Krypto Nachrichten: Money-Supply explodiert – bullisch für BTC?

Updated on Mai 15, 2026 at 8:41 am UTC by · 5 Min. read

Bitcoin fällt erneut unter 80.000 US-Dollar, doch fundamentale Entwicklungen sprechen langfristig weiter für die Kryptowährung. Analysten verweisen auf die stark steigende globale Geldmenge und sehen Bitcoin zunehmend als Schutz gegen Geldentwertung.

Bitcoin steht weiter unter Druck. In den vergangenen 24 Stunden fiel der Kurs erneut unter die Marke von 80.000 US-Dollar und bestätigt damit die angespannte Stimmung am Kryptomarkt. Viele Anleger warten derzeit auf neue Impulse, nachdem die starke Erholung aus dem Frühjahr zuletzt deutlich an Dynamik verloren hat.

Dennoch bleibt das langfristige Bild für zahlreiche Analysten konstruktiv. Denn während kurzfristig Risikoaversion dominiert, sprechen fundamentale Entwicklungen im globalen Finanzsystem weiterhin für Bitcoin. Vor allem die steigende Geldmenge, expansive Zentralbankpolitik und die Debatte um Kaufkrafterhalt rücken Bitcoin erneut als makroökonomisches Asset in den Fokus institutioneller Investoren.

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Globale Geldmenge steigt massiv: Neue Dynamik beim Money Supply

Der bekannte Makro-Analyst „The Kobeissi Letter“ verweist aktuell auf eine massive Expansion der weltweiten Geldmenge. Laut den jüngsten Daten liegt die globale Money Supply inzwischen bei einem Rekordwert von 121,9 Billionen US-Dollar. Allein in den vergangenen zwei Jahren stieg die Geldmenge demnach um rund 17,1 Billionen US-Dollar beziehungsweise 16 Prozent. Seit dem Tiefpunkt im Jahr 2022 beträgt der Anstieg sogar rund 27 Billionen US-Dollar oder 28 Prozent.

Besonders relevant: Die globale Geldmenge wächst derzeit laut Kobeissi Letter mit einer annualisierten Rate von sieben bis acht Prozent pro Jahr. Parallel dazu sprang auch die US-M2-Geldmenge innerhalb eines Jahres um rund eine Billion US-Dollar auf inzwischen 22,7 Billionen US-Dollar an. Genau diese Entwicklung gilt für viele Bitcoin-Bullen als entscheidender Treiber.

Denn eine steigende Geldmenge bedeutet langfristig eine Verwässerung klassischer Fiat-Währungen. Während Zentralbanken ihre Bilanzen ausweiten und Liquidität in die Märkte fließt, bleibt Bitcoin auf 21 Millionen Coins begrenzt. Genau dieser Kontrast zwischen expansivem Geldsystem und künstlicher Knappheit wird von vielen Investoren zunehmend als strukturelles Argument für Bitcoin gesehen. Historisch zeigte sich zudem häufig eine positive Korrelation zwischen wachsender Liquidität und steigenden Risiko-Assets – wovon Bitcoin in früheren Marktphasen erheblich profitierte.

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Fidelity und Onramp sehen Bitcoin als Schutz vor Geldentwertung

Besonders bullish äußerte sich zuletzt Fidelity Digital Assets. Die Analysten argumentieren, dass Bitcoin nicht primär als Hedge gegen kurzfristige Verbraucherpreisinflation verstanden werden sollte, sondern vielmehr als Absicherung gegen monetäre Inflation und die langfristige Ausweitung der Geldmenge. Laut Fidelity zeigte sich in den vergangenen 15 Jahren eine Korrelation von rund 87 Prozent zwischen der globalen M2-Geldmenge und der Bitcoin-Performance.

Die Analysten betonen dabei, dass viele Kritiker Bitcoin während der CPI-Spitzen im Jahr 2022 vorschnell abgeschrieben hätten. Inflation sei jedoch häufig ein nachlaufender Indikator, während Märkte deutlich früher reagieren. Genau deshalb könne Bitcoin bereits dann steigen, wenn Investoren zukünftige Geldentwertung erwarten.

Auch das Research-Unternehmen Onramp schlägt in eine ähnliche Kerbe. Dort verweist man darauf, dass die Bilanzsumme der US-Notenbank inzwischen einen immer größeren Anteil der gesamten Geldmenge ausmacht. Während die Fed-Bilanz vor der Finanzkrise 2008 noch etwa 12 Prozent der Geldmenge entsprach, stieg dieser Wert laut Onramp inzwischen auf rund 39 Prozent an.

Für viele Bitcoin-Befürworter zeigt diese Entwicklung ein strukturelles Problem des klassischen Finanzsystems: Zentralbanken schaffen immer mehr Liquidität, wodurch die Kaufkraft staatlicher Währungen langfristig unter Druck geraten könnte. Bitcoin werde deshalb zunehmend als alternatives Wertspeicher-Asset wahrgenommen – ähnlich wie digitales Gold, jedoch mit mathematisch begrenztem Angebot. Gerade in einem Umfeld steigender globaler Liquidität bleibt das langfristige Narrativ damit für zahlreiche Analysten klar bullish.

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Bitcoin-L2 als neues Narrativ? Warum Projekte wie Bitcoin Hyper Aufmerksamkeit erhalten

Damit Bitcoin langfristig neue Kursdynamik entwickeln kann, dürften viele Analysten zufolge zusätzliche Narrative und neue Anwendungsfälle entscheidend werden. Denn die reine Funktion als Wertspeicher bleibt zwar zentral, doch im Wettbewerb mit schnelleren Smart-Contract-Blockchains wie Solana oder Ethereum stellt sich zunehmend die Frage nach zusätzlichem Nutzen innerhalb des Bitcoin-Ökosystems.

Genau hier rückt derzeit das Thema Bitcoin-L2 stärker in den Fokus.

Layer-2-Technologien sollen Bitcoin funktional erweitern und gleichzeitig die Sicherheit des Netzwerks nutzen. Ziel ist es, schnellere Transaktionen, günstigere Gebühren und komplexere Anwendungen direkt rund um Bitcoin zu ermöglichen. Viele Marktbeobachter sehen darin einen potenziellen Wachstumsmarkt, weil neue Anwendungen letztlich auch die Nachfrage nach nativen Bitcoins erhöhen könnten. Denn zahlreiche L2-Modelle benötigen BTC als Basis-Asset oder zur Absicherung der Infrastruktur.

Ein Projekt, das in diesem Zusammenhang aktuell vergleichsweise viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Das Konzept kombiniert laut Entwicklern Elemente des Bitcoin-Netzwerks mit Technologien, die eher aus dem Solana-Ökosystem bekannt sind. Im Mittelpunkt steht dabei eine Layer-2-Infrastruktur mit Fokus auf hohe Skalierung und schnellere Transaktionsabwicklung. Zusätzlich setzt das Projekt auf eine zk-Proof-Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2, wodurch Vermögenswerte effizient zwischen den Netzwerken transferiert werden sollen.

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Spannend für viele Anleger bleibt zudem die relative Stärke des Projekts im laufenden Presale. Trotz des insgesamt schwachen Marktumfelds wurden laut Projektangaben bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das deutet auf anhaltendes Interesse spekulativer Investoren hin, die gezielt nach neuen Narrativen im Bitcoin-Sektor suchen.

Hinzu kommt ein Staking-Modell mit Renditen von derzeit rund 36 Prozent APY, das zusätzliche Nachfrage erzeugen soll. Der Preis steigt heute wieder, erste Buchgewinne sind direkt möglich.

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