183,5 Millionen Dollar: Institutionelle XRP-ETF-Positionen offengelegt

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XRP-ETF-Positionen im Wert von 183,5 Millionen Dollar wurden laut 13F-Daten offengelegt. Goldman Sachs führt die institutionellen Halter an.

Goldman Sachs führt die offengelegten XRP-ETF-Positionen an

Goldman Sachs hat unter den offengelegten institutionellen Haltern von Spot-XRP-ETFs die Spitzenposition übernommen: Die Bank hielt zum Ende des zweiten Quartals 2026 ETF-Exposure im Wert von 87,45 Millionen US-Dollar, was rund 84,05 Millionen XRP entspricht.

Die Zahlen stammen aus einer Auswertung von Bloomberg-Intelligence-Analyst James Seyffart auf Basis der bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten 13F-Formulare zum Stichtag 30. Juni.

Goldman, Jane Street und Millennium führen die Rangliste an

Insgesamt hielten bekannte institutionelle Anmelder laut den Bloomberg-Intelligence-Daten 183,5 Millionen US-Dollar in US-Spot-XRP-ETFs, was ungefähr 176,4 Millionen XRP entspricht. Goldman Sachs baute seine Position im Quartal um ein Äquivalent von 83,15 Millionen XRP aus; die entsprechende 13F-Einreichung bei der SEC erfolgte am 14. August.

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Jane Street Group landete mit 16,64 Millionen Dollar und knapp 16 Millionen XRP auf Rang zwei, nachdem das Handelshaus sein XRP-Äquivalent um rund 13,57 Millionen erhöht hatte. Millennium Management folgte mit 16,20 Millionen Dollar und etwa 15,58 Millionen XRP, wobei der Zuwachs mit lediglich 22.991 XRP deutlich moderater ausfiel.

Dahinter reihten sich weitere Namen aus Banking, Trading und Wealth Management ein: Intesa Sanpaolo mit 14,42 Millionen Dollar, Marex UK Holdings mit 8,12 Millionen Dollar, Ironbridge Private Wealth mit 6,10 Millionen Dollar, Kaleidoscope Capital mit 3,88 Millionen Dollar, Wolverine Asset Management mit 2,33 Millionen Dollar, Bain Capital Private Equity mit 2,17 Millionen Dollar sowie CreativeOne Wealth mit 1,94 Millionen Dollar. Wie Bitwise seine institutionellen XRP-Positionen strukturiert und absichert, liefert dabei zusätzlichen Kontext dazu, welche Mechanismen hinter solchen Exposure-Zahlen stehen können.

ETF-Anteile zeigen Exposure, nicht direkten XRP-Besitz

Nach Kategorien betrachtet dominierten Investment Advisers mit 120,89 Millionen Dollar beziehungsweise etwa 116,20 Millionen XRP-Äquivalent das Feld. Hedgefondsmanager kamen auf 25,08 Millionen Dollar, Brokerages auf 17,85 Millionen Dollar und Banken auf 14,83 Millionen Dollar. Über alle Kategorien hinweg summierten sich die offengelegten Bestände auf 183,47 Millionen Dollar beziehungsweise rund 176,35 Millionen XRP, das kombinierte Äquivalent stieg im Quartal um 103,37 Millionen.

Wichtig für die Einordnung: Form-13F-Meldungen erfassen ETF-Anteile beziehungsweise bestimmte kontrollierte Wertpapiere von Managern mit mindestens 100 Millionen Dollar an qualifizierenden Vermögenswerten – nicht direkt gehaltene Tokens. Das Exposure kann laut den zugrundeliegenden Angaben Market-Making, Arbitrage, Hedging oder klassisches Portfoliomanagement unterstützen. Die Rangliste ist damit kein eindeutiger Beleg für eine langfristige Richtungswette auf XRP, zumal auch Goldman Sachs‘ Haltung gegenüber regulierten Krypto-Produkten zuletzt Bewegung zeigte.

XRP-ETF-Markt wächst trotz wechselnder Zuflüsse weiter

Die US-Spot-XRP-ETFs verwalteten am 4. September zusammen rund 1,48 Milliarden US-Dollar an Nettovermögen, an diesem Handelstag ohne Netto-Zu- oder -Abflüsse. Die kumulierten Nettozuflüsse lagen laut SoSoValue-Daten bei etwa 1,68 Milliarden Dollar. Am 3. September verzeichnete die Kategorie noch 6,14 Millionen Dollar Zuflüsse, einen Tag zuvor einen Nettoabfluss von 7,20 Millionen Dollar.

Zu den am US-Markt gehandelten Produkten zählen Canary Capitals XRPC, Franklin Templetons XRPZ, Grayscales GXRP, 21Shares‘ TOXR und REX-Ospreys XRPR – Fonds, die sich in Gebühren, Liquidität und Struktur unterscheiden, aber alle indirekte XRP-Exposure über Brokerage-Konten bieten. Wie sich die institutionelle Nachfrage neben Ripples eigenen ETF-Überlegungen entwickelt, zeigt auch die laufende Debatte um Ripples Escrow-ETF-Pläne.

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Nächste 13F-Runde liefert neuen Vergleichspunkt

Die kommenden 13F-Berichte für das dritte Quartal 2026 dürften zeigen, ob Banken und Hedgefonds ihre XRP-ETF-Positionen weiter ausbauen oder reduzieren. Diese Einschätzung stammt aus begleitender Marktbeobachtung und nicht aus den bislang veröffentlichten Bloomberg-Intelligence-Zahlen selbst – belastbar wird sie erst mit der nächsten Offenlegungsrunde.

Risikohinweis und weitere Informationen zu XRP-ETFs

Kryptowährungen und darauf basierende ETF-Produkte bleiben volatil; institutionelles Exposure über 13F-Meldungen sagt nichts über künftige Kursentwicklungen aus. Wer XRP oder XRP-ETFs handelt, sollte beachten, dass Transaktionen pseudonym, nicht anonym erfolgen und je nach Anbieter KYC-Pflichten greifen. Weiterführenden Kontext zu institutioneller Nachfrage und regulatorischen Weichenstellungen liefert die Analyse zu Ripples Escrow- und ETF-Plänen.

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