XRP News: Datenschock! In zwei Drittel der Zeit fällt XRP

Updated 4 Stunden ago by · 3 Min. read

Für XRP läuft es aktuell alles andere als rund. Die Kryptowährung notiert unter 1,30 US-Dollar und setzt damit ihren übergeordneten Abwärtstrend fort. Schwaches Momentum, ein schwieriges Marktumfeld und negative Saisonalität belasten den Kurs zusätzlich. Dennoch sehen einige Analysten erste Hinweise darauf, dass XRP nach den starken Verlusten inzwischen wieder attraktiv bewertet sein könnte.

Die Schwäche bei XRP hält auch Anfang Juni unvermindert an. Nachdem die Kryptowährung in den vergangenen Tagen erneut unter die Marke von 1,30 US-Dollar gefallen ist, verschlechtert sich das Chartbild weiter.

Auf Wochensicht verliert XRP rund 4 Prozent, im Monatsvergleich summiert sich das Minus bereits auf etwa 7 Prozent. Vom Allzeithoch ist der Kurs mittlerweile rund zwei Drittel entfernt. Damit bleibt XRP klar in einem übergeordneten Bärenmarkt gefangen. Auch das allgemeine Marktumfeld liefert derzeit kaum Unterstützung. Bitcoin notiert deutlich unter seinen Höchstständen und viele Altcoins kämpfen mit anhaltendem Verkaufsdruck. Das Momentum fehlt nahezu vollständig, während die Stimmung unter Anlegern zunehmend vorsichtiger wird.

Gerade in Phasen schwacher Marktbreite geraten spekulativere Assets wie XRP oft besonders stark unter Druck.

Kryptowährungen kaufen – alles Wissenswerte für 2026

Historische Daten schocken: Juni war für XRP meist ein Verlustmonat

Für XRP-Anleger liefert ein Blick auf die Historie aktuell wenig Anlass für Optimismus. Neue Auswertungen von CryptoRank zeigen, dass XRP in acht der vergangenen zwölf Jahre den Monat Juni mit einem Minus abgeschlossen hat. Das bedeutet: In rund zwei Dritteln aller betrachteten Jahre verlor die Kryptowährung im Juni an Wert. Die durchschnittliche Entwicklung lag dabei bei etwa minus fünf Prozent.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sich die Ausgangslage im Jahr 2026 mit mehreren früheren Schwächephasen überschneidet. Bereits der Mai endete für XRP im roten Bereich. Historische Daten deuten darauf hin, dass sich die Performance im Juni häufig noch weiter verschlechterte, wenn bereits der Vormonat negativ verlief. Zwar garantieren saisonale Muster keine zukünftige Kursentwicklung, dennoch liefern sie Hinweise auf wiederkehrende Marktverhalten.

Die Zahlen verdeutlichen vor allem ein Problem: XRP zeigt seit Jahren eine ausgeprägte relative Schwäche gegenüber vielen anderen großen Kryptowährungen. Während Bitcoin und einzelne Altcoins in verschiedenen Marktzyklen neue Höchststände erreichen konnten, gelang XRP nur selten eine nachhaltige Trendwende. Stattdessen wechselten auf Erholungsphasen oft längere Perioden mit schwacher Kursentwicklung.

Hinzu kommt das aktuell schwierige Marktumfeld. Anleger meiden risikoreiche Positionen, Kapital fließt verstärkt in defensive Anlagen und das Interesse an Altcoins bleibt begrenzt.

Genau in einem solchen Umfeld können negative saisonale Effekte zusätzlich belasten. Die Statistik allein entscheidet zwar nicht über die zukünftige Entwicklung, sie unterstreicht jedoch, dass die Bullen bei XRP derzeit gegen mehrere Gegenwinde gleichzeitig ankämpfen müssen. Solange kein neues Momentum entsteht, bleibt die Wahrscheinlichkeit weiterer schwacher Handelswochen erhöht.

Ist XRP jetzt günstig bewertet?

Trotz der anhaltenden Kursschwäche gibt es derzeit auch Argumente für die Gegenseite. Denn genau die Faktoren, die kurzfristig belastend wirken, könnten langfristig auf eine attraktive Bewertung hindeuten. Der Analyst Cryptollica verweist darauf, dass der monatliche RSI von XRP inzwischen unter 43 gefallen ist. Eine derart niedrige Bewertung wurde in den vergangenen 13 Jahren erst viermal erreicht. Zuvor trat dieses Signal lediglich 2017, 2020 und 2022 auf – jeweils in Phasen, in denen sich der Markt bereits tief in einer Korrektur befand.

Wichtig ist dabei: Ein niedriger RSI bedeutet nicht automatisch, dass der Kurs sofort steigen muss. Vielmehr zeigt der Indikator, dass die Verkaufsdynamik ungewöhnlich stark war und viele Marktteilnehmer bereits verkauft haben könnten. Historisch betrachtet entstanden in solchen Phasen häufig attraktive Einstiegszonen für langfristig orientierte Anleger.

Gerade weil XRP inzwischen mehr als 30 Prozent seit Jahresbeginn verloren hat und die Stimmung äußerst pessimistisch ist, wächst bei einigen Analysten die Wahrscheinlichkeit, dass ein Großteil der negativen Erwartungen bereits eingepreist sein könnte. Sollte sich das Marktumfeld für Kryptowährungen wieder verbessern oder neue Impulse rund um Ripple entstehen, könnte XRP von diesem niedrigen Bewertungsniveau überdurchschnittlich profitieren. Kurzfristig bleibt das Chartbild zwar angeschlagen, langfristig sehen einige Marktbeobachter jedoch eine seltene Chance-Risiko-Konstellation.

Mehr erfahren: Beste Krypto-Presales in 2026

Share:
Exit mobile version