Trump-Token dreht auf: WLFI springt +23 Prozent

On Feb. 18, 2026 at 4:28 pm UTC by · 2 Min. read

WLFI steigt am 18. Februar deutlich, begleitet von stark anziehendem Handelsvolumen. Was hinter der Kursrally steckt.

Teaser: Während der restliche Markt eher zäh wirkt, legt World Liberty Financial (WLFI) am 18. Februar spürbar zu. Auslöser ist ausgerechnet ein exklusives Mar-a-Lago-Event – doch im Hintergrund läuft bereits politischer Gegenwind an.

WLFI zieht an – der Markt schaut erst mal nur zu

WLFI gehört am Mittwoch zu den auffälligsten Bewegungen unter den größeren Coins: CoinGecko weist einen Kurs von rund 0,12 US-Dollar aus, bei einem 24-Stunden-Plus von gut 23 Prozent.

Begleitet wird das Kursfeuerwerk von einer klaren Belebung der Aktivität: CoinGecko beziffert das 24h-Handelsvolumen auf rund 420 Millionen US-Dollar; einem sprunghaften Anstieg gegenüber dem Vortag. Gleichzeitig steht die Marktkapitalisierung bei rund 3,40 Milliarden US-Dollar.

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Mar-a-Lago als Kurs-Katalysator: Was beim „World Liberty Forum“ geplant ist

Der zeitliche Zusammenhang ist auffällig: Am 18. Februar veranstaltet World Liberty Financial im Trump-Resort Mar-a-Lago das World Liberty Forum – laut offizieller Event-Seite „invite only“. Das Treffen ist bekannt als Zusammenkunft prominenter Wall-Street- und Branchenköpfe zusammen mit politischen Akteuren.

Ein Blick in die veröffentlichte Agenda zeigt, worauf das Format zielt: Panels wie „Strengthening the Dollar in a Digital World“ oder „The Stablecoin Moment: From Financial Primitive to Global Infrastructure“ stellen Stablecoins und Dollar-Dominanz ins Zentrum. Dazu kommt Kulturprogramm mit Krypto-Randnotiz: Nicki Minaj ist in einem Slot mit dem Titel „Owning the Culture: The Business of Music in a Creator-Led Economy“ angekündigt.

Gastgeber sind Donald Trump Jr. und Eric Trump sowie Zach und Alex Witkoff. Laut offizieller Speaker-Liste sind neben Politik- und Behördennamen auch prominente Führungskräfte aus dem Finanz- und Krypto-Umfeld gelistet.

Der politische Haken: CFIUS, UAE und ein 500-Millionen-US-Dollar-Stichwort

Parallel zum Event läuft die politische Debatte heiß. Elizabeth Warren und Andy Kim (beide Demokraten im Senate Banking Committee) fordern Finanzminister Scott Bessent auf, die nationalen Sicherheitsrisiken in World Liberty Financial für 500 Millionen US-Dollar zu prüfen.

Wichtig für die Einordnung: CFIUS ist ein vom US-Finanzministerium geführtes, ressortübergreifendes Gremium, das ausländische Investitionen auf Sicherheitsrisiken abklopft. Kritiker sehen eine problematische Überlappung aus Regulatoren, Finanzhäusern und einem Trump-nahen Business, andere halten das rechtlich nicht zwingend für außergewöhnlich.

Warum der Kurs ausgerechnet jetzt reagiert

Aus Marktsicht wirkt das Setup wie gemacht für kurzfristige Impulse: Ein exklusives Event, viel mediale Aufmerksamkeit, dazu ein Token, der auf großen zentralen Börsen gehandelt wird. Wenn dann das Volumen binnen 24 Stunden deutlich hochschießt, genügt oft schon ein kleiner Nachfrageüberhang, um den Kurs nach oben zu drücken.

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