Trotz starker Kursverluste setzt eine wachsende Zahl von Solana-Anlegern auf Akkumulation – erste Signale deuten auf eine Bodenbildung hin.
Viele Anleger blicken aktuell mit Sorge auf den Kryptomarkt, denn die Solana-Blockchain steht unter massivem Verkaufsdruck, und der Kurs bewegt sich seit Tagen in Richtung der 90-US-Dollar-Marke. Wer jedoch glaubt, dass Panikverkäufe und das schnelle Ergreifen der Flucht das Bild dominieren, täuscht sich:
Gerade langfristig orientierte Investoren nutzen die aktuelle Schwächephase, um ihre Bestände gezielt aufzustocken und Solana zu akkumulieren. Damit unterscheidet sich die Situation von früheren Crashphasen – und könnte, wie On-Chain-Daten nahelegen, ein Signal für einen möglichen Boden sowie einen Wendepunkt an den Märkten darstellen.
Solana im Abwärtssog – aber das große Geld kauft weiter
Der rapide Rückgang des Solana-Kurses hat nicht nur die Bären, sondern auch zahlreiche Trading-Strategen auf den Plan gerufen. Während der Chart auf Tagesbasis zuletzt ein fallendes Keilmuster ausbildete, halten institutionelle Investoren und große Wallets an ihrer Überzeugung fest: Trotz hoher Volatilität werden weiterhin Millionen SOL akkumuliert. Diese Phase erinnert an das Verhalten im vergangenen Zyklus, als ähnliche Chartmuster mit einer nachhaltigen Trendwende in Richtung Norden verbunden waren. Statt hektischer Verkäufe beobachten Marktteilnehmer zunehmend ruhiges Abwarten, was auf ein schwindendes Momentum der Bären deutet.
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On-Chain-Kennzahlen signalisieren Unterbewertung und Sättigung der Bären
Eine besonders aufschlussreiche On-Chain-Kennzahl ist das MVRV (Market Value to Realized Value)-Verhältnis, das derzeit bei niedrigen 0,65 notiert – dem tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Ein Wert unter eins signalisiert, dass die Mehrheit der Halter aktuell im Verlust ist, was man häufiger am Ende einer Korrektur als am Anfang eines größeren Ausverkaufs beobachtet. Historisch gesehen hat eine längere Phase dieser Unterbewertung den Verkaufsdruck reduziert und zu einer Stabilisierung des Marktes beigetragen. Anleger warten ab und hoffen auf eine Trendumkehr, statt panikartig zu verkaufen.
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— Solana (@solana) February 3, 2026
Die Rolle der langfristigen Halter: Vertrauen trotz Buchverlusten
Interessant ist zudem der Vergleich zwischen realisiertem Preis und aktuellem Kurs: In Phasen, in denen der realisierte Preis höher liegt als der Marktpreis, hat das in der Vergangenheit oft ein Makro-Boden markiert. Ein Blick zurück ins Frühjahr 2025 zeigt: Auch damals fiel Solana unter ein ähnliches Niveau und die Halter begannen, verstärkt nachzukaufen – ohne dass es zu massenhaften Panikverkäufen kam. Stattdessen etablierte sich ein neues Vertrauen, das einen langsamen, aber stetigen Kursaufschwung einleitete. Das heutige Verhalten erinnert auffallend an diese Situation.
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Massive Akkumulation – das stille Statement großer Marktteilnehmer
Seit Dezember 2025 wurden laut On-Chain-Analysen rund fünf Millionen SOL aufgekauft – ein Volumen im Wert von etwa 455 Millionen US-Dollar. Gerade Großanleger senden mit ihrem Engagement ein klares Signal: Sie erwarten, dass diese Schwächephase eher eine günstige Einstiegschance als den Vorboten eines langfristigen Bärenmarktes darstellt. Der stetige Aufbau von Positionen durch kapitalkräftige Akteure steht in der Geschichte von Solana häufig am Anfang größerer Erholungsbewegungen. Kommt es wie früher zu einer Trendwende, profitieren besonders die jetzt aktiven Investoren.
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— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) February 5, 2026
Charttechnische Perspektive: Kommt der nächste Ausbruch?
Technisch gesehen hat der Solana-Kurs den unteren Rand des aktuellen Keilmusters erreicht. Solche Formationen stehen oft am Ende einer Korrektur und leiten nicht selten starke Gegenbewegungen ein. Ein Beispiel: Im Frühjahr 2025 hielt Solana eine wichtige Supportzone – danach folgte ein Kurssprung von etwa 43 Prozent. Auch jetzt ist ein solcher Impuls denkbar, sofern der Kurs über 104 US-Dollar klettern und diesen Bereich als neue Unterstützung etablieren kann. Das mittelfristige Ziel nach einem Ausbruch aus dem Keilmuster beziffern Experten auf bis zu 156 US-Dollar, sofern die Aufwärtsdynamik anhält.
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Risikoanalyse: Was spricht gegen die bullische Wende?
Natürlich birgt das aktuelle Muster auch Risiken: Sollte die Akkumulation stoppen oder die Stimmung kippen, wäre ein erneutes Abrutschen unter die 83-Dollar-Marke möglich – einige Charttechniker sehen dann sogar Zielbereiche bei 75 Dollar oder darunter. Ein Bruch dieser kritischen Zonen könnte das bislang bullische Setup auflösen und einen neuerlichen Abwärtstrend einläuten. Technische Analysten warnen daher: Die Kursentwicklung steht an einem Scheideweg und ist in hohem Maße von Marktpsychologie und weiterem Käuferinteresse abhängig.
BREAKING: Bitcoin drops below $71,000 and ETH drops below $2,100 as selling pressure mounts.
Levered liquidations in crypto are nearing $800 million in 24 hours. pic.twitter.com/3Kg4SOoFwH
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) February 5, 2026
Makro-Betrachtung: Wo steht Solana im Krypto-Marktzyklus?
Die Marktbewegungen bei Solana spiegeln ein häufig zu beobachtendes Muster aus vergangenen Bären- und Bullenphasen wider: Nachdem eine längere Liquidationswelle viele schwache Hände aus dem Markt gedrängt hat, setzen erfahrene Investoren gezielt auf Akkumulation und warten auf den nächsten Ausbruchsimpuls. Der gegenwärtige Zustand scheint zu signalisieren, dass der Markt eine Sättigung des Negativtrends erreicht hat und jetzt eine Stabilisierung stattfinden könnte. Der Einfluss von Großanlegern und On-Chain-Trends gewinnt gerade in dieser Marktphase an Bedeutung.
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Fazit: Geduld und Strategie gefragt – Wer jetzt investiert, braucht Weitblick
Die jüngste Entwicklung am Solana-Markt zeigt eindrucksvoll: Nicht Panik, sondern strategische Umsicht und unternehmerisches Kalkül dominieren bei den großen Marktteilnehmern. Ob der aktuelle Keil ein klarer Wendepunkt ist, hängt von den kommenden Wochen ab – bleiben Akkumulation und das ruhige Marktbild erhalten, besteht mittelfristig die Chance auf deutliche Kursgewinne. Der Einbruch hat viele verunsichert, doch wie schon mehrfach in der Vergangenheit könnten sich Geduld und antizyklisches Handeln auch jetzt wieder auszahlen. Anleger sollten jedoch stets ihr persönliches Risikomanagement im Auge behalten.
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