Solana Analyse: „Kaufen, bevor SOL über 80 $ ausbricht“

On Juni 22, 2026 at 11:26 am UTC by · 4 Min. read

Solana bleibt charttechnisch angeschlagen, doch fundamental entstehen neue Impulse. Der SOL-Kurs notiert weiter deutlich unter dem Allzeithoch und kämpft mit wichtigen Widerständen. Besonders die Zone zwischen 75 und 80 US-Dollar entscheidet nun über das kurzfristige Momentum. Gleichzeitig sorgt eine neue Banking-Partnerschaft aus Südkorea für Hoffnung auf reale Solana-Adoption.

Solana wirkt angeschlagen. Der SOL-Kurs notiert weiter unter 74 US-Dollar und bleibt damit über 70 Prozent vom früheren Allzeithoch entfernt. Auch kurzfristig fehlt es an überzeugendem Momentum, während der übergeordnete Bärenmarkt intakt bleibt.

Dennoch rückt der Altcoin wieder stärker in den Fokus einiger Analysten. Denn nach monatelanger Schwäche könnte sich im Chart eine wichtige Akkumulationszone gebildet haben. Besonders spannend: Ein bekannter Marktbeobachter verweist nun auf die Zone rund um 80 US-Dollar. Sollte SOL diesen Bereich zurückerobern, könnte aus der aktuellen Bodenbildung ein bullischer Reclaim entstehen. Was zeigt uns die neueste Solana Prognose?

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Analyst: Solana vor 80-Dollar-Ausbruch kaufen?

Der Analyst Ansem sieht die aktuelle Kursphase bei Solana weniger als entscheidenden Moment für kurzfristige Trader, sondern vielmehr als relevante Positionierungszone. Seine These: Die frühe Kursbewegung „down here“ sei weitgehend unwichtig, solange SOL weiterhin in der unteren Akkumulationsstruktur handelt. Entscheidend werde vielmehr, nicht an der Seitenlinie zu stehen, wenn Solana den Bereich um 80 US-Dollar zurückerobert.

Damit verweist er auf ein klassisches Setup: mehrere Monate Seitwärtsphase, ein falscher Ausbruch nach unten und anschließend ein Reclaim. Solche Strukturen gelten in der technischen Analyse oft als potenzielle Bodenbildungsformationen. Denn wenn Verkäufer unterhalb einer Range keine Anschlussdynamik erzeugen können und der Kurs anschließend wieder zurück in die alte Handelsspanne steigt, kann dies auf absorbierten Verkaufsdruck hindeuten.

Besonders wichtig ist laut Ansem nun die Marke von rund 80 US-Dollar. Oberhalb dieser Zone könnte sich das Chartbild spürbar aufhellen. Dann wäre nicht nur die kurzfristige Schwäche neutralisiert, sondern auch ein erstes Signal vorhanden, dass Käufer wieder Kontrolle übernehmen. Bis dahin bleibt SOL jedoch in einer schwierigen Lage: Der Trend ist schwach, das Sentiment extrem negativ und nachhaltiges Momentum fehlt weiterhin.

Solana Analyse: Dieser Widerstand entscheidet jetzt

Etwas vorsichtiger zeigt sich aktuell Ali Martinez. Der Analyst verweist darauf, dass Solana nach einem validierten TD-Sequential-Kaufsignal zwar eine deutliche Erholung zeigen konnte. Der Kurs stieg laut seiner Analyse von 68,46 US-Dollar bis auf 74,27 US-Dollar. Damit gelang kurzfristig ein Rebound von rund 8,4 Prozent. Doch genau an dieser Stelle trifft SOL nun auf einen massiven Widerstandsbereich.

Im Fokus steht bei Ali Martinez vor allem der 4-Stunden-Chart. Dort habe sich ein Verkaufssignal gebildet, während Solana die TD-Setup-Widerstandslinie bei rund 74,65 US-Dollar testet. Zusätzlich liegt in diesem Bereich auch der 200er-SMA im 4-Stunden-Chart bei etwa 75 US-Dollar. Damit entsteht ein eng gebündelter technischer Widerstand, der kurzfristig über die weitere Richtung entscheiden dürfte.

Solange SOL diesen Bereich nicht überzeugend überwindet, sieht Martinez eher die Gefahr eines kleinen Rücksetzers. Als mögliches erstes Ziel nennt er die Rückkehr in Richtung 71 US-Dollar. Bei stärkerem Verkaufsdruck könnte sogar ein erneuter Test der Tiefs um 68 US-Dollar folgen. Damit bleibt die Lage ambivalent: Über 75 und später 80 US-Dollar würde Solana bullischer wirken. Scheitert der Kurs jedoch am aktuellen Widerstand, droht zunächst eine weitere Abkühlung.

Solana-News: Toss Bank testet Remittances auf Solana

Fundamental gibt es für Solana nun eine positive Nachricht aus Südkorea. Toss Bank, eine große digitale Bank des Landes, arbeitet laut aktuellen Berichten mit der Solana Foundation zusammen, um einen Proof of Concept für globale Überweisungen und Settlement zu starten. In der ersten Phase soll konkret geprüft werden, ob Stablecoin-Transfers über das Solana-Netzwerk technisch und wirtschaftlich sinnvoll für internationale Zahlungen genutzt werden können. Toss Bank bringt dabei die Bankerfahrung und das Kundenerlebnis ein, während Solana die Blockchain-Infrastruktur liefert.

Das ist deshalb ein potenzieller Treiber, weil es nicht nur um ein kleines Krypto-Experiment geht, sondern um einen realen Banking-Usecase: schnellere und günstigere grenzüberschreitende Zahlungen. Berichte verweisen auf rund 15 Millionen Kunden, die perspektivisch von solchen Lösungen profitieren könnten. Genau solche Anwendungen passen zum Solana-Narrativ: hohe Geschwindigkeit, niedrige Gebühren und zunehmende Nutzung im Bereich Stablecoins, Payments und institutioneller Infrastruktur.

Kurzfristig ändert diese Partnerschaft den schwachen SOL-Chart noch nicht automatisch. Aber fundamental stärkt sie die These, dass Solana trotz Bärenmarkt weiter als Infrastruktur für echte Finanzanwendungen getestet wird. Besonders spannend: Toss hatte bereits Anfang 2026 einen internationalen Überweisungsservice gestartet, bei dem Nutzer den Transferprozess in Echtzeit verfolgen können. Die Solana-PoC könnte nun der nächste Schritt sein, um klassische Remittance-Dienste mit Onchain-Settlement und Stablecoins effizienter zu machen.

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