Hyperliquid zählt aktuell zu den wenigen Krypto-Projekten mit klarer relativer Stärke. Während viele Altcoins weiter unter Druck stehen, erreicht HYPE neue Nutzerrekorde und wächst operativ kontinuierlich. Das steigende Handelsvolumen sorgt gleichzeitig für höhere Einnahmen und stärkere Token-Rückkäufe. Genau diese Kombination aus Wachstum, Nachfrage und deflationären Tokenomics macht Hyperliquid für viele Anleger aktuell besonders interessant.
Während sich viele Kryptowährungen weiterhin deutlich unter ihren Höchstständen bewegen, zählt Hyperliquid aktuell zu den größten Gewinnern im gesamten Markt. Allein im vergangenen Monat legte der HYPE-Kurs um rund 33 Prozent zu und erreichte zwischenzeitlich neue Rekordstände oberhalb von 70 US-Dollar. Damit schaffte es Hyperliquid inzwischen sogar in die Top 10 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Die Bewertung liegt bereits bei rund 14 Milliarden US-Dollar – ein Niveau, bei dem viele Anleger normalerweise vorsichtiger werden.
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Dennoch bleibt die Stimmung rund um das Projekt ausgesprochen optimistisch. Die relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt ist auffällig, das Momentum bleibt intakt und immer mehr Analysten sehen Hyperliquid erst am Anfang eines deutlich größeren Wachstumszyklus.
Analyst sieht bei Hyperliquid noch enormes Potenzial
Trotz der bereits beeindruckenden Kursentwicklung bleibt der bekannte Krypto-Analyst Aaron auf X ausgesprochen bullish für Hyperliquid. Seine These basiert dabei nicht primär auf Spekulationen über zukünftige Handelsvolumina, sondern auf einem bereits heute existierenden und stark wachsenden Geschäftsmodell.
Im Mittelpunkt stehen die Stablecoin-Bestände auf der Hyperliquid-Plattform. Laut den jüngsten Daten befinden sich inzwischen rund 6,7 Milliarden US-Dollar an Stablecoins im Ökosystem. Durch die Kooperation mit Coinbase profitiert Hyperliquid von den Erträgen auf diese Einlagen. Bei einem aktuellen Zinsniveau von etwa 4,3 Prozent ergibt sich daraus ein jährlicher Bruttoertrag von knapp 291 Millionen US-Dollar.
Da Hyperliquid laut den zugrunde liegenden Vereinbarungen rund 90 Prozent dieser Erträge vereinnahmen soll, bleiben ungefähr 262 Millionen US-Dollar pro Jahr als Einnahmequelle für das Protokoll übrig – und das noch bevor überhaupt Handelsgebühren oder andere Geschäftsbereiche berücksichtigt werden.
So Hyperliquid is currently making about $262,000,000 per year just on it stablecoins
The hyperliquid:native buybacks will be absurd next bull market as the stables grow on Hyperliquid and more adoption comes to the platform
I genuinely believe HYPE will make a BNB like move… pic.twitter.com/5I1MCswU3O
— Aaron (@AaronSolanaa) June 10, 2026
Genau darin sieht Aaron die eigentliche Investment-Story. Während viele Krypto-Projekte ausschließlich von spekulativer Nachfrage abhängen, generiert Hyperliquid bereits heute einen stetigen Cashflow. Wachsen die Stablecoin-Bestände weiter und steigt gleichzeitig die Nutzung der Plattform, könnten die jährlichen Einnahmen laut Schätzungen langfristig sogar um weitere 300 bis 500 Millionen US-Dollar zulegen.
Besonders relevant für HYPE-Investoren: Ein Teil dieser Erträge fließt über Rückkäufe direkt in das Ökosystem zurück. Steigende Einnahmen bedeuten somit potenziell steigende Buybacks, was den Angebotsdruck reduziert und die Knappheit des Tokens erhöht.
