Während XRP in den letzten sieben Tagen um rund 6 Prozent steigt, mehren sich die bullischen Signale. Was kommt jetzt für XRP?
XRP zeigt sich aktuell wieder etwas fester und legt am heutigen Tag rund 1,5 Prozent zu. Auch auf Wochensicht ergibt sich mit einem Plus von etwa 6,5 Prozent eine klare Erholungstendenz. Der Kurs notiert wieder über der Marke von 1,40 US-Dollar, was kurzfristig für Stabilisierung spricht. Dennoch bleibt die langfristige Schwäche offensichtlich, denn vom Allzeithoch ist XRP weiterhin mehr als 60 Prozent entfernt. Ein Analyst erkennt nun jedoch ein potenziell bullisches Setup.
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Bullisches 4-Phasen-Setup: Analyst sieht Wiederholung bei XRP
Der Analyst identifiziert bei XRP ein wiederkehrendes Marktmuster, das sich bereits im vergangenen Zyklus gezeigt hat und nun erneut Form annimmt. Dieses Setup besteht aus vier klar definierten Phasen. In Phase 1 kommt es typischerweise zu einer impulsiven Aufwärtsbewegung mit starkem Momentum – genau das war zuletzt bei XRP zu beobachten, als der Kurs dynamisch nach oben ausgebrochen ist.
$XRP is forming a second bullish candle.
The upward trend will accelerate further as time goes on. pic.twitter.com/VfRA3ZH93s
— CW (@CW8900) April 22, 2026
Darauf folgt Phase 2, eine längere Korrektur- und Konsolidierungsphase, in der frühe Gewinne abverkauft werden und sich der Markt beruhigt. Diese Phase war in den vergangenen Monaten klar erkennbar, da XRP über längere Zeit seitwärts bis leicht abwärts tendierte. In Phase 3 bildet sich anschließend eine Struktur mit höheren Tiefs, häufig in Form eines Dreiecks. Genau dieses Muster zeigt sich aktuell im Chart, was auf eine zunehmende Akkumulation hindeutet.
Die entscheidende Phase 4 wäre schließlich der nächste impulsive Ausbruch. Laut Analyse könnte XRP dabei zunächst das Allzeithoch (TP1) anvisieren und im Anschluss sogar deutlich darüber hinauslaufen. Als mögliches Ziel nennt der Analyst eine Extension in Richtung 6,618 Fibonacci-Level, was langfristig Kurse im Bereich von über 20 US-Dollar implizieren würde. Entscheidend bleibt jedoch, ob XRP den aktuellen Widerstand nachhaltig durchbrechen kann.
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On-Chain-Signal dreht: Erste Abflüsse bei XRP deuten Stabilisierung an
Die Kennzahl „Exchange Net Position Change“ zeigt, ob mehr XRP auf Börsen eingezahlt (Inflow) oder von dort abgezogen (Outflow) wird. Steigende Einlagen gelten meist als potenziell bärisch, da Coins für mögliche Verkäufe bereitgestellt werden. Abflüsse hingegen sind oft ein Zeichen für Akkumulation, da Anleger ihre Bestände in Wallets verschieben und damit tendenziell langfristiger halten.
Zuletzt war bei XRP über rund zwei Wochen ein klarer Trend zu erkennen: Es flossen verstärkt Coins auf die Börsen, was kurzfristigen Verkaufsdruck signalisiert hat. Nun zeigt sich jedoch eine erste Veränderung. In den vergangenen beiden Tagen wurden wieder leichte Abflüsse registriert – wenn auch noch auf niedrigem Niveau.
Diese Entwicklung ist zwar noch kein starkes bullisches Signal, deutet aber auf eine beginnende Stabilisierung hin. Sollte sich dieser Trend fortsetzen und die Abflüsse zunehmen, könnte dies auf erneute Akkumulation hindeuten und den Bodenbildungsprozess bei XRP weiter untermauern.
„Bifrost Bridge“ bleibt intakt: Analyst sieht weiter Aufwärtspotenzial
Die Analyse zeigt ein übergeordnet bullisches Langfristbild für XRP, trotz kurzfristiger Schwäche. Im Zentrum steht der sogenannte „Bifrost Bridge“-Kanal – ein langfristig aufwärts gerichteter Trendkanal, der den Kursverlauf seit 2014 strukturell begleitet. Innerhalb dieses Kanals bewegt sich XRP weiterhin sauber, was laut Analyst ein entscheidender Faktor ist: Solange dieser Trend intakt bleibt, bleibt auch das bullische Szenario bestehen.
$XRP Breaks Below Descending Triangle, Analyst @egragcrypto Highlights Why $9-$13 Is Still in Play. #Ripple
XRP underwent 14 months of accumulation, after which it broke below a descending triangle, as the market expected.
EGRAG argues that the triangle breakdown was an effort… pic.twitter.com/0tYluV9ZRC
— TheCryptoBasic (@thecryptobasic) April 20, 2026
Zuvor durchlief XRP eine rund 14-monatige Akkumulationsphase, in der sich der Kurs seitwärts entwickelte. Der anschließende Bruch unter ein fallendes Dreieck wird dabei nicht als bärisches Signal gewertet, sondern vielmehr als gezielte Liquiditätsbereinigung. Solche „Fakeouts“ sind typisch, um schwache Hände aus dem Markt zu drängen, bevor ein neuer Impuls startet.
Entscheidend ist nun, dass XRP weiterhin innerhalb des übergeordneten Kanals notiert. Der Analyst argumentiert, dass genau diese Struktur höhere Kursziele rechtfertigt. Konkret werden Preisregionen zwischen 9 und 13 US-Dollar als realistische Zielzone genannt, sofern sich das langfristige Muster fortsetzt. Damit würde XRP nicht nur das alte Allzeithoch überwinden, sondern in eine neue Bewertungsphase eintreten. Die XRP Prognose fällt insoweit denkbar bullisch aus.
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