Der Kryptomarkt bleibt schwach, während XRP erneut unter 1,10 US-Dollar fällt. Dennoch signalisiert der Monatschart eine mögliche Erschöpfung des bisherigen Abwärtstrends. Gleichzeitig zeigt Bitcoin Hyper im Presale auffällige relative Stärke.
Der Kryptomarkt gerät am Freitag erneut leicht unter Druck. Bitcoin fällt zeitweise bis in den Bereich von 63.000 US-Dollar zurück und gibt damit einen Teil der jüngsten Erholung wieder ab. Auch XRP kann sich der Schwäche nicht entziehen: Der Altcoin verliert binnen 24 Stunden rund zwei Prozent und rutscht erneut deutlich unter 1,10 US-Dollar. Aktuell notiert XRP nur noch bei etwa 1,06 US-Dollar. Damit rückt auch die psychologisch wichtige Marke von 1 US-Dollar wieder näher. Der übergeordnete Abwärtstrend bleibt intakt. Eine technische Konstellation könnte nun jedoch zumindest die Chance auf eine stärkere Gegenbewegung eröffnen.
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Seltenes Kaufsignal: Steht XRP vor einer Trendwende?
Der bekannte Krypto-Analyst Ali Martinez verweist aktuell auf eine auffällige Kombination verschiedener technischer Signale. Demnach zeigt der XRP-Monatschart ein Kaufsignal des sogenannten TD Sequential. Dieser Indikator wurde entwickelt, um mögliche Erschöpfungsphasen eines bestehenden Trends und potenzielle Wendepunkte frühzeitig zu erkennen. Ein bullisches Signal entsteht grundsätzlich nach einer längeren Serie schwacher Kerzen, wenn der Verkaufsdruck technisch als zunehmend ausgereizt gilt.
XRP: BREAKOUT AHEAD!?
The monthly chart is flashing a TD Sequential buy signal, while the hourly chart shows $XRP consolidating inside a symmetrical triangle.
A breakout above $1.13 could open the door to a 20% rally toward $1.35. https://t.co/LSkn4NoAWP pic.twitter.com/8LtBFkCSOE
— Ali Charts (@alicharts) July 16, 2026
Gerade im Monatschart ist eine solche Formation interessant, da Signale in hohen Zeiteinheiten grundsätzlich eine längerfristige Entwicklung abbilden. Das Kaufsignal bedeutet allerdings nicht automatisch, dass XRP unmittelbar einen neuen Aufwärtstrend startet. Vielmehr deutet es darauf hin, dass sich die Dynamik des bisherigen Abverkaufs abschwächen und eine Bodenbildungsphase beginnen könnte.
Zusätzlich konsolidiert XRP laut Martinez im Stundenchart innerhalb eines symmetrischen Dreiecks. Dabei nähern sich eine fallende Widerstandslinie und eine steigende Unterstützungslinie immer weiter an. Solche Formationen gehen häufig einer deutlicheren Volatilitätsbewegung voraus, geben deren Richtung aber zunächst nicht eindeutig vor.
Entscheidend wäre deshalb ein bestätigter Ausbruch über den Widerstandsbereich bei rund 1,13 US-Dollar. Martinez hält anschließend eine Bewegung in Richtung 1,35 US-Dollar für möglich, was vom Ausbruchsniveau aus einem Potenzial von knapp 20 Prozent entsprechen würde. Fällt XRP hingegen unter die untere Dreiecksbegrenzung und anschließend unter 1 US-Dollar, würde sich das bullische Szenario zunächst deutlich abschwächen.
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Vom möglichen XRP-Rebound zum nächsten Bitcoin-Layer-2-Trend
Sollte sich die Stimmung am Kryptomarkt stabilisieren, könnten nicht nur etablierte Altcoins wie XRP profitieren. Häufig fließt neues Kapital anschließend verstärkt in kleinere Projekte, die ein aktuelles Narrativ mit einer noch niedrigen Marktbewertung verbinden. Besonders Bitcoin-Layer-2-Lösungen bleiben dabei interessant: Sie sollen die hohe Sicherheit und Liquidität von Bitcoin mit schnelleren Transaktionen, niedrigeren Gebühren und zusätzlichen Anwendungen wie DeFi, Staking oder dezentralen Börsen verbinden.
Ein Projekt, das trotz des schwachen Marktumfelds relative Stärke zeigt, ist Bitcoin Hyper. Der laufende Presale hat mittlerweile fast 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit hält die Nachfrage an, obwohl Bitcoin und zahlreiche Altcoins weiterhin in einem übergeordneten Abwärtstrend notieren. Diese Kapitalaufnahme deutet zumindest darauf hin, dass das Bitcoin-L2-Narrativ bei spekulativ orientierten Anlegern weiterhin Aufmerksamkeit erhält.
Technologisch möchte Bitcoin Hyper Eigenschaften zweier großer Netzwerke miteinander verbinden. Bitcoin soll als Basis- beziehungsweise Abwicklungsschicht dienen, während die Ausführung von Transaktionen über eine Umgebung auf Grundlage der Solana Virtual Machine erfolgt. Dadurch verspricht das Projekt eine höhere Geschwindigkeit, geringe Kosten und die Unterstützung komplexerer Anwendungen. Eine Canonical Bridge soll BTC von der Bitcoin-Blockchain auf die Layer-2-Lösung übertragen. Zero-Knowledge-Technologie soll dabei helfen, Transaktionen beziehungsweise Zustandsänderungen zu verifizieren und anschließend auf Bitcoin zu verankern.
Zusätzliche Nachfrage soll durch das Staking des nativen HYPER-Tokens entstehen. Für Presale-Teilnehmer wird derzeit eine variable Rendite von rund 36 Prozent APY ausgewiesen. Der Token soll später unter anderem für Gebühren, Staking und Governance innerhalb des Netzwerks eingesetzt werden. Das starke Presale-Ergebnis liefert Bitcoin Hyper somit bullisches Momentum, bevor der Token regulär am Markt gehandelt wird.
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