Deshalb zieht Aaron sogar Vergleiche zur frühen Entwicklung von Binance Coin (BNB). Damals sorgten steigende Umsätze und kontinuierliche Token-Rückkäufe für eine jahrelange Aufwertung des Assets. Sollte Hyperliquid seine Marktposition im Bereich des dezentralen Tradings weiter ausbauen, könnte sich ein ähnlicher Mechanismus erneut entfalten.
Hyperliquid wächst bei Volumen und Nutzern gleichzeitig
Die aktuellen Daten von Dune zeigen ein Bild, das langfristig kaum bullischer sein könnte. Besonders auffällig ist, dass Hyperliquid nicht nur steigende Handelsvolumina verzeichnet, sondern gleichzeitig auch kontinuierlich neue Nutzer gewinnt. Genau diese Kombination ist entscheidend. Viele Krypto-Projekte schaffen kurzfristig hohe Volumina durch einzelne Großinvestoren oder Spekulation. Bei Hyperliquid steigt dagegen parallel die Zahl der aktiven Nutzer, was auf eine echte Adoption der Plattform hindeutet.
Seit Ende 2024 hat sich das tägliche Handelsvolumen deutlich erhöht und bewegt sich regelmäßig im zweistelligen Milliardenbereich. Gleichzeitig klettert die Zahl neuer Nutzer auf neue Höchststände. Zuletzt wurden sogar Spitzenwerte von über 6.000 neuen Accounts pro Tag erreicht. Das deutet darauf hin, dass Hyperliquid Marktanteile von zentralisierten und dezentralen Konkurrenten gewinnt.
Besonders wichtig: Das Wachstum erfolgt über einen langen Zeitraum und nicht nur in einer kurzfristigen Hype-Phase. Damit entsteht ein zunehmend stärkerer Netzwerkeffekt. Mehr Nutzer sorgen für mehr Liquidität, bessere Handelsbedingungen und wiederum mehr Nutzer. Genau solche Entwicklungen bilden häufig die Grundlage für langfristige Marktführer im Kryptosektor.
Warum die Tokenomics von HYPE aktuell so bullisch wirken
Neben dem operativen Wachstum sorgen vor allem die Tokenomics für Optimismus. Während viele große Kryptowährungen ihre Umlaufmenge kontinuierlich erhöhen, entwickelt sich HYPE aktuell in die entgegengesetzte Richtung. Die annualisierte Angebotsentwicklung liegt laut den veröffentlichten Daten bei rund -3 Prozent. Das bedeutet, dass das Angebot langfristig sogar schrumpft.
Möglich wird dies durch das Rückkaufmodell von Hyperliquid. Ein Großteil der Protokolleinnahmen wird genutzt, um HYPE-Token am Markt zurückzukaufen. Anschließend werden diese dauerhaft aus dem Umlauf entfernt. Bereits mehr als 46 Millionen HYPE-Token wurden auf diesem Weg vernichtet.
Why $HYPE is quietly becoming one of the strongest tokens in crypto right now.
While most tokens keep printing more supply, Hyperliquid is doing the opposite — and doing it aggressively.
Check the numbers (real-time from hl dot eco):$HYPE: -3.02% annualized supply growth →… pic.twitter.com/odKWQl21Xr
— Hyperliquid Daily (@HYPERDailyTK) June 10, 2026
Dadurch entsteht ein attraktiver Kreislauf: Steigt das Handelsvolumen auf der Plattform, wachsen die Einnahmen. Höhere Einnahmen führen zu größeren Rückkäufen. Größere Rückkäufe reduzieren das verfügbare Angebot.
Gleichzeitig wächst die Nachfrage durch neue Nutzer und Investoren. Genau dieser Mechanismus erinnert viele Anleger an die frühen Jahre von BNB. Während Ethereum und Solana derzeit weiterhin leicht inflationär bleiben, verfügt Hyperliquid über einen seltenen deflationären Ansatz, der bei anhaltendem Plattformwachstum langfristig erheblichen Rückenwind für den Token schaffen könnte.
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