, dass tiefere Kursrückgänge die Zeit bis zu einem neuen Rekordhoch massiv verlängern; statistisch gesehen benötigt der Markt pro 10 Prozent Kursverlust etwa 80 Tage für die Erholung.
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