Bitcoin Prognose: Short-Signal bei BTC

Bitcoin steigt heute über 78.000 US-Dollar. Dennoch könnte gerade jetzt ein Short-Setup attraktiver werden.

Raphael Adrian von Raphael Adrian Raphael Adrian Editor Raphael Adrian Updated 3 Min. read
Bitcoin Prognose: Short-Signal bei BTC

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin steigt heute über 78.000 US-Dollar, Markt springt an, BTC fester.
  • Trader sieht dennoch ein weiteres Short-Setup, jüngster Kursanstieg eine Bullenfalle.
  • Der aktuelle Bärenmarkt hatte einen historisch niedrigen Drawdown, weiteres Abwärtspotenzial vorhanden.

Bitcoin steigt heute wieder über die Marke von 78.000 US-Dollar und sendet damit kurzfristig bullische Signale. Auf Wochensicht zeigt sich der Markt fester, auch weil der verlängerte Waffenstillstand im Nahen Osten für etwas Stabilität sorgt.

Dennoch bleibt das große Bild angeschlagen: Vom Allzeithoch ist Bitcoin weiterhin rund 40 Prozent entfernt und befindet sich damit technisch im Bärenmarkt. Genau in dieser Phase werden klare Trading-Setups besonders relevant – sowohl für Long- als auch für Short-Strategien.

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Bitcoin Analyse: Ichimoku Cloud signalisiert Short-Setup

Ein viel beachteter technischer Indikator in der aktuellen Analyse ist die sogenannte Ichimoku Cloud (Kumo) – ein Trendfolge-Indikator, der Unterstützungs- und Widerstandszonen sowie die Marktstruktur visuell darstellt. Die eingefärbte Zone zeigt dabei die sogenannte „Cloud“. Befindet sich der Kurs unterhalb dieser Wolke und ist sie rot eingefärbt (Senkou Span A unter B), spricht das für einen übergeordneten Abwärtstrend.

Genau dieses Muster zeigt sich aktuell bei Bitcoin. Der Kurs nähert sich wiederholt der oberen Begrenzung der roten Cloud – wird dort jedoch mehrfach abgewiesen. Laut Analyse geschah das bereits in drei markanten Phasen: im Oktober 2025, im Januar 2026 und nun erneut im April 2026. Diese wiederholten Zurückweisungen deuten darauf hin, dass die Cloud aktuell als starker Widerstand fungiert.

Für Short-Trader ergibt sich daraus ein interessantes Chance-Risiko-Verhältnis. Solange Bitcoin es nicht schafft, die Cloud nachhaltig nach oben zu durchbrechen, bleibt das Setup bearish. Jeder erneute Test der oberen Kante könnte als Einstiegspunkt für Short-Positionen dienen – mit engem Stop-Loss knapp oberhalb der Cloud.

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Historischer Drawdown deutet auf weiteres Abwärtspotenzial hin

Ein Blick auf die bisherigen Bitcoin-Zyklen zeigt, dass der aktuelle Bärenmarkt im historischen Vergleich bislang vergleichsweise moderat ausfällt. Während Bitcoin aktuell rund 38 bis 40 Prozent unter seinem Allzeithoch notiert und im Tief etwa 52 Prozent verloren hat, lagen die Rückgänge in früheren Zyklen deutlich höher. In der Vergangenheit waren Drawdowns von 70 bis 85 Prozent keine Seltenheit, bevor ein finaler Boden erreicht wurde.

Diese Diskrepanz ist für viele Analysten ein entscheidender Punkt. Denn solange der aktuelle Rückgang unter den historischen Durchschnittswerten bleibt, lässt sich argumentieren, dass der Markt seinen vollständigen Bereinigungsprozess möglicherweise noch nicht abgeschlossen hat. Genau daraus ergibt sich ein potenzieller Abwärtsdruck: Sollte sich Bitcoin weiter an frühere Muster annähern, wären tiefere Kurse aus statistischer Sicht nicht ungewöhnlich.

Allerdings gilt auch: Mit zunehmender Marktreife, institutioneller Nachfrage und neuen Kapitalströmen könnten sich diese Zyklen verändern. Dennoch bleibt der historische Vergleich ein wichtiges Werkzeug – und aktuell spricht dieser eher für Vorsicht als für Entwarnung.

Krypto-Analyst warnt vor Bullenfalle

Eine weitere bearishe Prognose kommt von Crypto Lens, der in der aktuellen Marktstruktur starke Parallelen zum Zyklus 2021 bis 2022 sieht. Konkret verweist er auf eine Kombination aus Bull Trap und Bear Flag. Eine Bull Trap beschreibt eine scheinbar bullische Erholung, die Marktteilnehmer zum Einstieg verleitet, bevor der Kurs wieder nach unten dreht. Die Bear Flag gilt anschließend als klassische Fortsetzungsformation innerhalb eines Abwärtstrends: Nach einem starken Rückgang folgt eine kurze Erholung oder Seitwärtsphase, bevor die nächste Abwärtswelle startet.

Genau dieses Muster erkennt der Analyst nun erneut im Bitcoin-Chart für 2025 und 2026. Aus seiner Sicht ähnelt der Verlauf stark der früheren Verteilungsphase vor dem nächsten massiven Abverkauf. Deshalb leitet er daraus sogar ein mögliches Kursziel von 48.000 US-Dollar ab.

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Raphael Adrian

Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt. Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.

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